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Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung : Thema: Ministerien & Behörden

Aminata Touré

Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung

Neues Integrations- und Teilhabegesetz

Der Landtag hat das neue Integrations- und Teilhabegesetz beraten. Bildung, Arbeit und Gesundheit werden gestärkt, Sprachbildung und Arbeitsmarktintegration gefördert, Hürden für Menschen mit Migrationsgeschichte abgebaut.

Letzte Aktualisierung: 20.03.2026

Sozialministerin Aminata Touré steht am Rednerinnenpult und lächelt.
Integrationsministerin Aminata Touré: „Ich bin stolz darauf, dass wir als Koalition mit diesem Gesetzentwurf unsere offene und willkommene Haltung zum Ausdruck bringen“

Der schleswig-holsteinische Landtag hat heute in erster Lesung das Integrations- und Teilhabegesetz auf Initiative von Ministerin Aminata Touré beraten und in die Fachausschüsse überwiesen. Ein Inkrafttreten ist noch in diesem Jahr geplant.

Offene Gesellschaft und Teilhabe

Touré betonte in ihrer Rede: „Wir sehen euch. Wir stehen hinter euch. Wir sind Teil dieser Gesellschaft.“ Das Gesetz soll ein Zeichen für Sicherheit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit setzen.

Schwerpunkt Bildung

Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Herkunftssprache erhalten künftig eine durchgängige Sprachbildung von der Kita bis zur Schule. Auch Kinder von Asylantragstellenden und unbegleitete Minderjährige unterliegen der Schulpflicht. Volljährige Geflüchtete werden erstmals beim Erwerb eines Schulabschlusses gefördert.

Arbeitsmarktintegration

Geflüchtete sollen sofort nach Ankunft Schritte zur Arbeitsmarktintegration gehen können. Das Kompetenzscreening der Erstaufnahmeeinrichtungen unterstützt den Einstieg. Berufsabschlüsse sollen schneller anerkannt und Nachqualifizierungen erleichtert werden.

Gesundheit und Prävention

Das Gesetz soll Hürden im Gesundheitsbereich abbauen. Beratungs- und Betreuungsangebote für Menschen mit Migrationsgeschichte werden besser zugänglich, insbesondere in der psychosozialen Betreuung.

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