Das schleswig-holsteinische Innenministerium erhebt derzeit das Mehrfachengagement von Einsatzkräften im Katastrophenschutzdienst im Land und bittet um Mitwirkung.
Den Bevölkerungsschutz in Schleswig-Holstein tragen überwiegend Freiwillige, die sich in verschiedenen Einheiten des Katastrophenschutzes, in den Feuerwehren oder dem THW engagieren. Einige von ihnen bringen sich dabei auch mehrfach ein, bringen Spezialfähigkeiten ein und sorgen dadurch im Alltag für einen guten Wissensaustausch und eine bessere Verständigung zwischen den verschiedenen Stellen.
Besser planen können
In einigen Situationen kann es jedoch auch sein, dass der Bevölkerungsschutz flächendeckend oder sehr lange gefordert ist. In diesen Fällen müssen Freiwillige zielgerichtet eingesetzt werden können. Um eine Planungsgröße zu erhalten, erhebt das schleswig-holsteinische Innenministerium derzeit das Mehrfachengagement von Einsatzkräften im Katastrophenschutzdienst in Schleswig-Holstein.
Umfrage ist Momentaufnahme
Die Umfrage soll aufzeigen, welcher Anteil der Einsatzkräfte derzeit an mehreren Stellen engagiert oder hauptberuflich in bestimmten Feldern tätig ist. Daher bittet das Innenministerium um Mitwirkung. Die Ergebnisse ergänzen die bekannten Planungsgrößen, zum Beispiel die Gesamtzahl der Einsatzkräfte im Land, und unterstützen die Vorbereitung auf Einsatzlagen.
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