Futtererbsen wurden im Jahr 2021 auf einer Anbaufläche von ca. 400 Hektar mit einem durchschnittlichen Ertrag von 40, 1 dt/ha angebaut. Der Ertrag in Schleswig-Holstein lag 2021 deutlich über den durchschnittlichen Ertrag in Deutschland mit 30,6 dt/ha. Ein Großteil der Anbauflächen dürfte auf ökologisch wirtschaftende Betriebe entfallen.
Die Futtererbse kann im Prinzip auf allen schleswig-holsteinischen Böden, also auch auf den leichteren, aber auch auf den schwereren angebaut werden. Da sie bezüglich des Wasserhaushaltes des Bodens nicht so hohe Ansprüche wie die Ackerbohne stellt, ist sie durchaus auf den leichteren Standorten der Geest eine interessante Frucht geworden. Futtererbsen haben eine hohe innerbetriebliche Wettbewerbskraft durch hohe Deckungsbeiträge und sehr gute Vorfruchtwirkung.
Die Futtererbse wird insbesondere in Veredlungsbetrieben als Proteinträger in der Fütterung eingesetzt. Für eine verlustfreie und sichere Ernte ist vorrangig die Standfestigkeit von Futtererbsen entscheidend. Heutige Sorten weisen, seit es seit Anfang der 1990er Jahre sehr große Zuchtfortschritte gegeben hat, eine sehr gute Standfestigkeit auf und sichern somit die Erträge ab. Diese Sorten sind nicht mehr mit den stark lagernden Sorten aus den 1980er Jahren zu vergleichen.
Futtererbsen [Anklicken zum Vergrößern - öffnet in einem neuen Fenster]Ertragsentwicklung Futtererbsen [Anklicken zum Vergrößern - öffnet in einem neuen Fenster]
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