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Thema : Städtebauförderung

Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten

Der Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten wurde als Bund-Länder-Programm zur Ergänzung der Städtebauförderung beginnend ab dem Jahr 2020 für insgesamt drei Programmjahre (2020, 2021 und 2022) aufgelegt. Er war Teil des am 3. Juni 2020 vom Bund beschlossenen Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets.

Letzte Aktualisierung: 07.01.2026

Die Wort-Bild-Marke des Programms Investitionspakt Sportstätten
Der Investitionspakt Sportstätten ergänzt die Städtebauförderung.

Ziel des Investitionspaktes ist es, die Städte und Gemeinden bei der Entwicklung einer zukunftsfähigen, nachhaltigen und modernen Entwicklung ihrer Sportinfrastruktur zu unterstützen, insbesondere um

  • Orte zu schaffen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration aller Bevölkerungsgruppen stärken,
  • die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und
  • gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen.

Insgesamt werden damit im Rahmen des Investitionspaktes zur Förderung von Sportstätten rund 19,1 Millionen Euro – Bundes-, Landes- und kommunale Mittel – für den Ausbau und die Sanierung kommunaler Sportstätten in Schleswig-Holstein eingesetzt.

Projekte in Schleswig-Holstein

Die Laufbahn der sanierten Kampfbahn B der Stadt Pinneberg stammt ursprünglich aus dem Jahr 1976. Quelle: Stadt Pinneberg
Die sanierten Tennisplätze der Gemeinde Hohenwestedt wurden im April 2023 fertiggestellt. Quelle: Gemeinde Hohenwestedt
Der mittlerweile sanierte Hauptplatz des Flensburger Stadions wurde zwischen 1925 und 1927 errichtet. Quelle: Stadt Flensburg

Verteilt auf alle drei Programmjahre wurden acht Projekte für eine Förderung ausgewählt.

Diese Projekte wurden gefördert
OrtSumme (inklusive Eigenanteil)Projekt
Stadt Flensburgrund 2,293 Millionen EuroModernisierung des Flensburger Stadions
Gemeinde Trappenkamp4,492 Millionen EuroNeubau einer Dreifeld-Sporthalle
Gemeinde Hohenwestedt188.000 EuroSanierung einer Tennisanlage
Gemeinde Kropprund 4,757 Millionen EuroNeubau einer Sport- und Mehrzweckhalle
Stadt Flensburg975.000 EuroSanierung der Tribünenanlage im Flensburger Stadion
Stadt Pinneberg1,020 Millionen EuroSanierung der Kampfbahn B (ohne Rasenfläche)
Stadt Eutin1,907 Millionen EuroTeilsanierung bzw. den Ersatzneubau der Sportanlage Waldeck
Landeshauptstadt Kiel3,5 Millionen EuroErsatzneubau des Lehrschwimmbeckens der Schwimmhalle in Kiel-Schilksee

Die Förderprojekte der Stadt Flensburg (Modernisierung des Flensburger Stadions), der Gemeinde Hohenwestedt (Sanierung einer Tennisanlage) sowie der Stadt Pinneberg (Sanierung der Kampfbahn B) sind bereits fertiggestellt. Alle übrigen Projekte befinden sich derzeit im Bau.

Hintergründe zur Förderung

Förderfähig waren in erster Linie die bauliche Sanierung und der Ausbau von Sportstätten inklusive deren typische bauliche Bestandteile und Folgeeinrichtungen. In Fällen, in denen sich die Sanierung als unwirtschaftlich erwies, konnte ausnahmsweise auch ein Ersatzneubau gefördert werden. Als Ergänzungsprogramm zur Städtebauförderung konnten lediglich Sportstätten in Gemeinden gefördert werden, die mit einer städtebaulichen Gesamtmaßnahme in einem Programm der Bund-Länder Städtebauförderung aufgenommen sind. Der Einsatz der Mittel erfolgt hierbei vorrangig innerhalb der Fördergebiete der Städtebauförderung. Die Förderung erfolgt im Wege einer Einzelprojektförderung für Maßnahmen, die im integrierten Entwicklungskonzept der Stadt/der Gemeinde enthalten sind bzw. sich aus der Zielsetzung dieses Entwicklungskonzepts ableiten lassen.

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