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Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung : Thema: Ministerien & Behörden

Aminata Touré

Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Aminata Touré stellt Kita-Bericht im Landtag vor: "Wir haben für mehr Verlässlichkeit in der Betreuung gesorgt, die Fachkräfte gestärkt und eine faire Finanzierung sichergestellt. In Schleswig-Holstein wird bei den Kleinsten nicht gespart."

Letzte Aktualisierung: 07.05.2026

KIEL. Sozialministerin Aminata Touré möchte die Kindertagesbetreuung im Land weiter systematisch verbessern und die Chancen auf eine gute frühkindliche Bildung erhöhen: "Mein Anspruch ist es, dass jedes Kind wirklich die Chance hat, vor der Schule eine Kita zu besuchen. Dafür haben wir als Land gerade ein zusätzliches 35 Mio. Euro starkes ,Kita-für-Alle-Paket' auf den Weg gebracht. Klar ist: In Schleswig-Holstein wird bei den Kleinsten nicht gespart. Finanzielle Mittel, die durch den Geburtenrückgang zur Verfügung stehen, setzen wir gezielt für mehr Kita-Qualität ein", sagte Touré heute im schleswig-holsteinischen Landtag bei der Vorstellung ihres Berichts zur aktuellen KiTa-Situation in Schleswig-Holstein im Jahr 2025: "Der Bericht zeigt, dass wir in den vergangenen Jahren die Kindertagesbetreuung im Land insgesamt vorangebracht haben. Wir haben für mehr Verlässlichkeit in der Betreuung gesorgt, die Fachkräfte gestärkt und eine faire Finanzierung sichergestellt." Das Land stelle im aktuellen Haushalt rund 800 Mio. Euro für die Kindestagesbetreuung zur Verfügung.
 
Der Bericht macht deutlich, dass die neue Flexibilität des Personaleinsatzes für die Einrichtungsträger nicht zu Qualitätsabstrichen in der Betreuung geführt hat. Der Anteil qualifizierter Fachkräfte ist konstant hoch. Rund 70 Prozent der Kita-Beschäftigten sind zur Leitung von Kita-Gruppen befähigt und damit sehr gut ausgebildet. Rund 20 Prozent des Fachpersonals sind zudem Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten. Mit der neu geschaffenen Möglichkeit für Kitas, auch helfende Hände regelhaft finanzieren zu können und damit unkompliziert als Unterstützung für die pädagogischen Fachkräfte in der Betreuung einzusetzen, wird somit sehr verantwortungsbewusst umgegangen. Insgesamt wurde die Qualität in den Kindertageseinrichtungen also gehalten und Kitas als Bildungseinrichtungen gestärkt.
 
Auch die Zahl der Kita-Betreuungsplätze im Land ist mit rund 123.000 konstant. Positiv zu bewerten ist auch die Entwicklung, dass die Anzahl von Kita-Gruppen mit einer Platzzahlreduzierung und die Integrationsgruppen gestiegen sind. So haben die Fachkräfte mehr Kapazitäten, um sich verstärkt um die besonders förderintensiven Kinder zu kümmern - also um Kinder mit einer Behinderung. Ministerin Touré: "Wir alle wollen eine inklusivere Gesellschaft und das bereits bei den Kleinsten. Mir ist das ein wichtiges Anliegen! Der Bericht zeigt, dass von der Möglichkeit der Platzzahlreduzierung verstärkt Gebrauch gemacht wird, damit Kinder mit einer Behinderung noch besser betreut und gefördert werden können. Das ist ein gutes Zeichen!"
 
Die Ministerin nahm den Bericht im Landtag zum Anlass, um sich bei allen Fachkräften, Kindertagespflegepersonen, helfenden Händen und weiterem Kita-Personal dafür zu bedanken, "dass Sie jeden Tag einen großartigen Job machen. Ohne Sie alle würde unser Land jeden Tag still stehen."

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patrick Tiede | Fenja Hardel | Hannah Beyer | Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431 988-5317 | E-Mail: | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium, www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

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