SHPortal

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Trinkwasser

© G. Petzold, Sozialministerium

Trinkwasserqualität und Trinkwasserüberwachung

Trinkwasser und Coronavirus SARS-CoV-2

Folgende Informationen werden anlässlich der aktuellen Ereignisse bereitgestellt:

Kann Trinkwasser eine mögliche Infektionsquelle für die Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sein?

In Schleswig-Holstein wird Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser gewonnen. Die Bodenpassage und insgesamt die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik bieten einen weitreichenden Schutz auch vor unbekannten Organismen und chemischen Stoffen. Die Morphologie und chemische Struktur von SARS-CoV-2 ist anderen Coronaviren sehr ähnlich, bei denen in Untersuchungen gezeigt wurde, dass Wasser keinen relevanten Übertragungsweg darstellt. Trinkwässer, die unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt werden, sind sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt. Eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich.

Trinkwasseruntersuchungsstellen als Bestandteil der kritischen Infrastruktur

Das für Trinkwasser zuständige Gesundheitsministerium kommt auf Fachebene zu der Einschätzung, dass Trinkwasseruntersuchungsstellen zwingend erforderlich sind, um die Qualitätssicherung des Trinkwassers gemäß TrinkwV und damit die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser sicherstellen zu können. Demnach erbringen gemäß § 15 TrinkwV zugelassene Trinkwasseruntersuchungsstellen Dienstleistungen für den Versorgungsbereich Trinkwasser und sind damit Bestandteil der systemrelevanten, kritischen Infrastruktur.

Maßgaben bzgl. Trinkwasseruntersuchungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2

Maßgaben bzgl. Trinkwasseruntersuchungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2

Anlässlich der aktuell außergewöhnlichen Situation im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 können im Bereich der Trinkwasseruntersuchung u. a. personelle Engpässe entstehen. Damit trotzdem die Bereitstellung von einwandfreiem Trinkwasser sichergestellt werden kann, werden Maßgaben zu Umfang und Häufigkeit der Untersuchungen von Trinkwasser in einem Wasserversorgungsgebiet gegeben.

Informationen zur Trinkwasserqualität und Trinkwasserüberwachung

Das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein befasst sich in enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für soziale Dienste (LAsD) und den Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte mit der Überwachung und Sicherstellung der einwandfreien Trinkwasserqualität in Schleswig-Holstein.

Die Aufgaben im Bereich Trinkwasser umfassen

  1. für das Ministerium Grundsatzaufgaben der Umsetzung der Trinkwasserverordnung in Schleswig-Holstein
  2. für das Landesamt die Mitwirkung am Vollzug der Trinkwasserverordnung in Schleswig-Holstein. Das beinhaltet unter anderem die Führung der zentralen Trinkwasserdatenbank, die Vorbereitung der Zulassung von Trinkwasseruntersuchungsstellen und die Erstellung von Berichten an die Europäische Kommission
  3. die Erstellung von Informationen zu aktuellen Themen in diesem Bereich. Es werden Faltblätter, Broschüren und Berichte von Untersuchungen bereitgestellt und können heruntergeladen werden.

Dokumente

Glas Wasser Quelle © M. Staudt, grafikfoto.de

Ver­sor­gung mit Trink­was­ser

Informationen zu Trinkwasserinstallationen, Wasserversorgungsanlagen und zum Gesundheits- und Verbraucherschutz

Trinkwasserschlauch am Hydrant Quelle © G. Petzold, Sozialministerium

Trink­was­ser­schlauch­lei­tun­gen

Informationen zur Verwendung von Trinkwasserschlauchleitungen

Wasserabfluss Quelle © G. Petzold, Sozialministerium

Trink­was­ser­un­ter­su­chungs­stel­len

Bekanntmachung der gemäß Trinkwasserverordnung tätigen Trinkwasseruntersuchungsstellen.

Wasserwerk Schulensee in Kiel Quelle © M. Staudt, grafikfoto.de

Un­ter­su­chung von Trink­was­ser auf Ra­dio­ak­ti­vi­tät

Seit November 2015 muss Trinkwasser auf Radioaktivität untersucht werden.

Wasserwerk Karlum Quelle © M. Staudt, grafikfoto.de

Fo­rum Trink­was­ser­ver­sor­gung Schles­wig-Hol­stein

Das "Forum Trinkwasserversorgung Schleswig-Holstein" eröffnet die Möglichkeit der Fortbildung und des fachlichen Austausches auf regionaler Ebene.

ZumThema

Hinweise zu Untersuchungen von Radioaktivität im Trinkwasser

Bekanntmachung der gemäß Trinkwasserverordnung tätigen Trinkwasseruntersuchungsstellen.

Schlauchleitungen für die Trinkwasserversorgung gehören gemäß Trinkwasserverordnung zu den überwachungspflichtigen Wasserversorgungsanlagen.

Das "Forum Trinkwasserversorgung Schleswig-Holstein" soll die Möglichkeit der Fortbildung und des fachlichen Austausches auf regionaler Ebene eröffnen.

Die WHK-SH ist eine Fachkommission des Gesundheitsministeriums.