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Thema : Digitalisierung – Zukunftsthema für Schleswig-Holstein

Das Digitalisierungsprogramm für Schleswig-Holstein

Mit ihrem vierten Digitalisierungsprogramm gibt die Landesregierung erneut zahlreiche Beispiele dafür, wie eine gute und verantwortungsvolle Digitalisierung aussehen und funktionieren kann.

Letzte Aktualisierung: 18.02.2026

Eine Frau sitzt mit einem Laptop auf den Knien auf einem Bootssteg.
Schleswig-Holstein will digitales Vorzeigeland werden.

Digitalisierung prägt unseren Alltag. Sie entscheidet darüber, wie einfach Behördengänge sind, wie schnell Informationen verfügbar werden und wie gut ein Land auf die Zukunft vorbereitet ist. Richtig eingesetzt, kann sie Wege verkürzen, Abläufe vereinfachen und neue Möglichkeiten eröffnen. Genau hier setzt das Digitalisierungsprogramm der Landesregierung an.

Es geht dabei nicht um Technik um ihrer selbst willen. Es geht um Lösungen, die den Alltag der Menschen erleichtern. Um eine Verwaltung, die erreichbar und verständlich ist. Um digitale Angebote, die helfen, statt zu überfordern. Und um ein Schleswig-Holstein, das modern handelt und dabei selbstbestimmt bleibt.

Ein gemeinsamer Rahmen mit klarer Haltung

Die Digitalstrategie setzt den Rahmen, das Digitalisierungsprogramm führt die Leitlinien in operativer Form aus und ist der verbindliche Rahmen für die digitale Entwicklung des Landes. Es bündelt Projekte, fördert neue Ideen und sorgt dafür, dass Digitalisierung nicht zufällig entsteht, sondern bewusst gestaltet wird.

Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die digitale Angebote nutzen. Anwendungen sollen intuitiv sein, Prozesse nachvollziehbar bleiben und Entscheidungen transparent getroffen werden. Nutzerfreundlichkeit, Sicherheit, Nachhaltigkeit und digitale Unabhängigkeit bilden dabei die Leitlinien. Digitalisierung soll Vertrauen schaffen und Orientierung geben.

Warum dieses Programm wichtig ist

Digitale Lösungen können viel bewirken. Sie können aber auch verunsichern, wenn sie unkoordiniert oder schwer verständlich sind. Das Digitalisierungsprogramm sorgt dafür, dass Schleswig-Holstein seinen eigenen Weg geht. Einen Weg, der zu den Menschen im Land passt, zu Städten und Gemeinden, zu Wirtschaft und Verwaltung.

Öffentliche Mittel werden gezielt dort eingesetzt, wo sie echten Mehrwert schaffen. Digitale Lösungen greifen ineinander, statt nebeneinander zu stehen. Neue Technologien werden nicht als Selbstzweck eingeführt, sondern dort genutzt, wo sie konkrete Probleme lösen und Abläufe verbessern.

Ein Programm, das gewachsen ist

Mit dem ersten Digitalisierungsprogramm im Jahr 2018 legte Schleswig-Holstein den Grundstein für eine strukturierte digitale Entwicklung. In den folgenden Jahren zeigte sich, wie sehr digitale Angebote den Alltag prägen. Spätestens während der Corona-Pandemie wurde deutlich, dass digitale Lösungen keine Ergänzung mehr sind, sondern unverzichtbar.

Darauf aufbauend wurden die Programme kontinuierlich weiterentwickelt. Bildung, Arbeit, ländliche Räume, Nachhaltigkeit und eine moderne Verwaltung rückten stärker in den Fokus. Mit dem Digitalisierungsprogramm 3.0 gewann die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer weiter an Bedeutung. Denn nur was verständlich, zuverlässig und alltagstauglich ist, entfaltet Wirkung.

Weitere Informationen zum Digitalisierungsprogramm 2021-2022

Digitalisierungsprogramm 4.0. Verantwortung für morgen

Mit dem Digitalisierungsprogramm 4.0 geht Schleswig-Holstein den nächsten Schritt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der digitale Wandel so gestaltet werden kann, dass das Land langfristig handlungsfähig bleibt.

Digitale Souveränität spielt dabei eine zentrale Rolle. Schleswig-Holstein will selbst entscheiden, wie Technologien eingesetzt werden und wie mit Daten umgegangen wird. Offene und transparente Lösungen helfen, Abhängigkeiten zu reduzieren und Kontrolle zu bewahren.

Daten bilden zunehmend die Grundlage guter Entscheidungen. Richtig genutzt, können sie Abläufe verbessern und Angebote passgenauer machen. Gleichzeitig hat der Schutz dieser Daten oberste Priorität. Vertrauen ist die Grundlage jeder digitalen Lösung.

Auch die Vereinfachung von Prozessen ist entscheidend. Wenn Abläufe digital unterstützt werden, entsteht mehr Zeit für Beratung, für individuelle Anliegen und für gute Entscheidungen. Künstliche Intelligenz wird dabei verantwortungsvoll eingesetzt. Sie soll unterstützen und entlasten, nicht ersetzen oder überfordern.

Was das für Sie bedeutet

Das Digitalisierungsprogramm wirkt dort, wo es im Alltag spürbar wird. Es hilft dabei, Verwaltungsleistungen einfacher zugänglich zu machen und Abläufe so zu verbessern, dass Anliegen schneller, verständlicher und verlässlicher bearbeitet werden können. Digitale Angebote sollen funktionieren, wenn man sie braucht, und so gestaltet sein, dass sie für Bürgerinnen und Bürger wirklich hilfreich sind.

Gleichzeitig stärkt das Programm die Handlungsfähigkeit von Verwaltung und Hochschulen im Land. Es unterstützt moderne Arbeitsweisen, sichere digitale Strukturen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten. So entsteht Digitalisierung, die zuverlässig ist, langfristig trägt und den Menschen einen echten Nutzen bringt.

Gemeinsam Zukunft gestalten

Digitalisierung ist kein Projekt mit einem festen Endpunkt. Sie ist ein gemeinsamer Weg. Das Digitalisierungsprogramm Schleswig-Holstein zeigt, wie dieser Weg verantwortungsvoll, transparent und mit klarem Nutzen gestaltet werden kann.

Für ein Schleswig-Holstein, das offen ist für Neues, seine Werte bewahrt und die Chancen der Digitalisierung nutzt, um das Leben der Menschen heute und morgen besser zu machen.

Kontakt

Digitalisierung und Zentrales IT-Management
der Landesregierung (ZIT)

Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel

Durch das Digitalisierungsprogramm geförderte Projekte der Ministerien

Staatskanzlei

Geförderte Projekte aus der Staatskanzlei


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Justiz und Gesundheit

Geförderte Projekte aus dem Ministerium für Justiz und Gesundheit


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Bildung, Forschung und Kultur

Geförderte Projekte aus dem Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur


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Inneres

Geförderte Projekte aus dem Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport


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Umwelt und Naturschutz

Geförderte Projekte aus dem Ministerium für Energie­wende, Klimaschutz, Umwelt und Natur


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Wirtschaft und Verkehr

Geförderte Projekte aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus


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Soziales

Geförderte Projekte aus dem Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung

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