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Thema : Flächenmanagement in Schleswig-Holstein

Flächenmanagement in Schleswig-Holstein

Im Rahmen des nachhaltigen Flächenmanagements Schleswig-Holstein arbeiten Fachleute aus verschiedenen Bereichen und Ebenen zusammen. Auf diesen Seiten informieren wir Kreise, Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger über das Thema und stellen aktuelle Zahlen sowie Unterstützungsangebote bereit.

Aktuelle Informationen

Forum Nachhaltiges Flächenmanagement – Jetzt anmelden!

Auf dem Forum Nachhaltiges Flächenmanagement am 21. August 2026 präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse des bisherigen Projektes „Nachhaltiges Flächenmanagement". Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die aktuellen sowie zukünftigen Herausforderungen diskutieren und Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung erörtern.

Zur Anmeldung

Flächenbedarfe und Konkurrenzen gestalten

Die Raumentwicklungsministerkonferenz hat am 27. November 2025 in Bremen vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen und den damit einhergehenden wachsenden Flächenbedarfen und Nutzungsinteressen das „Leitbild: Flächenbedarfe und Flächenkonkurrenzen gestalten“ beschlossen.

Zum Leitbild

Flächenmanagementkataster Schleswig-Holstein

Das Flächenmanagementkataster für Schleswig-Holstein steht allen Kommunen in Schleswig-Holstein kostenfrei zur Verfügung. Die Städte und Gemeinden können darin ihre Flächenpotenziale erfassen, planen und bewerten, um sie nachzuverdichten, umzunutzen oder um Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu planen.

Hier geht's zum Kataster

Flächenmanagement in Schleswig-Holstein

Wohnen, Gewerbe, Mobilität, Landwirtschaft, Energie, Freizeit und Erholung, Natur und Verteidigung - die Flächenbedarfe sind vielfältig und stehen zunehmend in Konkurrenz zueinander. Um diese Bedarfe auch in Zukunft bedienen zu können, ist ein nachhaltiges Flächenmanagement essentiell.

Folgen für Mensch und Umwelt

Fläche ist eine begrenzte Ressource und betrifft uns alle – als Grundlage für Wohnen, Arbeiten, Fortbewegung und Versorgung. Gleichzeitig führt die Versiegelung zum Verlust wichtiger Bodenfunktionen, mit Folgen für Klimaschutz, Biodiversität, Wasserhaushalt und Nahrungsmittelproduktion.

Die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen geht in der Regel zu Lasten landwirtschaftlich genutzter Flächen. Auch auf unversiegelten Siedlungs- und Verkehrsflächen kann keine landwirtschaftliche Produktion mehr stattfinden. Zudem werden natürliche Bodenfunktionen beeinträchtigt oder ganz zerstört.
Durch Versiegelung wird nicht nur die Bodenfruchtbarkeit, sondern auch die Kapazität des Bodens zur Grundwasserneubildung und zur Speicherung von Treibhausgasen zerstört. Daraus ergeben sich wiederum negative Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung und das lokale Klima.
Ein Anstieg der Fläche pro Einwohnerin und Einwohner bei kontinuierlich abnehmender Siedlungsdichte bedeutet, dass eine größere Gesamtheit von Infrastrukturen von immer weniger Einwohnerinnen und Einwohnern genutzt wird.
Die Kosten für neue technische und soziale Infrastrukturen belasten Kommunen zusätzlich, obwohl diese Infrastrukturen zugleich häufig schlechter ausgelastet sind.
Der verschwenderische Umgang mit Fläche gefährdet also nicht nur die naturräumliche Vielfalt, sondern auch die Finanzkraft der Kommunen und die Lebensqualität der Bevölkerung.
Durch zunehmende Versiegelung steigt die Gefahr von Überschwemmungen infolge von Starkregen oder Hochwasserereignissen.
Neben der Zerschneidung von Landschaftsräumen und einer Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch weiter zunehmende Zersiedelung gehen Lebensräume für Tiere und Pflanzen verloren. Die Biodiversität nimmt ab.
Außenentwicklung wirkt oft einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung entgegen. Mehr innerörtliche Leerstände und Brachflächen verursachen steigende Kosten für die Verkehrssicherung und lassen Ortskerne weniger attraktiv erscheinen.
Menschen sind infolge von Zersiedelung auf eigene Fahrzeuge im Alltag angewiesen. Nicht nur ihre Lebenshaltungskosten steigen, sondern auch der Verkehr, Lärm und die Schadstoffbelastungen.

Gute Beispiele aus Schleswig-Holstein

Flächensparen heißt, weniger Flächen für Siedlungen und Verkehr neu zu beanspruchen und notwendige oder wünschenswerte Siedlungsentwicklung möglichst auf Flächen umzusetzen, die bereits in Anspruch genommen wurden. Das kann zum Beispiel durch den Umbau und die Sanierung von Wohnungs- und Gewerbeleerstand geschehen, durch die Wiedernutzung von Brachflächen, Aufstockung bestehender Gebäude oder Nachverdichtung auf Baulücken statt Neubau auf der "grünen Wiese". In Schleswig-Holstein gibt es bereits eine Vielzahl an Projekten.

Zu den Praxisbeispielen aus Schleswig-Holstein

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