KIEL. Der Bewerbungscountdown für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2027 läuft: Seit dem 1. April 2026 können sich Unternehmen aller Größen und Branchen sowie einzelne Personen auch aus Schleswig-Holstein für die renommierte Auszeichnung bewerben. Prämiert werden vorbildliche strategische, betriebliche, kulturelle und persönliche Lösungen rund um Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Jede Kategorie ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert.
Sozialministerin Aminata Touré: „Starker Arbeitsschutz - das bedeutet im Kern eine gute Planung, realistische Abläufe und eine gelebte Sicherheitskultur. Erfolgreicher Arbeitsschutz lebt aber auch von guten Beispielen. Manchmal sind es kleine Anstöße, ungewöhnliche Ideen und typisch norddeutsch pragmatische Lösungen, die helfen, Unfälle zu vermeiden und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Wir wollen, dass die gute Praxis aus Schleswig-Holstein über die Landesgrenzen hinaus bekannt wird, zum Nachahmen anregt und dafür auch belohnt wird. Deshalb wünsche ich mir möglichst viele und erfolgreiche Bewerbungen aus unserem Land.“
In den vergangenen Jahren sind ganz unterschiedliche Maßnahmen im Bereich des Arbeitsschutzes prämiert worden, u.a. die maßgeschneiderte Digitalisierung von Sicherheitsprozessen im Bausektor, eine wegweisende Sicherheitslösung für die Arbeit an Überlandleitungen oder ein vorbildliches Modell für nachhaltig verankerten Arbeitsschutz in der Pflege. Unternehmen aller Größen und Branchen, aber auch Einzelpersonen haben dabei jeweils überzeugende Konzepte realisiert, um sich und ihre Beschäftigten bestmöglich zu schützen.
Der Deutsche Arbeitsschutzpreis ist eine Initiative der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) als Plattform zur Stärkung des betrieblichen Arbeitsschutzes in Deutschland. Er wird gemeinsam initiiert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, den für den Arbeitsschutz zuständigen Ministerien der Länder und dem Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV). Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2026 unter www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de möglich. Die Einreichungen werden von einer unabhängigen Jury aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Wissenschaft geprüft, zwölf Konzepte werden für eine Auszeichnung nominiert. Die Preisverleihung unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas findet im April 2027 in Berlin statt.
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