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Auszeichnungen - Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel

Staatskanzlei

Auszeichnungen - Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel

Die Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel verleiht der schleswig-holsteinische Innenminister an Bürgerinnen und Bürger, die sich um die Kommunalpolitik verdient gemacht haben.

Gestiftet wurde die Auszeichnung am 26. Oktober 1957 anlässlich des 200. Geburtstages des preußischen Reformers und Staatsmanns Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein. Seit 2009 wird sie in Gestalt einer Verdienstnadel zuerkannt.

Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote hat am 28. November 2019 34 Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner mit der Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel ausgezeichnet. Das Land vergebe diese Auszeichnung an Bürgerinnen und Bürger, die sich in bemerkenswerter Weise um die Kommunalpolitik verdient gemacht haben, betonte Grote in seiner Rede.

Menschengruppe Innenminister Hans-Joachim Grote (Mitte) mit den Ausgezeichneten. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel an 34 Schleswig-Holsteiner durch Innenminister Hans-Joachim Grote am 28. November 2019. © Frank Peter

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Horst-Helmut Ahrens, Kattendorf

Bürgermeister (bis 2018), Amtsvorsteher (bis 2018)

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kattendorf wählten Herrn Ahrens 1997 erstmals in die Gemeindevertretung. Neben der Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen übernahm er in den Jahren von 1998 bis 2003 den Vorsitz im Finanzausschuss der Gemeinde. Nachdem Herr Ahrens in den Jahren von 2004 bis 2007 1. stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde war, wurde er im Jahr 2007 dann von der Gemeindevertretung erstmalig zum Bürgermeister gewählt. Dieses Ehrenamt übte er bis zum Ende seiner politischen Karriere im Jahr 2018 durchgängig aus. Im Jahr 2013 wurde er vom Amtsausschuss des Amtes Kisdorf zum Amtsvorsteher gewählt. Zur Kommunalwahl im vergangenen Jahr endete die kommunalpolitische Karriere von Herrn Ahrens auf eigenen Wunsch.

Herr Horst-Helmuth Ahrens hat sich während seiner Amtszeit stets uneigennützig und mit hohem Engagement für das Wohl seiner Gemeinde eingesetzt. Er füllte seine Ämter mit dem richtigen Augenmaß und Herzblut aus. Stetes hatte er ein offenes Ohr für die Sorgen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger. Zu seinen besonderen Verdiensten gehören unter anderem die Planung und der Bau eines Theatergebäudes in der Gemeinde und die Sanierung der Beleuchtung an der Sportanlage. Darüber hinaus hat er sich für den Ausbau der Kinderbetreuung stark gemacht und dafür gesorgt, dass ein neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr in Dienst gestellt werden konnte.

Wolfgang Axen, Herzhorn

2. stellvertretender Bürgermeister

Herr Wolfgang Axen gehört seit 1982 bis heute der Gemeindevertretung der Gemeinde Herzhorn an. In dieser Zeit hat er dort unterschiedliche Funktionen wahrgenommen. Seit fast 30 Jahren ist er ununterbrochen als 1. stellvertretender oder 2. stellvertretender Bürgermeister tätig. Neben seiner Mitarbeit als Mitglied in verschiedenen Ausschüssen war und ist er Vorsitzender des Sport- bzw. des Bau- und Wegeausschusses, der seit 2013 Bau-, Wege- und Umweltausschuss genannt wird.

Herr Axen hat in mehr als 37 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für die Menschen in der Krempermarsch mit hoher Zuverlässigkeit agiert. Er hat kritisch, aber auch präzise gearbeitet und durch hohe Sachkompetenz in Kombination mit großer Menschlichkeit überzeugt. Zu den herausragenden Projekten seiner Tätigkeit im kommunalen Bereich gehört unter anderem der Ausbau der zentralen Ortsentwässerung und der Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit der Stadtentwässerung Glückstadt über die Mitnutzung der Kläranlage. Außerdem hat er am Bau und an der Sanierung der Kindertagesstätte und des Feuerwehrgerätehauses sowie an der Planung einer seniorengerechten Wohnanlage mitgearbeitet. Die zurzeit stattfindenden Bauarbeiten in der Gemeinde werden intensiv von Herrn Axen begleitet. Er ist immer für die Handwerker und Planer ansprechbar und somit fast täglich im Einsatz.

