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Digitalisierungspreis
"Best of Digitales.SH"

© senoldo / fotolia.de

Digitalisierungspreis
"Best of Digitales.SH"

Die Landesregierung verleiht jährlich den Digitalisierungspreis "Best of Digitales.SH". Damit möchte das Land auf die zahlreichen lokalen Akteure mit ihren vielfältigen Aktivitäten und Möglichkeiten im Zuge der Digitalisierung aufmerksam machen und herausragende Projekte ehren.

Bereits zum vierten Mal heißt es nun: Digitalisierungsprojekte zeigt euch! Auch in 2021 will die Landesregierung den Entwicklungen und Ideen made in Schleswig-Holstein mit dem Digitalisierungspreis "Best of Digitales.SH" eine Bühne bieten. Denn ins Rampenlicht gehören sie hin, die Projekte im Land, in denen sich Menschen aus Schleswig-Holstein mit großem Engagement, Mut und Visionen stark machen, um die Digitalisierung im echten Norden voranzubringen.

Mit dem Digitalisierungspreis will die Landesregierung die besten Initiativen und Ideen zwischen Nord- und Ostsee auszeichnen. Denn Auszeichnungen machen sichtbarer. Und die Preisgelder – insgesamt stolze 50.000 € – helfen natürlich auch, um voranzukommen.

Leider musste COVID-19-bedingt unsere Hausmesse "Die digitale Schaubude" im vergangenen Jahr ausfallen, mit der wir die Preisverleihung im Jahr 2019 erstmals flankiert haben. Aufgrund des großen Zuspruchs hoffen wir, dass wir in 2021 wieder die "Die digitale Schaubude" mit dem Digitalisierungspreis verknüpfen können. Das Digitalisierungskabinett wählt auf Vorschlag eines Auswahlgremiums die drei Siegerprojekte der jeweiligen Preiskategorien aus und legt auch die Gewinnerinnen und Gewinner des Sonderpreises fest.

Die Preisverleihung wird am 15. September 2021 im Rahmen der Digitalen Woche Kiel stattfinden.

Der Digitalisierungspreis im Detail

Gründungsjahr: Der Preis wird seit 2018 vergeben.

Ausrichter: Das für das Thema "Digitalisierung" zuständige Ministerium ist der Träger des Preises.

Vergabeturnus: Der Preis wird jährlich vergeben.

Vergabeform und Preisgeld: Das Preisgeld beträgt 2021 insgesamt 50.000 Euro.

Vergabegremium: Das Gremium setzt sich aus vier Personen zusammen, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung als auch externer Institutionen und Verbände. Der CIO des Landes Schleswig-Holstein, Sven Thomsen, nimmt beratend an den Sitzungen des Auswahlgremiums teil.

Informationen zur Bewerbung

Wer kann sich bewerben? Der Preis richtet sich an den nicht-öffentlichen Bereich in Schleswig-Holstein. Allein von Kommunen oder Landesbehörden realisierte Projekte oder getragene Initiativen sind nicht Ziel des Preises. Bei gemeinsamen Initiativen oder Projekten zwischen öffentlichem und nicht-öffentlichem Bereich in Schleswig-Holstein ist nachzuweisen, dass der Anteil öffentlicher Mittel nicht mehr als 50 Prozent der Gesamtkosten ausmacht. Berücksichtigt werden ausschließlich Personen (über 18 Jahre) mit Wohnsitz sowie Organisationen/Institutionen und Unternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Auszuzeichnende Projekte bzw. Produkte müssen in Schleswig-Holstein entwickelt und umgesetzt worden sein.

Begonnene, jedoch noch nicht zu Ende geführte Projekte, müssen eine erfolgreiche Umsetzung innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Bewerbungsschluss durch entsprechende Projektplanungen erkennen lassen.

Dürfen Sie sich selber auf die Prämie bewerben? Es sind nur Eigenbewerbungen möglich.

