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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport : Thema: Ministerien & Behörden

Magdalena Finke

Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Umfangreiche Verbesserungen für Wehrführer und deren Stellvertreter bei den Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein

Letzte Aktualisierung: 29.03.2018

KIEL. Die Wehrführerinnen und Wehrführer der insgesamt etwa 1.350 Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein erhalten rückwirkend zum 1. Januar 2018 zehn Prozent höhere Entschädigungszahlungen. Es ist die erste Anhebung der Sätze seit 2012. Beispielsweise erhält der Wehrführer einer Kommune mit bis zu 40.000 Einwohnern im Höchstfall 473 Euro pro Monat. Bislang lag dieser Wert bei maximal 430 Euro.

Eine weitere wichtige Verbesserung: Die stellvertretenden Wehrführerinnen und Wehrführer in Schleswig-Holstein bekamen bisher Entschädigungszahlungen in Höhe von 50 Prozent der Wehrführer. Dieser Satz ist jetzt auf 75 Prozent angehoben worden. "Die Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit bei uns im Land. Sie sind unverzichtbar. Es ist nur gerecht, dass der hohe Einsatz der Wehrführer und ihrer Stellvertreter angemessen honoriert wird. Denn die zeitliche, psychische und physische Belastung ist für sie – neben ihrer eigentlichen Tätigkeit – zum Teil enorm", erklärte Innenminister Hans-Joachim Grote.

Zusätzlich ist in der neuen Landesverordnung über die Entschädigung der Wehrführungen auch die Behandlung der Ortswehrführer neu geregelt worden. Sie bekamen bisher als Entschädigung lediglich ein Drittel der Zahlungen, die Gemeindewehrführer erhielten. Jetzt werden sie gleichbehandelt. Das heißt: auch ihnen steht die volle Entschädigung zu. Aus Sicht Grotes ist auch dieser Schritt konsequent und folgerichtig: "In vielen Kommunen, beispielsweise auf Sylt, haben Ortswehrführer eine genauso große Verantwortung und Belastung wie viele Gemeindewehrführer in Schleswig-Holstein. Deshalb freue ich mich, dass dem mit der neuen Verordnung jetzt Rechnung getragen wird." Von den Verbesserungen profitieren insgesamt etwa 3.000 Feuerwehrleute.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.

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