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Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung : Thema: Ministerien & Behörden

Aminata Touré

Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Aminata Touré besucht TKMS: Gemeinsam den Weg von der Förderschule in Ausbildung und Arbeit stärken

Letzte Aktualisierung: 21.07.2026

KIEL. Sozialministerin Aminata Touré hat sich heute bei TKMS in Kiel mit Personalvorständin Angelika Kambeck und weiteren Unternehmensvertreterinnen und -vertretern über die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage, wie der Übergang von Schülerinnen und Schülern aus Förderzentren in eine betriebliche Ausbildung und anschließend in den allgemeinen Arbeitsmarkt besser gelingen kann. Die Landesregierung entwickelt hierzu gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Praxis Maßnahmen. Die Erfahrungen von TKMS mit der inklusiven Ausbildung und der Zusammenarbeit mit Förderzentren bildeten einen Schwerpunkt der Gespräche.

„Die Teilhabe am Arbeitsleben ist ein zentrales Fundament gesellschaftlicher Inklusion. Ein Job bedeutet weit mehr als ein gesichertes Einkommen – er ist Ausdruck eines selbstbestimmten Lebens und ein wesentlicher Baustein gesellschaftlicher Teilhabe“, sagte Sozialministerin Aminata Touré: „TKMS zeigt beispielhaft, wie berufliche Ausbildung für Menschen mit Behinderungen gelingen kann. Solche guten Praxisbeispiele wollen wir künftig stärker nutzen und gemeinsam Maßnahmen entwickeln, um individuelle Wege von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen in Ausbildung, Beschäftigung und betriebliche Qualifizierung sichtbar zu machen und aktiv zu fördern.“
 
Angelika Kambeck, CHRO von TKMS, betonte: „Eine inklusive Arbeitswelt entsteht nicht von allein. Sie ist der Ergebnis bewusster Entscheidungen und verlässlicher Partnerschaften. Diese Verantwortung tragen wir als Unternehmen aktiv. Wir schaffen Rahmenbedingungen, in denen Menschen ihre Fähigkeiten einbringen und weiterentwickeln können – denn Inklusion eröffnet Potentiale, die wir gerade in Zeiten des Fachkräftemangels benötigen. Vielfalt stärkt nicht nur Innovation und Zusammenarbeit, sondern sichert zugleich unseren langfristigen Unternehmenserfolg.“

Viele Menschen mit Behinderungen verbleiben dauerhaft im System der Werkstätten für behinderte Menschen. Der Übergang in den allgemeinen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsmarkt gelingt bislang jedoch nur selten. TKMS engagiert sich unter anderem dafür, jungen Menschen mit Behinderungen den Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung zu erleichtern und damit den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu unterstützen. 
 
Im Mittelpunkt steht dabei ein konsequent potenzialorientierter Ansatz: Nicht formale Bildungsabschlüsse sind ausschlaggebend, sondern Motivation, Interesse und die Bereitschaft, sich handwerkliche Kompetenzen anzueignen. Im Rahmen eines praxisnahen Trainee-on-the-Job-Programms in der unternehmenseigenen Ausbildungswerkstatt erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, berufliche Fertigkeiten unter realen Arbeitsbedingungen zu entwickeln und ihre individuellen Stärken zu entfalten.
 
Als Unternehmen dieser Größenordnung verfügt TKMS über die strukturellen und personellen Voraussetzungen, passgenaue und individuelle Qualifizierungs- und Beschäftigungsarrangements zu gestalten. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen nicht nur den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen, sondern ihnen eine dauerhafte und gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patrick Tiede | Fenja Hardel | Hannah Beyer | Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431 988-5317 | E-Mail: | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium, www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

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