Maßnahmenblatt

Ressort
Finanzministerium (FM)
 
Referat
VI LMB
 
Übergeordnetes Ziel
Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Gesellschaft für die Inklusion und Menschen mit Behinderungen ausbauen
 
Titel der Maßnahme
Übersetzung der wesentlichen Informationen aus dem Abschlussbericht des Forschungsprojektes zur Rolle der schleswig-holsteinischen Finanzbehörden im Nationalsozialismus in Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache.
 
Beschreibung
    1. in normaler Sprache:

      Das Finanzministerium Schleswig-Holstein hat gemäß Landtagsbeschluss vom 11. Mai 2023 (Drs. 20/811(neu)) eine Studie in Auftrag gegeben, um die Rolle der Finanzbehörden bei der Entrechtung, Ausbeutung und Deportation von Jüdinnen und Juden, von Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma zur Zeit des Nationalsozialismus und im Kontext von Entschädigung und Wiedergutmachung in der Nachkriegszeit unter hohen wissenschaftlichen Standards aufzuklären und die Ergebnisse öffentlich zugänglich zu machen. Die wissenschaftliche Federführung für die Studie hat die Forschungsstelle für regionale Zeitgeschichte und Public History der Europa-Universität Flensburg. Das Forschungsprojekt wird durch einen Beirat aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft begleitet, der das Finanzministerium mit Expertise unterstützt und berät. Die derzeitigen Planungen sehen unter anderem auch die Erarbeitung eines Moduls für die Ausbildung von Finanzbeamtinnen und Finanzbeamten in Schleswig-Holstein vor. Weitere Fortbildungsmöglichkeiten sind nicht ausgeschlossen.

    2. in Leichter Sprache:

      Es gibt bald einen Abschluss-Bericht von einem Forschungs-Projekt.
      In dem Forschungs-Projekt geht es um die Finanz-Behörden in Schleswig-Holstein.
      Die Finanz-Behörden sind Ämter.
      Die Ämter kümmern sich um Geld.
      Wie haben die Finanz-Behörden im Nationalsozialismus gearbeitet?
      Das hat das Forschungs-Projekt untersucht.
      Die wichtigsten Infos aus dem Abschluss-Bericht sollen übersetzt werden.
      Die Infos sollen in Leichter Sprache sein.
      Und die Infos sollen in Deutscher Gebärden-Sprache sein.
      Das Finanz-Ministerium von Schleswig-Holstein hat eine Studie bestellt.
      Das hat der Landtag am 11. Mai 2023 entschieden.
      Die Entscheidung heißt: Drs. 20/811 (neu).
      Die Studie soll zeigen:
      • Wie haben die Finanz-Behörden den Juden und Jüdinnen im Nationalsozialismus geholfen?
      • Wie haben die Finanz-Behörden den Sintize und Sinti im Nationalsozialismus geholfen?
      • Wie haben die Finanz-Behörden den Romnja und Roma im Nationalsozialismus geholfen?
      Die Studie soll auch zeigen:
      Wie haben die Finanz-Behörden nach dem Krieg geholfen?
      Zum Beispiel bei der Entschädigung.
      Die Ergebnisse von der Studie sollen öffentlich sein.
      Und die Ergebnisse sollen wissenschaftlich sein.
      Die Forschungs-Stelle für regionale Zeit-Geschichte und Public History macht die Studie.
      Die Forschungs-Stelle ist von der Europa-Universität Flensburg.
      Es gibt einen Beirat für das Forschungs-Projekt.
      Der Beirat ist eine Gruppe von Menschen.
      Der Beirat hilft dem Finanz-Ministerium mit Fach-Wissen.
      Und der Beirat berät das Finanz-Ministerium.
      Im Beirat sind Menschen aus:
      • der Gesellschaft
      • der Politik
      • der Wissenschaft.
      Es wird auch ein Modul für die Ausbildung von Finanz-Beamten und Finanz-Beamtinnen in Schleswig-Holstein geben.
      Ein Modul ist ein Teil von einer Ausbildung oder einem Studium.
      Vielleicht gibt es auch noch andere Fortbildungen.

 
Zeitrahmen
2025 bis 2026
 
Umsetzungsstand
Eine Zwischenpräsentation der Ergebnisse hat am 9. Juli 2025 im Finanzministerium unter Einbindung des Beirates stattgefunden. Die Beauftragung einer Veröffentlichung in Leichter Sprache und als DGS-Video kann frühestens nach Abnahme des Forschungsberichtes durch die Hausspitze und den Beirat Anfang 2026 erfolgen.
 
Handlungsfelder
    1: Bewusstseinsbildung
 
Ziel / Maßnahme
Z 3
 
Status
begonnen
 
letzte Änderung
21.04.2026 - 14:30 Uhr

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