Navigation und Service

Landesbetrieb
Straßenbau und Verkehr
Schleswig-Holstein
: Thema: Ministerien & Behörden

46 Millionen Euro für bessere Straßen, Radwege und Brücken in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Plön, Segeberg und in Kiel

Letzte Aktualisierung: 13.03.2026

KIEL/SCHWENTINENTAL. Die Verkehrsinfrastruktur in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Plön und Segeberg sowie der Stadt Kiel bekommt in den kommenden Monaten eine Frischzellenkur: Rund 46 Millionen Euro will der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) dieses Jahr in ihre Sanierung investieren. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen stellte heute (13. März) gemeinsam mit LBV.SH-Direktor Frank Quirmbach und dessen Fachleuten die Pläne in der Straßenmeisterei Klausdorf/Schwentinental vor: "Unser Landesbetrieb wird in der Region insgesamt 15 Fahrbahnen sowie elf Radwege erneuern. Das jahrelange Sparen hat seine Spuren hinterlassen, aber jetzt wird die Infrastruktur Schritt für Schritt besser", betonte Madsen. Es werden knapp 67 Kilometer Straßen, sieben Kilometer reine Radwege und 15 Bauwerke erneuert oder ausgebaut.

Als wichtige regionale Bauprojekte sind die sehr aufwendige Sanierung der B 76 zwischen Plön und "Schöne Aussicht" eingeplant, die Erneuerung der B 430 zwischen Bornhöved und Ruhwinkel sowie zwischen Hohenwestedt und Wasbek, die Deckenerneuerung der Ortsdurchfahrt Owschlag an der K 99 sowie der Radwegneubau zwischen Seth und Stuvenborn (L 232). Madsen erinnerte daran, dass allein der LBV.SH im gesamten Land 2026 insgesamt Bau- und Sanierungsprojekte im Umfang von 271 Millionen Euro plane – davon entfielen 111 Millionen Euro auf das gut 3.500 Kilometer lange Landesstraßennetz sowie die Radwege im Land.

LBV.SH-Chef Quirmbach bekräftigte: "In dem 46-Millionen-Euro-Paket für die drei Kreise und die Stadt Kiel sind insgesamt 17 Projekte an Landesstraßen enthalten. Der Rest sind Projekte an 17 Bundes- und acht Kreisstraßen, für die wir in weiten Teilen ebenfalls zuständig sind. Das sind wichtige Vorhaben, die vor Ort einen echten Unterschied machen." Ein Bauwerk in Schirnau an der L 42 werde aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes finanziert.

Laut Madsen sei der Erhalt der Infrastruktur gerade in einem Flächenland ein existenzieller Beitrag der Daseinsvorsorge. "Schulbusse, E-Bikes, Krankenwagen, der Pflegedienst oder die Feuerwehr – sie alle brauchen sichere Verkehrswege. Und dafür sorgen wir."

Die einzelnen Baumaßnahmen/Projekte finden sich in der Übersichtskarte unter: www.schleswig-holstein.de/lbvsh-bauprogramm

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link:

Datenschutz