Das Interreg B Nordseeprogramm fördert transnationale Projekte, um eine grüne und nachhaltige Zukunft anzuregen. Die Kooperation auf transnationaler Ebene kann Innovationen in der Technik und in den Verwaltungsabläufen beschleunigen und das Erreichen von starken Lösungen begünstigen.
Diese Themen fördert das Nordseeraumprogramm
In der Förderperiode 2021-2027 werden Projekte in den folgenden Prioritäten gefördert:
- Priorität 1: Robuste und intelligente Wirtschaft in der Nordseeregion
- Priorität 2: Grüner Umschwung in der Nordseeregion
- Priorität 3: Eine klimaresiliente Nordseeregion
- Priorität 4: Bessere Governance in der Nordseeregion
Zusätzlich haben sich die Programmpartner auf „Spotlight themes“ – Querschnittsthemen – geeinigt, die im Rahmen von Projekten zusätzlich behandelt werden können:
- Digitalisierung
- Stadt-Land-Verknüpfung
- Stärken und Herausforderungen für das Nordseebecken
171 Mio. EUR für den Nordseeraum
Für den Zeitraum 2021 bis 2027 stehen im Nordseeprogramm 171,1 Mio. EUR an Zuschüssen zur Verfügung. Mit diesen Mitteln werden bei genehmigten Projekte bis zu 60% der entstandenen Kosten erstattet.
H2ignite - Igniting H2 transport innovation ecosystems in the North Sea Region
Das Interreg-Projekt „H2ignite“ unterstützt den Einsatz von Wasserstoff im Schwerlastverkehr, indem innovative Lösungen in der Nordseeregion getestet, untersucht und die gewonnenen Erkenntnisse geteilt werden. In den vier regionalen Piloten arbeiten Fahrzeughersteller, Logistikunternehmen, Behörden, politische Entscheidungsträger und Forschungseinrichtungen zusammen, um Lösungen zu entwickeln. Dabei sollen Wissenslücken geschlossen und die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren gestärkt werden. Der transnationale Dialog im Wasserstoffsektor wird dabei aktiv gefördert.
Laufzeit
01.09.2024 bis 31.08.2027
H2ignite Website:
H2ignite
LinkedIn:
H2ignite Linkedin
Warum ist ein Projekt über grünen Wasserstoff für die NSR relevant?
Die Nordseeregion bietet großes Potenzial für den Einsatz von grünem Wasserstoff. Bisher wurden viele Innovationen aber nur lokal umgesetzt. Einige Herausforderungen bremsen derzeit die Entwicklung von Wasserstoff-Ökosystemen in der Nordseeregion. Dazu gehört unter anderem, dass der Austausch zwischen den bislang wenigen und überwiegend privatwirtschaftlichen Akteuren oft begrenzt ist. Zudem gibt es noch nicht ausreichend tragfähige Geschäftsmodelle für die Nutzung von grünem Wasserstoff. Dazu kommen Unsicherheiten bei den regulatorischen Rahmenbedingungen, die die Umsetzung – insbesondere im Schwerlastverkehr – zusätzlich erschweren.
Die Projektpartner:
- Dänemark :
DFDS,
University of Copenhagen,
String Megaregion
- Deutschland:
Europa-Universität Flensburg,
Hafen Hamburg Marketing e. V.,
Kiel Institut für Weltwirtschaft,
Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz
Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz
- Frankreich:
Pôlénergie
- Die Niederlande:
Provincie Drenthe
- Schweden:
Lindholmen Science Park AB,
Volvo
Kontakt:
Lena Backes
Maike Friedenberg
Das Projekt „H2ignite“ wird durch das Interreg-Nordseeprogramm kofinanziert.
Weitere Informationen
Hinweise zur Antragstellung sind in diesem Merkblattfür Sie zusammengestellt.
Alle Informationen – ausschließlich in englischer Sprache – zum Interreg--Europäische territoriale Zusammenarbeit B Nordseeprogramm, der Antragstellung, dem Genehmigungsverfahren und der Projektdurchführung finden Sie unter: Pushing change, driving transitions - Interreg North Sea
Außerdem steht Ihnen die deutsche Kontaktstelle Nordseeraum in Hamburg Ihnen für eine persönliche Beratung zur Verfügung:
Interreg-Nordseeprogramm
Ihre Ansprechpartnerin für Interreg--Europäische territoriale Zusammenarbeit VI B Nordseeraum
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