Öffentliche Stellenausschreibung
Über uns
Das Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) ist eine dem Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein zugeordnete Landesoberbehörde mit derzeit über 500 Mitarbeitenden an den Dienstsitzen in Neumünster, Heide, Lübeck, Itzehoe, Kiel und Schleswig.
Folgende Tätigkeitsfelder prägen die Arbeit des LASG derzeit:
- Feststellungsverfahren und Hilfen für Menschen mit Behinderungen
- Gesundheits- und Verbraucherschutz
- Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
- Hilfe für Opfer von Gewalttaten und Versorgungsleistungen nach dem sozialen Entschädigungsrecht
- Leistungen für junge Familien (Elterngeld)
Die Tätigkeitsfelder der Abteilung 5 umfassen die Bearbeitung von Anträgen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht (Sozialgesetzbuch Vierzehn SGB XIV), die Bearbeitung von Anträgen nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) sowie Rechtsangelegenheiten.
Im Dezernat 51 in Lübeck werden Anträge auf soziale Entschädigungsleistungen nach dem SGB XIV bearbeitet. Wer einen gesundheitlichen Schaden erleidet, für dessen Folgen die Gemeinschaft in besonderer Weise einzustehen hat, erhält staatliche Unterstützung bzw. hat Anspruch auf soziale Entschädigungsleistungen. Dies betrifft Opfer von Gewalttaten, Impfgeschädigte, Kriegsbeschädigte und deren Hinterbliebene sowie Opfer nach den SED Unrechtsbereinigungsgesetzen.
Für die Leitung des Dezernates 51 in Lübeck (Abteilung 5) suchen wir eine engagierte, empathische und entscheidungsfreudige Persönlichkeit, die mit einem Team von derzeit 14 Mitarbeitenden für diese Aufgabe verantwortlich ist.
Ihre Aufgaben
- Sie führen personell, fachlich und organisatorisch das Dezernat 51 mit derzeit 14 Mitarbeitenden und legen Wert auf motivierende Führung mit Fokus auf Teamstärkung und Zielorientierung.
- Sie verantworten die rechtmäßige und anforderungsgerechte Umsetzung der Fachaufgaben im Dezernat und gestalten entsprechend die Organisation, Steuerung und Weiterentwicklung des Dezernates.
- Sie stehen für einen bürgerfreundlichen und betroffenensensiblen Umgang mit Antragstellenden.
- Sie unterstützen als Führungskraft die sachgerechte Aufgabenerledigung, auch bei besonderen, schwierigen Einzelfällen.
- Sie sorgen für Qualitätssicherung und Optimierung einschließlich der Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen im Verantwortungsbereich.
- Sie wirken an grundsätzlichen Fragestellungen, Stellungnahmen und Berichten mit.
- Sie pflegen Kontakt mit relevanten Netzwerkpartnern (z. B. Opferhilfeorganisationen sowie anderen staatliche Institutionen) und arbeiten in landes-/bundesweiten Facharbeitsgruppen mit.
Das bringen Sie mit
Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:
- Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt (h. D.), Fachrichtung Allgemeine Verwaltung oder
- ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Staatsexamen, Diplom)
- Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung
- relevante Führungserfahrung (mindestens im Rahmen einer Stell-/Abwesenheitsvertretung)
Darüber hinaus ergeben sich für die Besetzung der Stelle folgende Anforderungen:
- die Kompetenz, die Zusammenarbeit im Dezernat zu fördern, Feedback zu geben sowie die Mitarbeitenden und die Abläufe im Dezernat weiterzuentwickeln
- Empathie, Einfühlungsvermögen und Kommunikationsstärke
- eine gute Auffassungsgabe, Entscheidungsfreude und Verantwortungsbewusstsein
Zudem wären wünschenswert:
- ein abgeschlossenes wissenschaftliches Studium der Rechtswissenschaften
- mehrjährige Berufserfahrung in der Sozialverwaltung
- Kenntnisse im Sozialrecht sowie im Verwaltungs- und Verfahrensrecht
- Fachkenntnisse im Sozialen Entschädigungsrecht (SGB XIV), im Strafrecht (StGB) oder in versorgungsmedizinischen Grundsätzen
- Kenntnisse im Projekt- und Prozessmanagement
- Erfahrung mit Digitalisierungsprozessen in der Verwaltung (z. B. Einführung von IT-Fachprogrammen und eAkte)
Wir bieten Ihnen
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und stellenmäßigen Voraussetzungen kann eine Besoldung bis zur Besoldungsgruppe A14 SHBesG erreicht werden. Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis erfolgt bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung nach der Entgeltgruppe 14 TV-L.
Darüber hinaus bieten wir:
- eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit
- flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten
- 30 Tage Urlaub im Jahr
- gute Weiterbildungsmöglichkeiten
- ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
- Zuschuss zum ÖPNV-Ticket (Jobticket)
- reduzierter Monatsbeitrag für Firmenfitness
Wir freuen uns auf Sie!
Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, sowie aussagekräftige Zeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum
11. März 2026
unter dem Stichwort "03/2026 OEG/SER" an den Direktor des Landesamtes für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit Schleswig-Holstein, Steinmetzstraße 1-11 in 24534 Neumünster; gerne elektronisch in einem PDF-Dokument an bewe.lasg@lasg.landsh.de. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Die Auswahlgespräche sind für die 14. Kalenderwoche 2026 vorgesehen.
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für beamten- oder tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Lohe (Annika.Lohe@lasg.landsh.de oder 04321-913/984), gern zur Verfügung. Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Frau Hackethal (Alexandra.Hackethal@lasg.landsh.de oder 04321-913/681).
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auf die Übersendung von Eingangsbestätigungen verzichtet wird.
Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier.
Letzte Aktualisierung am: 20.02.2026