Die Reserveliegenschaft Seeth hat am Freitag (1. April 2022) den Betrieb als Landesunterkunft für Flüchtlinge aufgenommen. Die ersten 50 Kriegsflüchtlinge wurden bereits aus der Einrichtung in Bad Segeberg nach Seeth verlegt.
„Erst vor drei Wochen haben wir entschieden, die Reserveliegenschaft in Seeth zu aktivieren. Vor zwei Wochen habe ich mich optimistisch gezeigt, dass wir sie Anfang April in Betrieb nehmen können. Es ist ein gemeinsamer Kraftakt aller Beteiligten, dass dies jetzt pünktlich zu Beginn des Monats geschafft wurde. Dafür ganz herzlichen Dank", sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack in Kiel.
Die Betreuung der Flüchtlinge vor Ort wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter durchgeführt, die mit der Betreuung der Schutzsuchenden in Seeth beauftragt wurden.
Zunächst stehen in Seeth 216 Betten zur Verfügung. 30 davon sind Quarantäneplätze. „Wir sind darauf vorbereitet, je nach Anzahl der zu uns kommenden Kriegsflüchtlinge Seeth sehr kurzfristig auf bis zu 900 Plätze auszubauen", so die Ministerin. Die maximale Kapazität würde sich auf 1079 Plätze und 160 Quarantäneplätze belaufen.
Bereits in der kommenden Woche soll die zweite Reserveliegenschaft in Glückstadt mit zunächst den Betrieb aufnehmen. Sie startet mit zunächst 350 Plätzen und wird schrittweise auf bis zu 650 Plätze ausgebaut.
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