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Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung : Thema: Ministerien & Behörden

Aminata Touré

Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung

670.000 Euro Landesförderung für neues Frauenhauses in Husum

Gleichstellungsministerin Aminata Touré zieht positive Bilanz zum Abschluss des IMPULS-Programms zur Sanierung und dem Neubau von Frauenhäusern.

Letzte Aktualisierung: 13.02.2026

Sozialministerin Aminata Touré steht mit Beteiligten des Termins in einem Raum, in den Händen hält Sie den Förderbescheid.
Gleichstellungsministerin Aminata Touré hat heute symbolisch einen Förderbescheid für den Neubau eines Frauenhauses in Husum übergeben.

Gleichstellungsministerin Aminata Touré hat heute symbolisch einen Förderbescheid für den Neubau eines Frauenhauses in Husum übergeben. Rund 670.000 Euro stammen aus dem IMPULS-Programm des Landes.

"Der Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt hat höchste Priorität. Deshalb bauen wir die Frauenhausplätze weiter aus – besonders im nördlichen Landesteil. Ich freue mich, dass Nordfriesland nun ein eigenes Frauenhaus bekommt", sagte Touré bei der Übergabe im Kreishaus.

Vor Ort sprach sie mit Landrat Florian Lorenzen, Bauherr Olaf Henschen (WohnECK NF gGmbH) sowie Vertreterinnen und Vertretern des Frauenhauses.

20 Plätze für Frauen und Kinder

Das neue Frauenhaus bietet künftig Platz für 20 Frauen und Kinder. Den Betrieb übernimmt die Brücke Rendsburg-Eckernförde.
Insgesamt fördert das Land den Neubau mit rund 2,4 Millionen Euro:

  • 670.000 Euro aus dem IMPULS-Programm
  • rund 600.000 Euro Zuschuss
  • 1,1 Millionen Euro Darlehen aus der sozialen Wohnraumförderung

IMPULS-Programm und neue Investitionen

Das 10,3 Millionen Euro starke IMPULS-Programm lief Ende 2025 aus. In sieben Jahren wurden elf Frauenhäuser und elf Beratungsstellen gefördert.

Touré betonte, Frauenhäuser seien nicht nur Schutzorte, sondern Startpunkte für ein gewaltfreies Leben. Das Land wolle die Maßnahmen fortsetzen und künftig 200 weitere Plätze schaffen. Dafür steht ein neues Investitionsprogramm in Höhe von 30 Millionen Euro bereit.

Die Umsetzung des IMPULS-Programms erfolgte über die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH). Deren Vorstandsvorsitzender Erk Westermann-Lammers unterstrich die Bedeutung der Förderung für bedarfsgerechte Schutzangebote.

Hintergrund und aktuelle Zahlen

Die schwarz-grüne Koalition hatte vereinbart, gemeinsam mit Schleswig-Flensburg und Nordfriesland ein neues Frauenhaus zu schaffen. Der Betrieb wird seit 2023 über Mittel des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) finanziert. Übergangsweise werden Betroffene in Schutzwohnungen untergebracht.

Landesweit gibt es derzeit 18 Frauenhausstandorte mit 426 über das FAG geförderten Plätzen. Insgesamt stehen 473 Plätze zur Verfügung.

Im Kreis Nordfriesland gibt es seit 1. Januar 2026 insgesamt 24 Schutzplätze – 16 über das FAG finanziert, acht durch den Kreis.

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