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Thema : Feste Fehmarnbeltquerung

Feste Fehmarnbeltquerung

Zwischen Dänemark und Deutschland wird ein 18 Kilometer langer Absenktunnel für zwei elektrifizierte Bahngleise und eine vierspurige Autobahn gebaut. Er wird die schleswig-holsteinische Insel Fehmarn direkt mit der dänischen Insel Lolland verbinden und lässt so den skandinavischen Raum enger mit Kontinentaleuropa zusammenrücken.

Letzte Aktualisierung: 19.01.2026

TEN-T Scandinavian-Mediterranean Corridor (Grafik)
Mit der Festen Fehmarnbeltquerung wird eine letzte Lücke im Transeuropäischen Verkehrsnetz Nordeuropas geschlossen

Die Fehmarnbeltquerung wird die letzte große Lücke im grenzüberschreitenden Verkehrsnetz Nordeuropas schließen. Dadurch entsteht eine Fehmarnbeltregion, die über Landesgrenzen hinweg starkes Wirtschaftspotenzial hat und neue Chancen für die deutsch-dänische Zusammenarbeit bietet.

Zwei Länder sind sich einig

Dieses binationale Projekt haben beide Länder per Staatsvertrag miteinander vereinbart. Das Königreich Dänemark ist für die Planung, den Bau, die Finanzierung und den Betrieb der Festen Fehmarnbeltquerung sowie den Ausbau der dänischen Anbindung zuständig.

Deutschland hat sich zum Ausbau der Straßen- und Schienenanbindung auf deutscher Seite verpflichtet. Dazu gehört der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße B 207 zwischen Heiligenhafen-Ost und Puttgarden sowie die Elektrifizierung und der zweigleisige Ausbau der Schienenverbindung zwischen Lübeck und Puttgarden.

Gute Perspektiven für eine starke Region

Die Reisezeit zwischen Kontinentaleuropa und Skandinavien wird sich durch die neue Verbindung erheblich verkürzen. Die Feste Fehmarnbeltquerung eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten für einen verstärkten Austausch und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in vielen Bereichen. So läuft beispielsweise derzeit noch bis Ende August ein INTERREG-Projekt, um Jugendliche technisch, kreativ und interkulturell auf den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt vorzubereiten. Leadpartner ist die Kommune Næstved, Projektpartner sind u.a. die Hansestadt Lübeck sowie unterschiedliche Bildungseinrichtungen.

Vorteile auf einen Blick

  • Das Reisen sowie der Transport von Gütern per Schiene oder Straße wird zukünftig schneller, kostengünstiger und umweltschonender.
  • Der grenzüberschreitende Arbeits- und Absatzmarkt wird erleichtert und die Zahl derer, die zwischen Deutschland und Dänemark pendeln, wird sich erhöhen. Kaufkraft in der Region und Beschäftigungsoptionen verbessern sich.
  • Die touristischen Ziele in Schleswig-Holstein sind besser erreichbar und können dadurch mehr Gäste aus Skandinavien anziehen.
  • Die grenzüberschreitende Kooperationsbereitschaft im Bereich Technologie, Wissenschaft und Kultur wird gefördert.
  • Unternehmensansiedlungen entlang der A 1 zwischen Hamburg bis in den Raum Lübeck hinein werden attraktiver.

 

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Zuständigkeit und Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel

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