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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Land fördert Projekt zur Integration Geflüchteter in den Gesundheitssektor

Staatssekretär Rohlfs: "Ein wichtiger Baustein unserer Fachkräfte-Initiative"
Datum 09.07.2020

RENDSBURG. Die Volkshochschule Rendsburger Ring hat sich die Integration von Geflüchteten in den Gesundheitssektor auf die Fahnen geschrieben – und bekommt dafür kräftigen Rückenwind des Landes: Für das Projekt "SKIFAP" (Berufliche Sprach- und Kompetenzförderung zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarktsektor Pflege) übergab Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs heute (9. Juni) an VHS-Leiter Rainer Nordmann einen Förderbescheid über 222.000 Euro. "Gerade die letzten Monate haben gezeigt, welche Relevanz der Gesundheitssektor hat und wie stark unsere Gesellschaft von gut ausgebildetem Pflegepersonal profitiert. Dieses Projekt verbindet gleich zwei wichtige Handlungsfelder miteinander – die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen und den Fachkräftebedarf im Pflegebereich", so Rohlfs.

 In Kooperation mit den Projektpartnern "imland Klinik" und "Brücke Pflege und Fördern" werden 24 Geflüchtete innerhalb von zwölf Monaten auf die anschließende Ausbildung zur Pflegehilfskraft bzw. Pflegefachkraft vorbereitet. Die Teilnehmenden machen ihren Ersten Allgemeinen oder Mittleren Schulabschluss, haben fachbezogenen Sprachunterricht und absolvieren zwei Praktika. Nach erfolgreicher Teilnahme kann direkt im Anschluss die Ausbildung bei einem der Kooperationspartner begonnen werden. Der Fachkräftebedarf in der Pflege wird sich nach den Worten von Rohlfs weiter verstärken. Das Rendsburger Projekt gehe daher Hand in Hand mit der Fachkräfteinitiative Schleswig-Holstein (FI.SH), die einen Fokus auf die Integration von zugewanderten und geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt setze.

SKIFAP ist eines von insgesamt sechs Projekten, die im Rahmen des Programmes zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen (AMI Flü) vom Land Schleswig-Holstein gefördert werden. Die mit insgesamt rund 880.000 Euro geförderten Projekte setzen jeweils eigene Schwerpunkte. Sie reichen von berufsbezogener Sprachschulung und beruflicher Eingliederung besonders belasteter Geflüchteter über Frauenförderung und Berufsorientierung. Eine Besonderheit des Programms ist zudem, dass auch eine begleitende Kinderbeaufsichtigung gefördert werden kann. So können auch diejenigen teilnehmen, die sonst keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben.

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