KIEL. Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist ein wichtiger Schritt für gelingende Inklusion. Mit dem Ziel Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer sowie Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft und Rehabilitationsträgern zu vernetzen, hat das Land Schleswig-Holstein eine zweiteilige Veranstaltung mit dem Titel „Knoten lösen. Segel setzen. Mehr-Chancen-Konferenz“ ins Leben gerufen. Der zweite Teil der Veranstaltung fand heute in Kiel statt.
„Ein Arbeitsmarkt, der Menschen mit Behinderung ausschließt, ist schlichtweg nicht richtig. Das betont auch die UN-Behindertenkonvention“, sagte Sozialministerin Aminata Touré heute bei der Veranstaltung: „Überall fehlen Arbeitskräfte und viele Menschen mit Behinderungen wünschen sich einen leichteren Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt. Deshalb müssen wir die Chancen für die Menschen verbessern, in Arbeit zu kommen. Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen mit ihren Potentialen als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wahrgenommen werden und gute Perspektiven bei Unternehmen und Betrieben haben.“
Im Rahmen der Veranstaltung stellten verschiedene Unternehmen und Inklusionsbetriebe an Marktständen sowie in Vorträgen und Diskussionsrunden Beispiele aus der Praxis vor. Dabei wurde unter anderem die Arbeit der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) betont, die Unternehmen, die Menschen mit einer Schwerbehinderung beschäftigen möchten, beratend zur Seite stehen. Außerdem diskutierten die Teilnehmenden darüber, wie der Transfer von Theorie in die Praxis gelingen kann, wie neue Arbeitsplätze geschaffen werden können, welche Wirtschaftszweige besondere Chancen bieten sowie welche persönliche Unterstützungsleistung die Menschen benötigen. „Bei Inklusion ist die Gesellschaft als Ganzes gefragt. Wie sie gelingen kann, zeigen die heute vorgestellten Praxisbeispiele eindrucksvoll“, so Touré.
Der erste Teil der Mehr-Chancen-Konferenz fand am 5. Juni 2024 in Kiel statt. Hier stand der Übergang von Menschen mit Behinderungen von der Schule ins Berufsleben im Vordergrund.
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