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Schleswig-Holstein
: Thema: Ministerien & Behörden

Reparatur der Kieler Olympiabrücke


Brunsbütteler Firma startet mit Arbeiten im Hohlkasten und dem Aufbau einer Hängebrücke

Letzte Aktualisierung: 07.03.2023

Drei Männer stehen unter zwei hohen Brücken.
In Kiel-Holtenau informierten (v.l.n.r.) LBV.SH-Erhaltungschef Köster, Verkehrsminister Madsen und LBV.SH-Direktor Conradt über den Umfang der Arbeiten.

KIEL-HOLTENAU. Wenige Tage nach dem Zuschlag für die Reparatur der Kieler Olympiabrücke, die wie die Prinz-Heinrich-Brücke im Dezember durch den Kran eines Frachters beschädigt wurde, hat die Firma Adolf Cornels GmbH aus Brunsbüttel auf der Kanal-Nordseite mit den Arbeiten begonnen. Wie der Bauleiter der Firma Cornels, Wilm Nagel, heute (7. März) bei einem Ortstermin mit Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen und LBV.SH-Direktor Torsten Conradt erläuterte, sei am nördlichen Kanalpfeiler bereits ein 40 Meter hoher Treppenturm samt Fahrstuhl für den Materialtransport errichtet worden.

Parallel dazu läuft derzeit der Aufbau eines Hängegerüsts. Von dort aus sollen später neue Stahl-Lamellen an der beschädigten Unterseite der Brücke angebracht und Rostschutz aufgetragen werden. Diese Außenarbeiten beginnen nach Angaben der Firma ab Mitte April. „Nach jetzigem Stand werden die Reparaturen – wie geplant – bis zur Kieler Woche andauern und gut 3,4 Millionen Euro kosten“, sagte Madsen und dankte dem Landesbetrieb und der Firma für den zügigen Start der Arbeiten. „Rund 40.000 Menschen sind täglich auf die beiden Holtenauer Hochbrücken angewiesen, und wir werden alles daran setzen, so schnell wie möglich wieder beide Bauwerke in den ursprünglichen Sicherheits-Zustand zu bringen“, so der Minister.

Zum weiteren Reparatur-Ablauf sagte Conradt: „Zunächst wird die Firma den schadstoffhaltigen Korrosionsschutz im beschädigten Bereich entfernen, damit anschließend mit den Reparaturschweißungen begonnen werden kann.“ Der vorhandene Rostschutz bestehe vorwiegend aus sogenannter Bleimennigge und dürfe nicht in die Umwelt gelangen. Zum Entfernen des Korrosionsschutzes im Hohlkasten werde daher eine Einhausung gebaut und ein sogenannter Schwarz-Weiß-Bereich eingerichtet. „Der ist erforderlich, damit das Personal nicht mit der kontaminierten Arbeitskleidung durch die Brücke läuft und sie verunreinigt“, so Conradt.

Nach den Worten von LBV.SH-Erhaltungschef Christoph Köster stehe und falle der derzeitige Terminplan mit der Verfügbarkeit aller benötigen Baustoffe. „Stahl und Beschichtungsstoffe sind weiterhin schwer zu beziehen“, so Köster. „Sofern alles gut verläuft, kann der Verkehr ohne Tempo-Beschränkung im Herbst wieder über beide Brücken fließen.“

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