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Schleswig-Holstein
: Thema: Ministerien & Behörden

Land investiert fast 130 Millionen Euro in die Infrastruktur in Schleswig-Holsteins Südosten

Letzte Aktualisierung: 09.04.2026

Zwei Menschen in orangen Arbeitsjacken - eine Frau und ein Mann - stehen vor einem Baustellenfahrzeug. Ziwschen den beiden steht in der Mitte ein Mann im Anzug.
Christoph Köster (LBV.SH-Geschäftsbereichsleiter Erhaltung), Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen und Franziska Pompe (kom. LBV.SH Geschäftsbereichsleiterin Neu- und Ausbau) bei der Vorstellung des Bauprogramms in Breitenfelde.

BREITENFELDE. In den Kreisen Ostholstein, Stormarn, Herzogtum-Lauenburg sowie in Lübeck werden allein vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) rund 55 Kilometer Straßen, rund 30 Kilometer Radwege und fünf Bauwerke saniert oder ausgebaut. Dafür nimmt das Land fast 130 Millionen Euro in die Hand. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen stellte heute (9. April) in Breitenfelde das regionale Bauprogramm gemeinsam mit LBV.SH-Erhaltungschef Christoph Köster vor.

Unser Landesbetrieb wird in der Region insgesamt 21 Straßen sowie dreizehn Radwege anfassen“, betonte Madsen. Zu den wichtigsten Bauprojekten zählen die Sanierung des Gehwegs auf der Elbbrücke Lauenburg (B 404), die Fahrbahnerneuerung der B 76 zwischen Timmendorfer Strand und Scharbeutz, die Ortsumgehung Geesthacht (B 5) oder auch der Neubau des Radwegs bei Gothendorf (K 55). Von den 38 Maßnahmen sind insgesamt neun Landesstraßen-Projekte. Der Rest entfällt auf 19 Projekte an Bundes- und zehn an Kreisstraßen in Ostholstein und Stormarn, für die der LBV.SH ebenfalls zustän­dig ist.

Madsen begrüßte die enorme Investition vor Ort ausdrücklich: „Es ist für unser gesamtes Zusammenleben und die Daseinsvorsorge von höchster Bedeutung, dass alle mobil sein können. Gerade in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein gilt dies umso mehr.“ Er erinnerte daran, dass allein der LBV.SH für 2026 im ganzen Land insgesamt Bau- und Sanierungsprojekte im Umfang von 271 Millionen Euro plane – davon entfielen 111 Millionen Euro auf das knapp 3.500 Kilometer lange Landesstraßennetz sowie auf die Radwege im Land.

Das Straßennetz wieder in einen guten Zustand zu bringen, ist eine Daueraufgabe“, unterstrich Köster. Fehler der Vergangenheit dürften nicht wiederholt werden. Schließlich hätte die jahrzehntelange Sparsamkeit im Umgang mit der Infrastruktur erst zu den jetzigen Problemen geführt. „Jede Baustelle ist eine Herausforderung, aber sie ist nötig, damit es langfristig besser wird“, betonte er.

www.schleswig-holstein.de/lbvsh-bauprogramm

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