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: Thema: Ministerien & Behörden

Umweltplanung


Die Biologen sind los!

Letzte Aktualisierung: 20.06.2022

Anfang März haben die Biologen begonnen, Tiere, Pflanzen und Lebensräume im Planungsraum für die Elbquerung bei Lauenburg/Hohnstorf sowie für die Ortsumgehungen zu erfassen. Drei Büros teilen sich die Arbeit: Bioplan aus Großharrie, faunistica aus Bad Segeberg und GFN aus Kiel. Die Biologen werden von jetzt an bis in den November – mit unterschiedlichen zeitlichen Schwerpunkten – tagsüber und teilweise auch nachts im Gelände unterwegs sein. Viele Untersuchungen finden in Form von Begehungen statt. Dazu kommen aber auch Kescherfang, Reusenfang, Sieben von Substrat, Probennahme, Elektrobefischung, Netzfang, Horchboxen und Nisthilfen sowie die Entnahme von Gewässerproben für eine eDNA-Analyse.

Eine mit Wasser gefüllte Spritze wird von zwei Händen gehalten.
Probenentnahme der eDNA.

Der LBV.SH bittet in diesem Zusammenhang alle Grundeigentümer und Spaziergänger, diese für die Planung notwendige Grundlagenarbeit zu respektieren und zu unterstützen und die ausgebrachten Untersuchungsmaterialien wie Fallen und Horchboxen nicht zu berühren. Sie dürfen bei Interesse die Biologen gern ansprechen und zur laufenden Arbeit befragen. Die Biologen haben Legitimationsschreiben vom LBV.SH dabei. Die allgemeinen Betretungserlaubnisse wurden über die lokalen Zeitungen bekannt gemacht. Für die Schutzgebiete ist die Arbeit mit der jeweiligen Schutzgebietsverwaltung abgestimmt und genehmigt.

Da die Planungen der Elbquerung sich in der Vorplanungs-Phase befinden, ist das Ziel der Erfassungen, Erkenntnisse zu sammeln über das Vorhandensein von Arten. Diese Erkenntnisse sollen bei der Entwicklung von Linienvarianten berücksichtigt werden. Das heißt: Wo sind sehr sensible Räume für die Artenvielfalt und für die einzelnen geschützten Arten und wo ließe sich eine Trasse planen, die geringere Beeinträchtigungen von Tieren, Pflanzen und Biotopen mit sich führt als andere Varianten?

Die Kartierergebnisse werden in Berichten und Karten zusammengefasst. Diese sollen im Frühjahr 2023 vorliegen. Es ist aber geplant, schon frühzeitig vorläufige Ergebnisse in den Dialog mit den anderen beteiligten Fachplanungen sowie mit den geplanten Expertenräten einfließen zu lassen.

Nachdem eine Vorzugsvariante bestimmt wurde, wird (in ein paar Jahren in der Phase der Plangenehmigung) noch einmal und dann auch genauer kartiert werden, welche Arten in welchem Umfang in der gewählten Linienvariante vorkommen, um dann Maßnahmen zu planen, mit denen Beeinträchtigungen begrenzt oder ausgeglichen werden können.

Übersicht der zu untersuchenden
Artengruppen und Teilräume

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