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Thema : Ostseeschutz.SH

Jahresbericht zum Aktionsplan Ostseeschutz 2030

02.04.2026: Der Aktionsplan Ostseeschutz 2030 hat in nur zwei Jahren aus der Idee, unser Heimatmeer besser zu schützen, interdisziplinäre Praxis gemacht. Das zeigte der diesjährige Umsetzungsbericht der Landesregierung. Hierzu nahm auch der eigens eingerichtete Wissenschaftliche Beirat zum Aktionsplan Ostseeschutz das erste Mal öffentlich Stellung.

Letzte Aktualisierung: 02.04.2026

Umweltminister Tobias Goldschmidt resümiert: „Vor zwei Jahren haben wir das größte Ostseeschutzpaket in der Geschichte Schleswig-Holsteins beschlossen, den Aktionsplan Ostseeschutz 2030. Seitdem steht der Schutz der Ostsee im Mittelpunkt des Handelns der Landesregierung. Auch wenn der Weg zum Aktionsplan herausfordernd war, hat sich jede Veranstaltung, jedes Gespräch und jede Debatte über den besseren Schutz unseres Heimatmeeres gelohnt. Ostseeschutz ist heute Teil des schleswig-holsteinischen Lebensgefühls, so wie es das Leben mit dem Meer schon immer war. Auch bei den nächsten Schritten, von Nährstoffeinträgen bis Befahrensregeln, steht der Austausch mit den Akteuren vor Ort weiter im Fokus. Und beim Partnerprogramm können sich alle einbringen. So geht Ostseeschutz zum Mitmachen. Wie sehr sich die Menschen um die Meeresnatur sorgen, haben wir alle in den letzten Tagen erlebt, als Millionen Menschen um das Schicksal des Buckelwals bangten.“

Der Wissenschaftliche Beirat zum Aktionsplan Ostseeschutz 2030 hat anlässlich des Jahresberichtes zum ersten Mal öffentlichen Stellung genommen. Die Vorsitzende Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert sagt: „Die Umsetzung des Aktionsplans ist gut vorangekommen. Insbesondere die Geschwindigkeit bei der Ausweisung der neuen Meeresschutzgebiete ist positiv hervorzuheben. Dadurch entsteht eine Strahlkraft für das Thema Ostseeschutz, die über die Landesgrenzen hinweg wirkt. Dass der Ostseeschutz als Querschnittsaufgabe begriffen wird, ist dabei besonders wertvoll und sollte strukturell verankert werden. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass der Aktionsplan auch zu einer stärkeren Koordination der Monitoring- und Forschungsaktivitäten in der Ostsee führt. Außerdem befürworten wir eine Übersicht zu den Meilensteinen aller Teilprojekte aller beteiligten Ministerien, die zeitlichen Abläufe und Ziele konkretisieren und so deren Fortschritte gut darlegen kann.“

Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Informationen zu den Inhalten des Umsetzungsberichts finden Sie hier.

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