Maßnahmenblatt

Ressort
Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport (MIKWS)
 
Referat
IV 44
 
Übergeordnetes Ziel
Partizipation und Befähigung (Empowerment) von Menschen mit Behinderungen und der Zivilgesellschaft ausbauen
 
Titel der Maßnahme
Intensivierung der Sensibilisierung für die Bedürfnisse und den geschulten Umgang mit Menschen mit Behinderungen innerhalb der Landespolizei im Rahmen der Aus- und Fortbildung
 
Beschreibung
    1. in normaler Sprache:

      In der Aus- und Fortbildung der Landespolizei geht es insbesondere in den IK-Trainings (IK = Interkulturelle Kompetenz) um den Umgang mit Menschen, die als „anders“ wahrgenommen werden, in welcher Form auch immer. Das Ausbildungsziel ist gemäß IK-Landeskonzept, dass die Anwärterinnen und Anwärter in der Ausbildungswoche Grundlagen erhalten, die sie befähigen, in den vielfältigen polizeilichen Lagen situativ und über kulturelle Differenzen hinaus, erfolgreich kommunizieren und kooperieren zu können. Der Aus- und Fortbildungsprozess befindet sich zu diesem Themenfeld in der Überprüfung zur bedarfsorientierten Intensivierung und Optimierung.
      Beispiele hierfür sind:
      Im Rahmen des Unterrichts in der Abschlussausbildung in Verhaltensmanagement wird eine psychiatrische Klinik besucht. Hier werden Gespräche mit betroffenen Menschen geführt. Diese gewinnbringende Kooperation soll in 2026 intensiviert werden.
      Angestrebt werden darüber hinaus regelmäßige Besuche auch während der Fachausbildung in psychiatrischen Einrichtungen, um für die Auszubildenden mehr Handlungssicherheit zu erlangen.
      Im Verhaltenstraining findet sich das Thema in den Modulen „Kommunikation“, „Konfliktbewältigung“, „Aggression und Gewalt“ und „Suizid“ wieder.
      Im Führungskräftetraining werden die Module „Gesundes Führen“ und „Interkulturelle Kompetenz und werteorientiertes Führen“ durchgeführt.
      Im Modul „Gesundes Führen“ wird das Thema „Menschen mit Behinderungen“ und ihre Rechte sowie die Pflichten einer Führungskraft behandelt und auch durch eine Schwerbehindertenvertretung vermittelt. Hier geht es in erster Linie um den Umgang mit Mitarbeitenden mit Behinderungen.
      Abgesehen von der fachlichen Seite der Thematik vermittelt der Fachbereich II in allen seinen Trainings und Seminaren der Aus- und Fortbildung personale und soziale Kompetenzen und Handwerkszeug, das auch im Umgang mit Menschen mit Behinderungen relevant ist.
      Zudem finden einmal jährlich die „Spiele ohne Rassismus“ statt. Hier wird es eine Kooperation mit einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen aus Neustadt geben. Es sollen im Rahmen eines sportlichen Wettkampfes Barrieren abgebaut und Kontakte geknüpft werden.

    2. in Leichter Sprache:

      Die Polizisten und Polizistinnen von der Landes-Polizei lernen viel.
      Sie lernen zum Beispiel:
      Wie können sie gut mit Menschen aus anderen Kulturen umgehen?
      Dafür gibt es besondere Kurse.
      Die Kurse heißen: IK-Trainings.
      IK ist die kurze Form für:
      Interkulturelle Kompetenz.
      Das heißt:
      Wie geht man mit Menschen um?
      Die Menschen sind anders.
      Man soll sie sehen.
      Wie ist egal.
      Das Ziel von der Ausbildung ist:
      Die Anwärterinnen und Anwärter lernen in einer Ausbildungs-Woche
      Grundlagen.
      Dafür gibt es ein Landeskonzept.
      Sie sollen die wichtigen Sachen lernen.
      So können Sie in verschiedenen Situationen bei der Polizei gut arbeiten.
      Man soll gut miteinander reden können.
      Und man soll gut zusammen arbeiten können.
      Dabei sollen die Unterschiede zwischen den Kulturen egal sein.
      Man prüft gerade:
      Wie lernen die Menschen in der Ausbildung und Fort-Bildung über dieses Thema?
      Dabei soll man sich fragen:
      Was braucht man?
      Wie kann man etwas besser machen?
      Wie kann man etwas mehr machen?
      Hier sind Beispiele:
      Es gibt Unterricht in der Abschluss-Ausbildung in Verhaltens-Management.
      Sie besuchen eine psychiatrische Klinik.
      In der Klinik reden Sie mit Menschen.
      Die Menschen haben Probleme.
      Das war sehr gut.
      Die Zusammen-Arbeit soll noch besser werden.
      Das soll im Jahr 2026 passieren.
      Es soll auch regelmäßige Besuche während der Fach-Ausbildung geben.
      Eine Fach-Ausbildung ist eine besondere Ausbildung.
      Die Ausbildung ist in einer psychiatrischen Einrichtung.
      In einer psychiatrischen Einrichtung leben Menschen mit psychischen Problemen.
      Die Auszubildenden sollen mehr lernen können.
      Wie kann man sicher sein?
      Wie kann man etwas sicher machen?
      Im Verhaltens-Training gibt es einen Teil zum Thema Kommunikation.
      Es geht um:
      • Konflikt-Bewältigung
      Das heißt: Wie löst man Probleme?
      • Aggression und Gewalt
      Das heißt: Warum sind Menschen böse zu anderen Menschen?
      • Suizid
      Das heißt: Warum bringen sich manche Menschen selbst um?
      Es gibt ein Training für Chefs und Chef-Innen.
      Dabei gibt es verschiedene Themen.
      Die Themen heißen:
      • Gesundes Führen
      • Interkulturelle
      Kompetenz und werteorientiertes Führen.
      Es gibt ein Modul mit dem Namen: Gesundes Führen.
      Ein Modul ist ein Teil von einem Kurs.
      In diesem Modul geht es um das Thema Menschen mit Behinderung.
      Was darf eine Führungs-Person machen?
      Und was muss eine Führungs-Person machen?
      Darüber haben wir gesprochen.
      Die Schwerbehinderten-Vertretung hilft.
      Wie geht man mit bestimmten Sachen um?
      Das ist hier besonders wichtig.
      Mitarbeitenden mit Behinderungen.
      Der Fachbereich II zeigt den Studierenden die fachliche Seite von dem Thema.
      Und der Fachbereich II zeigt den Studierenden auch andere Sachen.
      Er hat Trainings und Seminare.
      Dort kann man etwas lernen.
      Und man kann etwas Neues lernen.
      Dabei geht es um:
      • personale Sachen
      • soziale Sachen.
      Sie sollen Sachen lernen.
      Und Sie sollen Sachen mitnehmen.
      Damit können Sie gut mit Menschen arbeiten.
      Es geht um Behinderungen.
      Jedes Jahr gibt es auch die Spiele ohne Rassismus.
      Wir arbeiten mit einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen aus Neustadt zusammen.
      Es soll einen sportlichen Wett-Kampf geben.
      Dabei sollen Barrieren abgebaut werden.
      Und Menschen sollen in Kontakt kommen.

 
Zeitrahmen
01/2026 bis 12/26
 
Umsetzungsstand
Ausführungen zum Umsetzungsstand werden zeitnah ergänzt.
 
Handlungsfelder
    1: Bewusstseinsbildung
    7: Schutz der Persönlichkeitsrechte
 
Ziel / Maßnahme
Z 1
 
Status
begonnen
 
letzte Änderung
21.04.2026 - 13:37 Uhr

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