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Schleswig-Holstein
: Thema: Ministerien & Behörden

Eiderbrücke Tönning: LBV.SH informierte IHK über weitere Planung

Letzte Aktualisierung: 14.01.2026

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) muss bekanntlich die sanierungsbedürftige B 5-Eiderbrücke Tönning aus dem Jahre 1972 dringend erneuern, damit diese weiter befahrbar bleibt. Auf Einladung der IHK erläuterte LBV.SH-Direktor Frank Quirmbach heute (14. Januar) in Husum den derzeitigen Planungsstand: Ein weiterer Meilenstein bei der Sanierungsplanung des Bauwerkes ist bereits erreicht: Die detaillierte Aufnahme der Schäden an den Vorlandbrücken ist abgeschlossen – damit liegt der steht der konkrete Sanierungsumfang für diese fest. Wir sind also voll im Zeitplan“, so Quirmbach. Und auch die Vorplanung für die Strombrücke gehe gut voran und befände sich auf der Zielgeraden, so dass der Bauwerksentwurf bald starte. Zu diesem gehörten sowohl die statische Bewertung als auch die detaillierte Planung der Bauzeiten sowie die Ermittlung einer optimalen Verkehrsführung.

Vorzugsvariante des LBV.SH

Ein Reporter spricht mit einem Mann.
LBV.SH-Direktor Frank Quirmbach erläuterte auf Einladung der IHK die aktuellen Planungen des LBV.SH.  

Unser Ziel ist ganz klar, die Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmenden so gering wie möglich zu halten. Die Vorzugsvariante des LBV.SH ist es, den Straßenverkehr während der Arbeiten an den Vorlandbrücken auf einem Fahrtstreifen aufrecht zuerhalten, damit bliebe die B 5 die meiste Zeit befahrbar."

Die größten Beeinträchtigungen entstünden jedoch beim Ersatzneubau der Klappen der Strombrücke, da diese Klappen bautechnisch nur mit einer Vollsperrung ausgebaut werden könnten. Nach Ausbau dieser Klappen sei geplant, auch für die Strombrücke eine einspurige Verkehrsführung zu ermöglichen. Dies könne durch das Auflegen einer Platte erfolgen, berichteten die LBV.SH-Ingenieurinnen.

Vorzugsvariante bedeute Einschränkung für Schiffsverkehr

„Ohne Vollsperrung auf der Brücke bedeutet aber eine Beschränkung der Durchfahrtshöhe unter der Brücke für den Schiffsverkehr“, erklärte Quirmbach. Denn: „Die Platte kann nicht aufgeklappt werden“. Damit wäre der Schiffsverkehr auf der Bundeswasserstraße eingeschränkt". Es liefen derzeit intensive Klärungsgespräche mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Frank Quirmbach: „Das Gutachten, das uns heute übergeben wurde, liefert eine gute Grundlage zur Beurteilungen der Auswirkungen sowie der möglichen Umleitungsstrecken für den Straßenverkehr und wird uns in den Gesprächen mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sicher unterstützen.“

Weitere Vollsperrungen würden darüberhinaus beim Verschieben der aufgelegten Platte, beim Einbau der Klappen sowie dem erforderlichen Probebetrieb erforderlich. Geplant sei es, die Sequenzen aller Vollsperrungen außerhalb der Sperrzeiten des Eidersperrwerks zu legen. Die offizielle Umleitungsstrecke für die Eiderbrücke Tönning wird über die B 202 Friedrichstadt erfolgen. Der frühestmögliche Baubeginn ist ab der 2. Jahreshälfte 2027.

Der LBV.SH informiert dauerhaft auf: www.schleswig-holstein.de/b5-toenning.

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