Schleswig-Holstein nimmt 2025 rund 7200 Geflüchtete auf
Laut Integrationsministerin Touré ist der Rückgang bei Asylzahlen vor allem auf internationale Entwicklungen zurückzuführen.
Letzte Aktualisierung: 19.01.2026
7200 Geflüchtete im Jahr 2025
Schleswig-Holstein hat 2025 rund 7200 Geflüchtete aufgenommen, wie aus dem heute veröffentlichten Zuwanderungsbericht hervorgeht. 4100 kamen aus der Ukraine (2024: 5300), 3100 als Asylsuchende aus anderen Ländern (2024: 6500). Direktankünfte in Kommunen sind nicht enthalten.
Touré: Internationale Ursachen für Rückgang
Integrationsministerin Aminata Touré erklärte, der Rückgang bei Asylsuchenden sei vor allem auf internationale Entwicklungen zurückzuführen, nicht auf nationale Grenzmaßnahmen. Sie forderte eine humanitäre EU-Migrationspolitik und dankte den Kommunen und Helfenden für die Aufnahme und Integration.
Ich fordere weiterhin eine humanitäre und offene Migrationspolitik auf europäischer Ebene, die sich klar zum Menschenrecht auf Asyl bekennt und die Aufnahme und Integration von Geflüchteten solidarisch organisiert.
Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung Aminata Touré
Das Land betreibt sechs Erstaufnahmeeinrichtungen mit 7000 Plätzen, davon sind aktuell 3500 belegt. 7600 Menschen wurden 2025 auf Kreise und Städte verteilt (2024: 12.300), ein Rückgang um 38 Prozent.
Rückführungen und Ausreisen
1560 ausreisepflichtige Personen wurden zurückgeführt (2024: 1700), 856 reisten freiwillig aus. Die Zahlen sind vorläufig.
Weitere Informationen
Der vollständige Zuwanderungsbericht 2025 ist online abrufbar: Zuwanderungsberichte
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