Beiträge zur Denkmalpflege in Schleswig-Holstein
Die Altona-Kieler Chaussee
Burkhard von Hennigs / Heinrich Kautzky
Die Chaussee Altona-Kiel – Die erste Kunststraße in Schleswig-Holstein (Bd. 4)
Mit Grußworten von Ministerin Anke Spoorendonk, Minister Reinhard Meyer und Minister Dr. Robert Harbeck, von Senator Frank Horch und Dr. Jörn Biel und einem Vorwort von Dr. Michael Paarmann, mit Beiträgen von Walter Asmus, Heino Bubach-Bernhardt, Wolfgang Burmester, Marianne Dwars, Monika Frohriep, Burkhard von Hennigs, Gert Kaster, Heinrich Kautzky, Hans-Jürgen Kielmann, Detlev Kraack, Irene Lühdorff, Reinhold Miller, Ortwin Pelc, Rolf Pohlmeyer, Dirk Putzer, Jan-Uwe Schadendorf, Heiko K. L. Schulze, Klaus Selck, Michael Semmler, Olaf Tauras, Friedrich Emil Georg von Warnstedt †, Volker Woesner sowie Fotografien von Sönke Wurr (= Beiträge zur Denkmalpflege in Schleswig-Holstein 4, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege)
Kiel 2015, Verlag-Ludwig
ISBN: 978–3–86935–243–5
unv. Preisempfehlung 34,90 €
Mit dem Bau der ersten „Kunststraße“ zwischen dem heute zu Hamburg gehörenden Altona und Kiel in den Jahren 1830 bis 1833 gelang den Herzogtümern Schleswig und Holstein relativ spät der Sprung in die Moderne – eine dem wachsenden Handel und Warenaustausch dienende Verkehrsinfrastruktur wurde erst durch den Chausseebau im Lande möglich. Zehn Jahre später übernahm die neuerbaute Eisenbahn allerdings wichtige Transportfunktionen. In mehr als 40 Beiträgen von rund 20 Autorinnen und Autoren werden die historischen Voraussetzungen sowie Panung und Bau dieser bedeutenden verkehrstechnischen Infrastrukturmaßnahme des 19. Jahrhunderts erläutert, die wichtigsten Elemente wie die Wegewärter- und die Chausseegeld-Einnehmerhäuser, die neuerbauten Brücken und Meilensteine sowie die Alleebepflanzung vorgestellt. Auch der bald einsetzende Wandel der Straße findet Berücksichtigung. Kurvenbegradigungen, Gasthäuser und Ausspanne, die Poststation in Quickborn, Baumfällungen und Neuanpflanzungen werden beispielhaft thematisiert. Schließlich wird auch die Entwicklung der damals ebenfalls gegründeten Straßenbauverwaltung in den vergangenen 180 Jahren skizziert. Einzelne Elemente der Chaussee sind seit langem im Focus der Denkmalpflege und teilweise geschützt. Die Frage, wie man aber mit einem verkehrstechnischen Kulturdenkmal von fast 100 km Länge insgesamt als Teil unseres baulichen Erbes umgeht, muss derzeit offen bleiben. Die vorliegende Publikation soll dazu beitragen, dieses Gesamtwerk der Straßenbaukunst zu verstehen und seine Entwicklung nachvollziehen zu können.
Orgellandschaft in Schleswig-Holstein
Dirk Jonkanski, Heiko Seidel und Joachim Walter
Orgellandschaft Schleswig-Holstein - Zur Geschichte und Pflege eines Klang- und Kunstdenkmals (Bd. 3)
Mit Grußworten von Bischof Gerhard Ulrich und Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und einem gemeinsamen Vorwort von Michael Paarmann, Wilhelm Poser und Hans-Jürgen Wulf und Beiträgen von Dirk Behrens, Hans-Joachim Birkholz, Rolf Dabelstein, Arvid Gast, Reinalt Klein, Konrad Küster, Deert Lafrenz, Michael Mages, Jürgen Oppermann-, Theophil, Hinrich Otto Paschen, Hans-Martin Petersen, Lothar Richter, Carsten Ruhe, Günter Seggermann, Thomas Wahrscheid, Kristian Wegscheider, Dietrich Wölfel und Hans-Jürgen Wulf sowie Fotografien von Friedhelm Schneider und Alexander Voss (= Beiträge zur Denkmalpflege in Schleswig-Holstein 3, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege)
Kiel 2012, Verlag Ludwig
ISBN 978-3-86935-141-4
unv. Preisempfehlung 34,90 €
Orgelbau hat in Schleswig-Holstein eine Jahrhunderte lange Tradition. Jedes Instrument hat eine eigene Geschichte, die mit dem Kirchenbau verbunden ist, für den sie konzipiert wurde. Die Orgel folgt einer bestimmten Stilrichtung und trägt die Handschrift eines Orgelbauers. Das macht sie einzigartig. Wertvoll geschnitzte und farbig gefasste Prospekte unterstreichen ihren Wert. Eine exponierte Lage im Kirchenraum weist auf ihre Bedeutung für den Gottesdienst hin. Dieses Buch dient der Information und ist als Leitfaden gedacht. Es soll die Kirchenvorstände in ihren Entscheidungen bei der Sanierung bzw. dem Neubau ihrer Orgel unterstützen, der oft einen hochkomplexen Werkneubau in historischen Gehäusen bedeutet. Einer Bestandsaufnahme und Bewertung zu Beginn der Maßnahme soll eine Schlussdokumentation als Vorbereitung auf spätere Eingriffe entsprechen. Der Aufbau und die Entwicklung des Pfeifeninstruments sind ebenso Gegenstand wie die Berufsausbildung zum Organisten und Orgelbauer. Verfahrenswege hinsichtlich der Finanzierung und der bei allen Maßnahmen zu beachtenden Vorschriften werden aufgezeigt und Abläufe verdeutlicht. Zwar wurden in jüngerer Zeit mustergültige Restaurierungen abgeschlossen, aber viele historische Instrumente sind weiterhin vom Verfall bedroht. Für viele Gemeinden stellt der richtige Umgang mit Pfeifenwerk, Trakturen, Windladen und Balganlagen eine Herausforderung dar, bei der fachliche Unterstützung vonnöten ist. In zahlreichen Beiträgen wird die …
Beiträge und Mitteilungen zur Denkmalpflege in Schleswig-Holstein