KIEL/ALTENMOOR. Die ursprünglich für das kommende Jahr angepeilte Sanierung eines maroden Abschnitts der Landesstraße 118 zwischen Elmshorn (Kreis Pinneberg) und Krempe (Kreis Steinburg) ist angelaufen. Wie Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen heute (4. November) bei einem Besuch der Baustelle in Altenmoor sagte, gehörte das Projekt bislang zu den nicht finanzierten Maßnahmen des Erhaltungsprogramms des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH). "Aber dank des InfraSpot.SH, dem Sanierungsprogramm für das Infrastruktur-Sondervermögen, sowie zusätzlicher Personalressourcen und einer gestrafften Ausschreibung konnte das insgesamt rund zwei Millionen Euro teure Vorhaben auf dieses Jahr vorgezogen werden
", so Madsen. Das sei vor allem für viele Berufspendlerinnen und -pendler in der Region eine gute Nachricht. "Und es ist ein großer Schritt zu mehr Sicherheit
", betonte der Minister.
Konkret geht es um das knapp zwei Kilometer lange Stück zwischen Kiebitzreihe und Bullendorf. Laut Bauleiter Torsten Conradt – ehemaliger Direktor des LBV.SH – sollen die Arbeiten vor Weihnachten abgeschlossen sein. Polizei und Rettungsdienste können den Baubereich passieren. Trotz Vollsperrung werde die Erreichbarkeit der Grundstücke weitgehend aufrechterhalten. Conradt: "Um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, werden die Arbeiten in zwei Abschnitten ausgeführt. Die Abschnittsgrenze liegt im Bereich der Straße Hasenstieg.
" Die L 118 verläuft von der Landesstraße 119 in Krempe über Süderau, Siethwende und Bullendorf bis zur Landesstraße 100 in Elmshorn.
Infraspot.SH ist das Sanierungsprogramm, mit dem die Mittel des Sondervermögens Infrastruktur in die Verkehrsinfrastruktur investiert werden. Aus dem vom Bund bereitgestellten Sondervermögen wird das Land Schleswig-Holstein – neben laufenden Projekten – in den nächsten Jahren 200 Millionen Euro zusätzlich in die Schieneninfrastruktur stecken. www.schleswig-holstein.de/infraspot