FLENSBURG. Die Stadt Flensburg erhält vom Land 4,5 Millionen Euro aus dem Landesprogramm „Neubau von Schwimmsportstätten in Schleswig-Holstein“. Gefördert wird die Erweiterung des Campus-Bades um ein Lehrschwimmbecken und ein Sportbecken. Die Mittel stammen aus dem Landesanteil des vom Bund geschaffenen Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität (LuKiFG). Das Landesprogramm hat ein Fördervolumen von insgesamt 25 Millionen Euro. Innenministerin Magdalena Finke hat heute (04. November) vor Ort den Förderbescheid an Flensburgs Oberbürgermeister Fabian Geyer überreicht.
„Mit unserem Landesprogramm schaffen wir im ganzen Land zusätzliche Wasserflächen, die wir insbesondere für die Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen dringend benötigen. Hier im Campus-Bad sind es mit einem Multifunktions- und einem Sportbecken insgesamt 557 zusätzliche Quadratmeter Wasserfläche“, so die Ministerin.
Zusammen mit den bereits vorhandenen acht 50 Meter-Bahnen wird der Landesstützpunkt Schwimmen damit erheblich gestärkt, insbesondere auch für das Synchron-Schwimmen. Mit dem Bau des Lehrschwimmbeckens gibt es dann auch wieder ein langfristiges Angebot für die Wassergewöhnung, die Schwimmausbildung und den Gesundheitssport im Wasser.
„Künftig profitieren nicht nur die Schwimmsportvereine aus dem Flensburger Raum mit Schwimmausbildung, breiten- und leistungsorientiertem Schwimmen sowie die ‚Förde Nixen‘ im Synchron-Schwimmen, sondern auch die Schulen und die sportwissenschaftliche Fakultät der Europa-Universität Flensburg. Das ist ein guter Tag für Flensburg, für das Sportland Schleswig-Holstein und für den Schwimmsport in unserem Land!“
Neben Flensburg erhalten fünf weitere Standorte Mittel aus dem Landesprogramm:
Husum - 4 Millionen Euro für den integrierten Neubau einer Schwimmhalle mit 150 qm
Laboe - 4 Millionen Euro für den Neubau des Strand-Bades mit 250 qm
Ratzeburg - 4,5 Millionen Euro für den Neubau des Aqua-SiWa mit 513 qm
Wedel - 4 Millionen Euro für den Umbau des Erlebnisbeckens zu einem Lehrschwimmbecken in der „Badebucht“ mit 100 qm
Aufgrund der herausgehobenen sportpolitischen Bedeutung wird das vom Landessportverband (LSV) getragene Schwimmbad im Sport- und Bildungszentrum Malente als Landesleistungszentrum außerhalb der Jury-Entscheidung bedacht. Für die Sanierung stehen ebenfalls 4 Millionen Euro bereit.
„Durch unser Förderprogramm stärken wir die Schwimminfrastruktur im Land spürbar und nachhaltig. Aber auch die Wirtschaft insgesamt wird gestärkt, denn die 25 Millionen Euro lösen insgesamt ein Investitionsvolumen von circa 90 Millionen Euro aus. Davon werden auch viele heimische Betriebe profitieren.“
Verantwortlich für diesen Pressetext: Tim Radtke / Jana Piorr / Dörte Mattschull | Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Tel: 0431 988-3007 / -3337 / -2792 | pressestelle@im.landsh.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter schleswig-holstein.de/innenministerium.
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