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Schleswig-Holsteinisches
Institut für Berufliche Bildung
SHIBB Landesamt
: Thema: Ministerien & Behörden

SHIBB im europäischen Austausch für bessere Chancen junger Menschen

Kiel. Anfang Dezember war eine Delegation des Schleswig-Holsteinischen Instituts für Berufliche Bildung (SHIBB) unter Leitung von Direktor Jörn Krüger im finnischen Jyväskylä zu Gast, um sich in einem europäischen Peer-Review-Verfahren über die Integration junger Menschen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu informieren.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Die Teilnehmenden der Tagung im Nuorten Talo Jyväskyläs, der zentralen Anlaufstelle für die Jugendlichen der Stadt, die Probleme haben bzw. Hilfe benötigen.
Die Teilnehmenden der Tagung im Nuorten Talo Jyväskyläs, der zentralen Anlaufstelle für die Jugendlichen der Stadt, die Probleme haben bzw. Hilfe benötigen.

Kiel/Jyväskylä . Vom 08. bis zum 10. Dezember war eine Delegation des Schleswig-Holsteinischen Instituts für Berufliche Bildung (SHIBB) unter Leitung von Direktor Jörn Krüger im finnischen Jyväskylä zu Gast. Dort fand im Rahmen eines europäischen Peer-Review-Formats ein intensiver Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Frankreich, Italien, Litauen, Polen und Schweden darüber statt, wie sogenannte NEETs („Not in Education, Employment or Training“) – also junge Menschen, die weder in Ausbildung noch in Arbeit oder Studium sind – besser in Gesellschaft und Arbeitsmarkt integriert werden können.

Europaweit ist der Anteil der NEET erschreckend hoch, mitunter gehört ein Viertel der jungen Menschen - und auch mehr - dazu. Ein Ansatz, den viele Länder verfolgen, um diesen Jugendlichen bessere Lebensperspektiven zu ermöglichen, ist, Anlaufstellen einzurichten, in denen die jungen Menschen gebündelt Beratungs- und Unterstützungsangebote vorfinden, mit denen sie individuell betreut werden können. Motto: "Hinter einer Tür öffnen sich viele, individuelle Wege."

In Schleswig-Holstein sind es die Jugendberufsagenturen (JBA), die diese Aufgabe wahrnehmen. In Jyväskylä hat das SHIBB etliche Impulse erhalten, deren Arbeit weiter zu optimieren. Die Begegnung wurde im Rahmen eines europäischen Kooperationsprojekts ermöglicht, das durch Interreg-Mittel der Europäischen Union gefördert wird.

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