Bis wann können Sie sich bewerben? Die Bewerbungsfrist für den Digitalisierungspreis 2021 endet am 28. Mai 2021. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Digitalen Kieler Woche am 15. September 2021 statt.

Ansprechpartner im Digitalisierungsministerium:
Sven Röhl
Telefon: 0431-988-7883
E-Mail: digitalisierungspreis@lr.landsh.de

Die Preisträger:innen 2020

Ein junger Mann und eine Frau stehen auf einer Bühne und halten gemeinsam eine Trophäe in den Händen. Neben ihnen steht Minister Jan Philipp Albrecht und lächelt. Die "Bücherpiraten" aus Lübeck sicherten sich den Sieg in der Kategorie "Digitales Lernen". Minister Jan Philipp Albrecht (r.) überreichte die Trophäe. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Die "Bücherpiraten" aus Lübeck sicherten sich den Sieg in der Kategorie "Digitales Lernen". Minister Jan Philipp Albrecht (r.) überreichte die Trophäe. © Digitalisierungsministerium

Preiskategorie "Digitales Lernen"

1. Platz: Bücherpiraten e.V., Lübeck

In dem prämierten Projekt "Der flammende Fuchs" haben Kinder und Jugendliche in einer Mischung aus analogen und digitalen Verfahren die Geschichte erarbeitet und illustriert. Die Veröffentlichung der Bücher erfolgt im Internet.

2. Platz: Hecht + Marciniak GbR, Kiel

Die Hecht + Marciniak GbR hat die Lernsoftware "SIGGI - Learn Smart" entwickelt. Sie richtet sich an Urheberinnen und Urheber von Lerninhalten. Da die Entwicklung guter Lernsoftware aufwendig und teuer ist, lohnen sich intelligente Lernapps nur in großen Marktsegmenten. Mit dem Baukastensystem "SIGGI" wird die Möglichkeit geboten, Lernapps nach dem Software-as-a-Service-Modell einfach, individualisiert und zu einem Bruchteil der Kosten einer Individualentwicklung zu erstellen. Das Angebot ist sprachen- und bereichsunabhängig und somit skalierbar.

Preiskategorie "Digitalisierung im sozialen Bereich"

1. Platz: Taktilesdesign GmbH, Lübeck

Der "Taktile Kompass" übersetzt mithilfe eines KI-basierten Softwareprozesses Farben in allgemeingültige fühlbare Oberflächen. Durch Materialien, die sich weich, hart, kalt und warm anfühlen, können spezielle Eindrücke verstärkt werden. Es entsteht eine neue Kommunikation für die Inklusion von Blinden und Sehenden zur Teilhabe, Orientierung und den Erhalt des Farbgedächtnisses.

Sonderpreise

Stiftung Neue Musik-Impulse Schleswig-Holstein gUG, Eutin

Das ausgezeichnete Projekt Digital Soundscapes verfolgt das Ziel, junge Menschen für das Crossover von klassischer und elektronischer Musik zu begeistern. Es wird von den Jugendlichen mittels der Musiksoftware Ableton und unter Einbezug von Naturklängen Musik produziert und die Kompositionen am Ende aufgeführt.

The Bay Areas e.V., Kiel

Im Zuge des ausgezeichneten Projekts Digital Challenge lassen Unternehmen ihr traditionelles Geschäftsmodell von Studierenden vor dem Hintergrund der Digitalisierung auf den Prüfstand stellen. Aufgabe der Teilnehmenden ist es, ein Konzept oder eine detaillierte Beschreibung für ein innovatives Geschäftsmodell zu entwickeln, das das bisherige Geschäftsmodell des Umsetzungsunternehmens substituieren könnte. Die Arbeitsergebnisse werden durch ein Board aus Expertinnen und Experten überprüft.

Die Gewinner im Video

1. Platz in der Kategorie "Digitales Lernen":

1. Platz in der Kategorie "Digitalisierung im sozialen Bereich":

Weitere Informationen

Preisträger:innen 2019