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Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung : Thema: Ministerien & Behörden

Aminata Touré

Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung

Pflegende Angehörige stärken und professionelle Pflege sichern

Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Landesregierung will pflegende Angehörige entlasten, professionelle Pflege stärken und gemeinsam mit Bund, Kommunen und weiteren Akteur*innen tragfähige Lösungen entwickeln.

Letzte Aktualisierung: 29.09.2026

Sozialministerin Aminata Touré steht mit den Podiumsgästen vor dem Veranstaltungsort.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Pflegende Angehörige und die Zukunft der Pflege – was muss sich jetzt ändern?" standen die Erfahrungen der Menschen, die Pflege täglich gestalten und erleben.

Mehr als 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause versorgt. Einen wesentlichen Teil der Unterstützung leisten Angehörige. Sie übernehmen damit große Verantwortung und müssen Pflege, Beruf und eigenes Leben miteinander vereinbaren. Deshalb brauchen pflegende An- und Zugehörige verlässliche Beratung, Unterstützung und konkrete Entlastung – möglichst frühzeitig und passend zu ihrer individuellen Lebenssituation.

Die Veranstaltung „Pflegende Angehörige und die Zukunft der Pflege – was muss sich jetzt ändern?“ hat dafür Raum für Austausch und konkrete Impulse geboten. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen der Menschen, die Pflege täglich gestalten und erleben.

Professionelle Pflege stärken

Auch die Bedingungen für professionell Pflegende müssen verbessert werden. Zeitdruck, Personalausfälle und hohe bürokratische Anforderungen belasten den Pflegealltag. Eine gute pflegerische Versorgung kann nur gelingen, wenn familiäre und professionelle Pflege gut zusammenspielen. Die Landesregierung setzt sich deshalb für Rahmenbedingungen ein, die Pflegekräfte langfristig im Beruf halten und eine verlässliche Versorgung ermöglichen.

Gemeinsam Lösungen entwickeln

Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Schleswig-Holstein beteiligt sich deshalb aktiv an der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ und bringt die Erfahrungen aus dem Land in die Diskussion über die Zukunft der Pflegeversicherung ein.

Ziel sind tragfähige Lösungen, die Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und professionell Pflegende unterstützen.

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