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Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung : Thema: Ministerien & Behörden

Aminata Touré

Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung

Impfangebote bis Jahresende gesichert

Das Kabinett hat beschlossen, wie es mit den Impfangeboten im Land weitergehen soll. Am Sonnabend starten voraussichtlich die Impfungen mit Novavax.

Letzte Aktualisierung: 22.02.2022

Das Land will den Weiterbetrieb der Impfstellen und der mobilen Teams zunächst bis zum 30. Juni 2022 sicherstellen, das hat das Kabinett beschlossen. Treffen die vom Bund zugesagten Impfstoffe von Novavax pünktlich ein, soll am kommenden Sonnabend, 26. Februar 2022, in den Impfstellen der neue proteinbasierte Impfstoff ohne Termin verimpft werden. "Damit haben wir einen weiteren wirksamen und sicheren Impfstoff zur Verfügung, mit dem sich Menschen, die sich noch nicht für eine Impfung entscheiden konnten, gegen das Coronavirus wirksam schützen können", sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg.

Terminbuchung ab Donnerstag möglich

Ab Donnerstag, 24. Februar, können Impfwillige über www.impfen-sh.de Impftermine ab dem 2. März buchen. In den Impfstellen werden bestimmte Gruppen bei einer Impfung mit Novavax priorisiert, dazu gehören Personen, die demnächst von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sein werden sowie Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht mit den bereits verfügbaren Impfstoffen geimpft werden können.

Zu Beginn stehen 24.000 Dosen für die Impfstellen sowie rund 12.000 Dosen für die offenen Impfaktionen zur Verfügung. Auch die mobilen Teams erhalten Impfstoff für offene Impfaktionen: pro Team und Tag sind etwa 200 Impfungen mit Novavax möglich. Weitere Dosen werden für Zweitimpfungen zurückgestellt.

Novavax ist durch die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) zugelassen. Die STIKO empfiehlt die Impfung mit diesem Impfstoff ab 18 Jahren.

Zukunft der Impfangebote

"Dass wir bald zu mehr gesellschaftlicher Normalität zurückkehren, bedeutet nicht, dass die Impfung nun an Bedeutung verloren hat. Im Gegenteil: Die Impfung schützt insbesondere vor einem schweren Krankheitsverlauf und ist damit weiterhin der Schlüssel aus der Pandemie", sagte Garg. Ziel der Landesregierung sei es daher, möglichst dauerhafte und zugleich belastbare Impfstrukturen in Schleswig-Holstein aufzustellen, um mittel- bis langfristig die bisher erreichten Erfolge und Fortschritte im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie fortzuschreiben und zugleich auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein, erklärte der Minister

Durch die hohe Impfquote sinkt die Nachfrage, daher passt das Land die Impfangebote an: Vom 1. April 2022 bis zum 30. Juni 2022 werden zunächst Öffnungszeiten und Linienanzahl in den Impfstellen reduziert – immer mit der Möglichkeit, bei Bedarf wieder aufzustocken. Die Impfstellen in Brunsbüttel, Niebüll und Heiligenhafen laufen zum 31. März 2022 aus, da die Liegenschaften dann icht mehr zur Verfügung stehen. Die in diesen Orten bestehenden Bedarfe können jedoch über mobile Impfteams gedeckt werden. Um weiterhin lokale Impfmöglichkeiten anzubieten, sollen 15 mobile Teams kontinuierlich vorgehalten und eingesetzt werden.

Austausch mit Städten und Kommunen

Der Betrieb in den Impfstellen soll  bis zum 31. Dezember 2022 weitergehen. Das Gesundheitsministerium plant, gemeinsam mit Kreisen und kreisfreien Städten die Anzahl der Impfstellen ab dem 1. Juli auf 15 (eine pro Kreis bzw. kreisfreier Stadt) festzulegen. Auch hier soll die Möglichkeit bestehen, bei Bedarf die Kapazitäten der Impflinien zu erhöhen oder weitere Wochentage für Impfungen zu öffnen. Auch die 15 mobilen Teams sollen über diesen Zeitraum hinaus im Einsatz bleiben. Dieses Gesamtkonzept ermöglicht es im Bedarfsfall, in einem Zeitraum von sechs Wochen mehr als 1,8 Millionen Impfungen zu realisieren.

Termine und offene Impfaktionen

Auch im Februar und März sind noch viele mRNA-Termine für Personen ab 12 Jahren buchbar, auch kurzfristig. Im Februar stehen jeweils an Dienstag- und Donnerstagnachmittagen auch Kinderimpftermine zur Verfügung.

An Sonnabenden finden in allen Impfstellen im Land offene Impfaktionen statt. "Kommen Sie einfach an einem Samstag vorbei und holen Sie sich Ihre Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung ab", appellierte Minister Garg. Außerdem besteht weiterhin die Möglichkeit, sich in Arztpraxen impfen zu lassen.

Aktuelle Impfzahlen

In Schleswig-Holstein sind (Stand 22.2.22) in der Altersgruppe der 12-17-Jährigen bereits 80,8 Prozent mindestens einmal geimpft und 75Prozent vollständig geimpft. Bei den 5-11-Jährigen sind 28 Prozent mindestens einmal geimpft und 21,9 Prozent grundimmunisiert. Damit ist das Land weiterhin bundesweit führend in diesen Altersgruppen.

Auch in den restlichen Altersgruppen bewegt sich der echte Norden bei den Impfquoten weiter in der Spitzengruppe der Länder. 80,2 Prozent aller Menschen in Schleswig-Holstein sind mindestens einmal geimpft, vollständig geimpft sind 79,8 Prozent und eine Auffrischimpfung haben 65,4 Prozent der Menschen erhalten. Bei den über 18-Jährigen sind bereits 90,4Prozent vollständig geimpft und 74,9 Prozent geboostert. Die 60 Jahre und älteren Menschen in Schleswig-Holstein sind bereits zu 92,7 Prozent grundimmunisiert. Geboostert sind in dieser Gruppe bereits 87 Prozent.

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