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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport : Thema: Ministerien & Behörden

Magdalena Finke

Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Stärkung für den Schwimmsport

Sechs Standorte im Land erhalten insgesamt 25 Millionen Euro, um Schwimmstätten zu sanieren oder neu zu bauen. Nun steht fest, welche Orte das sind und wer wie viel davon bekommt.

Letzte Aktualisierung: 05.06.2026

Eine Frau und zwei Männer geben Interviews für einen Fernseh- und einen Radiosender.
v.l.: Steffen Weber (Präsident Schleswig-Holsteinischer Schwimmverband), Innenministerin Magdalena Finke und Philip Schüller (Städteverband Schleswig-Holstein) geben die Orte bekannt.

Das Land Schleswig-Holstein stellt aus dem Sondervermögen des Bundes 25 Millionen Euro zur Verfügung, damit Kommunen Schwimmsportstätten bauen oder erweitern können. Nun hat eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern vom Innenministerium, den Kommunalen Landesverbänden und vom Landessportverband entschieden, welche Standorte Fördermittel erhalten.

Diese Orte profitieren

Folgende Kommunen werden beim Bau oder der Sanierung unterstützt:

  • Flensburg erhält 4,5 Millionen Euro für die Erweiterung des Campusbades um ein Lehrschwimmbecken und ein Sportbecken mit 557 m2
  • Husum erhält 4 Millionen Euro für den integrierten Neubau einer Schwimmhalle mit 150 m2
  • Laboe erhält 4 Millionen Euro für den Neubau des Strand-Bades mit 250 m2
  • Ratzeburg erhält 4,5 Millionen Euro für den Neubau des Aqua-SiWa mit 513 m2
  • Wedel erhält 4 Millionen Euro für den Umbau des Erlebnisbeckens zu einem Lehrschwimmbecken in der „Badebucht“ mit 100 m2
  • Wegen der herausgehobenen sportpolitischen Bedeutung wird das vom Landessportverband (LSV) getragene Schwimmbad im Sport- und Bildungszentrum Malente als Landesleistungszentrum außerhalb der Jury-Entscheidung bedacht. Für die Sanierung stehen ebenfalls 4 Millionen Euro bereit.

Stärkung des Schwimmsports

Innenministerin Magdalena Finke lobte, dass die Jury auch Projekte ausgewählt habe in Regionen, in denen es derzeit einen hohen Bedarf an zusätzlichen Angeboten gibt. Das sei ein wichtiger Schritt zu einer besseren Versorgung mit modernen Schwimmsportstätten, auch in bisher unversorgten Gebieten. „Das ist ein guter Tag für den Schwimmsport in Schleswig-Holstein“, sagte Finke.

Der Geschäftsführer des Städteverbandes Schleswig-Holstein, Marc Ziertmann, freute sich über die ausgewogene regionale Verteilung sowie die Stärkung der Versorgung an zentralen Standorten. Die Fördermittel lösten kommunale Investitionen von rund 90 Millionen Euro aus, prognostizierte Ziertmann. Steffen Weber, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Schwimmverbandes hob hervor, dass die Ausbildungsmöglichkeiten der Vereine vor Ort und des Rettungsschwimmens davon profitierten.

Weitere Informationen zur Förderung

Nachdem das Innenministerium im Januar dieses Jahres den Projektaufruf veröffentlicht hatte, waren 17 Anträge eingegangen. Kriterien waren vor allem, dass zusätzliche Schwimm- und Schwimmlernflächen geschaffen werden, das Baurecht vorliegt und dass die Gesamtfinanzierung abgesichert ist. Die Förderung kann mit anderen öffentlichen Fördermitteln kombiniert werden, wie zum Beispiel mit der „Sportmilliarde“ oder dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Die Kommunen müssen die Maßnahmen bis zum Jahr 2030 umsetzen. Insgesamt werden rund 1.500 Quadratmeter neue Schwimmfläche entstehen.

Mögliche Bundesmittel beantragen

Innenministerin Magdalena Finke dankte allen Kommunen, die in der kurzen Zeit sehr gute Anträge eingereicht hätten. Nicht ausgewählte Standorte könnten noch bis zum 19. Juni 2026 Anträge im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beantragen, sagte die Ministerin. Bei dem Bundesprogramm werden überjährige investive Maßnahmen zur Sanierung kommunaler Schwimmbäder gefördert. Für den Projektaufruf 2026 stehen 250 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung.

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