KIEL. Das Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) verstärkt aktuell seinen Einsatz bei der Kontrolle der Arbeitsschutzvorschriften im Rahmen der Kieler Woche. Im Fokus der Überprüfungen stehen insbesondere Auf- und Abbauarbeiten von Fahrgeschäften, Bühnen und weiteren temporären Anlagen. Sozialstaatssekretär Johannes Albig: "Noch bevor gefeiert wird: Die Sicherheit des Personals steht an erster Stelle. Unser Ziel ist es, durch verstärkte Kontrollen zu einem reibungslosen Veranstaltungsbetrieb auf der Kieler Woche beizutragen."
Im Vorfeld der Kontrollen fand ein Austausch mit dem Kieler-Woche-Büro statt. Hier wurde insbesondere auch auf die Verpflichtungen im Arbeitsschutz bei der Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber hingewiesen. Das LASG bittet alle Betreiber und Beschäftigten um Kooperation. Anlass dieser Kontrollen sind die Erfahrungen aus den Jahren 2024 und 2025 sowie bundesweit schwere und tödliche Absturzunfälle bei den Schaustellern. In den Vorjahren wurden zum Teil erhebliche Mängel bezüglich der Arbeitsschutzorganisation, insbesondere auch im Bereich der Höhenarbeit, der Bereitstellung und Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung und der Sicherung der Auf- und Abbauarbeiten festgestellt. Wegen sicherheitsrelevanter Mängel wurden Tätigkeiten vorübergehend untersagt sowie Bußgeldverfahren eingeleitet.
Der staatliche Arbeitsschutz in Schleswig-Holstein hat aus diesem Grund 2025 die Kampagne „Märkte und Volksfeste“ gestartet. Schwerpunktmäßige Überprüfungen standen auch bei der Travemünder Woche, dem Wacken Open Air und diversen Jahrmärkten auf dem Programm der staatlichen Arbeitsschutzbehörde. Die Kampagne wird fortgeführt. Auch im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie steht die Vermeidung von Absturzunfällen derzeit im Fokus.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Patrick Tiede | Fenja Hardel | Hannah Beyer | Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431 988-5317 | E-Mail: | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium, www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH