72 Stunden. Mindestens so lange sollte sich jeder Haushalt im Ernstfall selbst versorgen können. Das empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Und genau das empfehlen wir auch für Schleswig-Holstein. Und mit guter Vorbereitung, Hilfsbereitschaft und gesundem Menschenverstand bekommen wir das hin. Unsere Kampagne KommKlar SH bringt das wichtige Thema Selbstvorsorge für mindestens 72 Stunden verständlich auf den Punkt. Mit Checklisten, Erklärungen, Tipps und vielem mehr.
Zeit ist ein entscheidender Faktor. In den ersten drei Tagen einer Katastrophe konzentrieren sich unsere Einsatzkräfte zuerst auf das Dringendste: akut bedrohte Menschen retten und die kritische Infrastruktur stabilisieren. Also etwa Krankenhäuser, Strom- und Wasserversorgung und wichtige Kommunikationswege. Wer also für diesen Zeitraum vorbereitet ist, hilft am Ende nicht nur sich und der eigenen Familie, sondern hält unseren Einsatzkräften, Behörden und Hilfsorganisationen in dieser wichtigen Phase auch den Rücken frei – Selbstvorsorge hilft allen.
Übrigens: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, Lebensmittel und Getränke für zehn Tage zu bevorraten. Zehn Tage sind also gut. Drei Tage sind jedoch schon mal ein guter Anfang.
Welche Notsituationen gemeint sind
Unser Alltag kann aus vielen Gründen unterbrochen werden: Ein Unfall, Extremwetter oder auch ein gezielter Angriff können Strom-, Wasser-, Gas- oder Mobilfunknetze beschädigen. Auch Cyberattacken können Systeme stören, auf die wir täglich angewiesen sind – etwa in Krankenhäusern, bei Versorgern oder im Supermarkt. Dazu kommt: Eine einzelne Störung kann mehrere Bereiche gleichzeitig beeinflussen und viele Menschen betreffen.
In solchen Situationen ist gute Vorsorge eine echte Entlastung. Sowohl für die betroffenen Haushalte als auch für die Einsatzkräfte.
Gemeinsam sicher vorbereitet. ✅
Dafür steht unsere neue Kampagne „KommKlar SH“, mit der wir auf das wichtige Thema Selbstvorsorge aufmerksam machen wollen.
@magdalena.finke, Schleswig-Holsteins Innenministerin, weiß aus ihrer täglichen Arbeit und aus vielen Gesprächen mit Institutionen, Behörden, Einsatzkräften und Hilfsorganisationen, wie entscheidend gerade die ersten Stunden einer Notlage sind. Denn das ist die Zeit, in der sich unsere Einsatzkräfte zunächst um das Wichtigste kümmern: Menschen in Not und die kritische Infrastruktur.
Wer also auch für Notfälle vorbereitet ist, hilft nicht nur sich selbst, sondern unterstützt damit aktiv unsere Einsatzkräfte. 💪
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