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Straßenbau und Verkehr
Schleswig-Holstein
: Thema: Ministerien & Behörden

Gestaltung der Geh- und Radwege

Im Zuge der Sanierung werden auch die Geh- und Radwege in Schönwalde erneuert und teilweise verbreitert. Neue Pflasterungen, barrierefreie Bushaltestellen, taktile Leitelemente und eine optimierte Beleuchtung sorgen künftig für mehr Sicherheit, bessere Orientierung und ein ansprechenderes Straßenbild.

Letzte Aktualisierung: 26.04.2026

Nachdem es in den ersten drei Fact-Sheet-Beiträgen (Fahrbahnsanierung / Verkehrssicherheit / Regenwasserkanal) sehr viel um Technik und um den Kfz-Verkehr ging, stehen in diesem Beitrag Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und auch die Ästhetik im Mittelpunkt. Es geht um den Lückenschluss und die Neugestaltung der Geh- und Radwege sowie die dazugehörige Straßenbeleuchtung.
 
Neue rotbunte Pflasterung
 
Die Geh- und Radwege in Schönwalde müssen stellenweise „grundhaft erneuert“ werden, wie es im Fachjargon heißt. Ein wesentlicher Unterschied zum vorherigen Aufbau besteht darin, dass in den betreffenden Bereichen diese nun nicht mehr asphaltiert, sondern gepflastert sein werden. Dafür wird auf einer 38 cm hohen Schottertragschicht ein Brechsand-Splitt-Gemisch und darauf die neue Pflasterung aus rotbuntem Betonrechteckpflaster aufgebracht.
Die Wegbreite wird zudem ab Höhe „Bergfelder Straße“ bis zur Einmündung „Am Ruhsal“ auf der Nordseite von 1,50 m auf 3,00 m erweitert. Auf der gegenüberliegenden Seite bleibt es bei einer Breite von 1,50 m.
Zwischen Fahrbahn und Gehweg verläuft auf der Fahrbahn die neu ausgeführte Pflasterrinne. Die vorhandenen Bordsteine werden, wo notwendig, höhenmäßig reguliert.
 
Bushaltestelle mit barrierefreiem Einstieg
 
Eine Besonderheit bei der Sanierung der Geh- und Radwege bildet der Bereich der Bushaltestellen auf Höhe der Einmündung „Am Steinberg“. Zwischen Fahrbahn und Geh- und Radweg gibt es hier zusätzlich auf der Westseite einen Wartebereich, der allerdings in gleicher Pflasterung wie der Gehweg ausgeführt ist. Die Gesamtbreite beträgt hier nun 4,00 m. Der Übergang zur Fahrbahn wird mit einem besonderen Betonprofilstein, dem so genannten Kasseler Sonderbord, ausgeführt. Hierbei handelt es sich um einen abgerundeten Bordstein, der speziell für Bushaltestellen, beziehungsweise den Einstieg in Niederflurfahrzeuge, für einen barrierefreien Ein- und Ausstieg entwickelt wurde.
 
Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es keine Haltestelle, sondern eine Haltebucht im Fahrbahnbereich, die ebenfalls asphaltiert ist. Auch hier wird der 1,50 m breite Gehweg mit dem beschriebenen Kasseler Sonderbordstein von der Fahrbahn abgegrenzt.
 
Neue Verkehrsinsel mit taktilen Leitelementen
 
Im Bereich der Einmündung der Milchstraße / L216 wird es in Zukunft eine Verkehrsinsel geben, die für alle Verkehrsteilnehmende, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, die Querung erleichtert. So genannte taktile Leitelemente im Boden, in diesem Fall Rippen- und Noppenplatten, geben dabei Menschen mit einer Sehbehinderung Orientierung und Sicherheit. 
Diese Leitelemente werden auch an der Ampel Am Ruhsal eingebracht werden.
 
Immer gut ausgeleuchtet
 
Für die Beleuchtung werden auch weiterhin die bestehenden funktionsfähigen Straßenleuchten sorgen, die dafür allerdings um 1,50 m an den straßenabgewandten Randbereich versetzt werden müssen. Ausgestattet werden diese mit neuen Beleuchtungskabeln, die entsprechend ebenfalls in diesem Randbereich verlegt sind. Auf Höhe der Einmündung „Bergfelder Straße“ sowie „To´n Rösterbarg“ werden zwei zusätzliche Straßenleuchten aufgestellt. Zur Optimierung werden vereinzelt einige Straßenleuchten versetzt, um eine bessere Lichtausbeutung zu realisieren.

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