NEUMÜNSTER. Sozialministerin Aminata Touré hat den überragenden Stellenwert der Fachkräfte in den Kitas und der Kindertagespflege herausgestellt und zugleich die zahlreichen Initiativen des Landes zur Verbesserung der Personalsituation in der frühkindlichen Bildung und Betreuung verdeutlicht. „Als Fachkräfte begleiten Sie unsere Kinder in den ersten Lebensjahren ganz intensiv und leisten dabei Herausragendes. In dieser Zeit werden wichtige Grundlagen für Bildung, Vertrauen und Teilhabe gelegt. Das ist eine der krassesten Aufgaben, die man in dieser Gesellschaft haben kann. Sie sind diejenigen, die dieses System tragen und am Laufen halten. Und dafür möchte ich Ihnen herzlich danken“
, sagte die Ministerin heute (8.11.) auf der Fachtagung für sozialpädagogische Berufe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Neumünster.
Die Ministerin erläuterte die zahlreichen kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen des Landes, um die Fachkräfte im frühkindlichen Bereich weiter zu stärken. So werden beispielsweise jährlich 13 Mio. Euro investiert, um die Ausbildungskapazitäten zu erhöhen. Damit werden inzwischen rund 800 praxisintegrierte Ausbildungsplätze (PiA) finanziell gefördert – die derzeit besonders nachgefragt sind. Außerdem wurden Maßnahmen entwickelt, die den Quereinstieg und die Aufstiegsmöglichkeiten für Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten (SPA) zur Gruppenleitung erleichtern.
„Die Landesregierung hat sich dafür entschieden, dass bei KiTa nicht gespart wird! Im Gegenteil, wir geben so viel Geld aus wie noch nie für KiTa. Im nächsten Jahr sind es rund 800 Mio. Euro“
, sagte Touré.
Auch mit dem zum Jahresbeginn überarbeiteten Kita-Gesetz sei viel für die Verbesserung der Fachkräftesituation getan worden. So kann beispielsweise durch den einrichtungsbezogenen Anstellungsschlüssel der Personaleinsatz in herausfordernden Zeiten flexibel gestaltet werden. Gleichzeitig wird am bisherigen Schlüssel von 2,0 festgehalten, der durch das Land refinanziert wird. Dadurch kommt es zu keiner Qualitätsabsenkung. Zusätzlich werden Leitungs- und Verfügungszeiten stärker berücksichtigt. Mit diesen Verbesserungen werden Fachkräfte insgesamt besser dabei unterstützt, Ausfälle zu kompensieren und die Betreuung verlässlicher gestalten zu können.
Ministerin Touré: „Wir arbeiten wir mit Nachdruck daran, die Rahmenbedingungen in der frühkindlichen Bildung immer weiter zu verbessern – von der Ausbildung und Bezahlung bis hin zu mehr Unterstützung im Alltag. Das geht nicht von heute auf morgen, aber wir gehen die Schritte konsequent – gemeinsam mit den Kommunen und mit Ihnen, den Fachkräften, die jeden Tag zeigen, was professionelle und liebevolle Bildung bedeutet.“
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