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Landesbetrieb
Straßenbau und Verkehr
Schleswig-Holstein
: Thema: Ministerien & Behörden

B 430: Sanierung in Wasbek

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr erneuert die beschädigte Bundesstraße einschließlich des Radwegs.

Letzte Aktualisierung: 04.08.2026

Straßenkarte zur Darstellung der beschriebenen Umleitung.
B 430: Sanierung in Wasbek, Umleitungsplan Kraftfahrzeugverkehr, 1. Bauphase
Straßenkarte zur Darstellung der beschriebenen Umleitung.
B 430: Sanierung in Wasbek, Umleitungsplan Kraftfahrzeugverkehr, 2. Bauphase
Straßenkarte zur Darstellung der beschriebenen Umleitung.
B 430: Sanierung in Wasbek, Umleitungsplan Kraftfahrzeugverkehr, 3. Bauphase
Straßenkarte zur Darstellung der beschriebenen Umleitung.
B 430: Sanierung in Wasbek, Umleitungsplan Radverkehr, 1. und 2. Bauphase
Straßenkarte zur Darstellung der beschriebenen Umleitung.
B 430: Sanierung in Wasbek, Umleitungsplan Radverkehr, 3. Bauphase

Neuerung zur weiteren Sanierung auf der Strecke zwischen Neumünster und Hohenwestedt

Nach den Arbeiten vom 17. August bis November 2026 in Wasbek ist ein nächster Sanierungsabschnitt auf der Strecke zwischen Neumünster und Hohenwestedt nicht vor 2028 vorgesehen. Die weitere Sanierung der B 430 wird nicht - wie angekündigt - in 2027 fortgesetzt.

Weitere Informationen zu den Gründen: B 430-Sanierung zwischen Neumünster und Hohenwestedt - andere Bauplanung durch neue Gesetzeslage

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) erneuert in Wasbek zwischen Gartenweg und Industriestraße die beschädigte Fahrbahn und den begleitenden Radweg der Bundesstraße 430 vom 17. August bis voraussichtlich 21. November 2026. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Polizei und Rettungsdienste im Einsatz können den Baubereich nicht passieren. Fahrplanänderungen teilt der Buslinienbetreiber eigenständig mit. Zur Verringerung der Beeinträchtigungen und um die Zufahrt zum Gewerbegebiet Wasbek zu ermöglichen, wird die Baumaßnahme in drei Bauphasen eingeteilt:

  1. Bauphase (17. August bis 13. September): Gartenweg bis Autobahn-Anschlussstelle Richtung Hamburg.
  2. Bauphase (14. September bis 31. Oktober): Gartenweg bis Industriestraße.
  3. Bauphase (1. bis 21. November): Kreuzung B 430/Industriestraße/Barmsweg.

Die Arbeiten sind witterungsabhängig; terminliche Verschiebungen sind daher möglich. Zur Verkehrsführung in den jeweiligen Bauphasen wird der LBV.SH rechtzeitig informieren. Die Gesamtkosten von fast vier Millionen Euro trägt der Bund.

Umleitung

Die ausgeschilderte Umleitung führt ab Aukrug über die L 121 bis Nortorf, die L 328 bis Neumünster zur B 430 Richtung Wasbek und umgekehrt. Ortskundigen wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren. Der Radverkehr wird in Abhängigkeit der jeweiligen Bauphase ebenfalls umgeleitet. Die Verkehrsführung wurde mit der Polizei, der Verkehrsbehörde, dem Kreis, dem Amt, den Gemeinden und dem Buslinienbetreiber abgestimmt. Der LBV.SH bittet, sich auf die weiteren Arbeiten einzustellen, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen sowie um rücksichtsvolles Verhalten zum Schutz der Menschen auf der Baustelle.

Starke Schäden

Die Fahrbahn der B 430 zeigt zahlreiche Risse und Flickstellen. Die gravierenden Substanzmängel umfassen auch die tiefer liegenden Tragschichten der Fahrbahn. Die betroffenen Brücken zeigen einen hohen Schädigungsgrad mit ausgeprägten Betonabplatzungen und starker Korrosion des Bewehrungsstahls. Aus bautechnologischen Gründen und den Anforderungen des Arbeitsschutzes kann die Sanierung der Strecke nur unter Vollsperrung ausgeführt werden, für eine halbseitige Sperrung stehen die dafür erforderlichen Mindestbreiten nicht zur Verfügung. 

Daher wird der Durchgangsverkehr weiträumig umgeleitet werden müssen. Bauzeit und Umleitungsführung sind noch von den zu definierenden Rahmenbedingungen abhängig. Bei einer sehr kompakt gehaltenen parallelen Sanierung auf ganzer Strecke beträgt diese voraussichtlich zwischen zweieinhalb und drei Jahren. Der LBV.SH sieht in seiner Planung Möglichkeiten vor, dass die nicht anderweitig erreichbaren Anliegergrundstücke durch bauzeitliche Provisorien weitgehend erreichbar bleiben.

Hintergrund

Die B 430 ist eine der zentralen Ost-West-Verbindungen in Schleswig-Holstein und somit wesentlich für die Daseinsvorsorge der Bevölkerung im ländlichen Raum sowie Standortfaktor für Tourismus und Wirtschaft. Unschwer zu erkennen: Die B 430 ist bereits oberflächlich enorm stark geschädigt, doch auch die etwa 70 Jahre alte Grundsubstanz der Straße ist strukturell stark geschädigt, so dass nun ein schnelles Handeln der Straßenbauverwaltung erforderlich ist, damit die wichtige Achse B 430 zukünftig zur Verfügung stehen kann. 

Vollumfänglich zu erneuern sind auch vier Brücken aus den Jahren 1954 bis 1958. Auch diese Brücken wurden durch den Schwerverkehr, den landwirtschaftlichen Verkehr und die Zunahme des Tourismus häufiger und intensiver belastet, als dies bei ihrem Bau denkbar war. Auch die Bauwerke zeigen starke alters- und nutzungsbedingte Schäden, die mittelfristig zu Problemen führen können.

Gesamtmaßnahme

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) plant eine umfassende Sanierung der stark beschädigten B 430 zwischen Hohenwestedt (B 77) und Neumünster-Mitte. Im Zuge der fast 20 Kilometer langen Baustrecke müssen sowohl die Fahrbahn und der Radweg vollständig erneuert werden sowie fünf Brücken ersetzt werden. Aufgrund ihrer Beschädigungen müssen außerdem drei weitere Brücken eine Grundinstandsetzung erhalten. Die Baukosten des Bundes: Aktuell geht der LBV.SH bei den Realisierungskosten von einem hohen zweistelligen Millionenbetrag aus.

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