Der Landtag hat das neue Integrations- und Teilhabegesetz beraten. Bildung, Arbeit und Gesundheit werden gestärkt, Sprachbildung und Arbeitsmarktintegration gefördert, Hürden für Menschen mit Migrationsgeschichte abgebaut.
Der schleswig-holsteinische Landtag hat heute in erster Lesung das Integrations- und Teilhabegesetz auf Initiative von Ministerin Aminata Touré beraten und in die Fachausschüsse überwiesen. Ein Inkrafttreten ist noch in diesem Jahr geplant.
Offene Gesellschaft und Teilhabe
Touré betonte in ihrer Rede: „Wir sehen euch. Wir stehen hinter euch. Wir sind Teil dieser Gesellschaft.“ Das Gesetz soll ein Zeichen für Sicherheit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit setzen.
Schwerpunkt Bildung
Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Herkunftssprache erhalten künftig eine durchgängige Sprachbildung von der Kita bis zur Schule. Auch Kinder von Asylantragstellenden und unbegleitete Minderjährige unterliegen der Schulpflicht. Volljährige Geflüchtete werden erstmals beim Erwerb eines Schulabschlusses gefördert.
Arbeitsmarktintegration
Geflüchtete sollen sofort nach Ankunft Schritte zur Arbeitsmarktintegration gehen können. Das Kompetenzscreening der Erstaufnahmeeinrichtungen unterstützt den Einstieg. Berufsabschlüsse sollen schneller anerkannt und Nachqualifizierungen erleichtert werden.
Gesundheit und Prävention
Das Gesetz soll Hürden im Gesundheitsbereich abbauen. Beratungs- und Betreuungsangebote für Menschen mit Migrationsgeschichte werden besser zugänglich, insbesondere in der psychosozialen Betreuung.
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