Sabine Axmann-Bruckmüller, Schinkel

Bürgermeisterin

Frau Axmann-Bruckmüller gehört seit 1998 bis heute der Gemeindevertretung der Gemeinde Schinkel an. Zu Beginn ihrer kommunalpolitischen Karriere wurde sie zunächst zur 2. stellvertretenden Bürgermeisterin, dann zur 1. stellvertretenden Bürgermeisterin und im Jahr 2008 zur Bürgermeisterin ihrer Gemeinde gewählt; dieses Ehrenamt hat sie nach wie vor inne. Neben der Mitarbeit als Mitglied in diversen politischen Gremien, wie zum Beispiel im Hauptausschuss des Amtes Dänischer Wohld, ist sie zurzeit Vorsitzende des Ausschusses zur Prüfung der Jahresrechnung im Schulverband Schinkel/Neuwittenbek.

Frau Axmann-Bruckmüller nimmt ihr Amt mit großem Einsatz, starker Entschlossenheit, viel Einfühlungsvermögen und großer Sachkunde wahr. Zu den wesentlichen Projekten in ihrer bisherigen Amtszeit gehören die Ausweisung diverser Baugebiete, die Frau Axmann-Bruckmüller maßgeblich voranbrachte. Entsprechendes gilt für einen Neubau einer Kindertagesstätte. Ebenfalls von zentraler Bedeutung für die gesamte kommunale Familie im Amt Dänischer Wohld ist ihr überragender Einsatz in der Flüchtlingsbetreuung. Bereits im Jahr 2014 baute die Bürgermeisterin die dortige Flüchtlingshilfe maßgeblich mit auf.

Ralf Bölck, Oeversee

Bürgermeister, Amtsvorsteher

Herr Ralf Bölck ist seit 1994 als Gemeindevertreter in der Gemeinde Sankelmark und nach der Fusion mit der Gemeinde Oeversee im Jahr 2008 als Mandatsträger in Oeversee tätig. In den Jahren bis 2013 arbeitete er in verschiedenen Ausschüssen mit und war für fünf Jahre Verbandsvorsteher der Schulverbandsversammlung des Schulverbandes Oeversee-Sankelmark. Seit dem Jahr 2013 ist Herr Bölck Bürgermeister seiner Heimatgemeinde und Amtsvorsteher des Amtes Oeversee. Darüber hinaus war er in den Jahren 2003 bis 2013 Mitglied des Kreistages des Kreises Schleswig-Flensburg.

Herr Bölck ist ein engagierter Vertreter der Kommunalpolitik, der immer wieder Verantwortung in den entsprechenden Führungspositionen übernimmt. Als Gemeindevertreter und als Schulverbandsvorsteher hat er sich intensiv an dem Fusionsprozess der Gemeinden Oeversee und Sankelmark zur neuen Gemeinde Oeversee im Jahr 2008 eingebracht. In seiner Zeit als Bürgermeister wurde die wohnbauliche Entwicklung von Oeversee vorangetrieben. Hier ist insbesondere die Ausweisung von neuem Bauland, die Innenverdichtung, aber auch die Wiederansiedlung des örtlichen Einzelhandels sowie die Umstrukturierung des gemeindlichen Bauhofes und die Erweiterung der Kindergärten zu nennen. In seiner Zeit als Amtsvorsteher ist der Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Zentrum der Gemeinde Oeversee erfolgt. Herr Bölck konnte hierbei die Wünsche der Feuerwehr auf Gemeinde- und Amtsebene umsetzen.

Brigitte Brill, Fehmarn

Bürgervorsteherin

Frau Brigitte Brill gehörte der ehemaligen Stadtvertretung Burg auf Fehmarn in den Jahren von 1982 bis Ende 2002 als Stadtvertretern an. Neben ihrer Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen als Mitglied und als Vorsitzende war sie in den Jahren 1990 bis 1998 Stadträtin und Mitglied im Magistrat und in der Zeit von 1998 bis Ende 2002 stellv. Bürgervorsteherin der Stadt. Nach der Fusion mit anderen Gemeinden zur Stadt Fehmarn zum 01. Januar 2003 war Frau Brill dort Stadtvertreterin und bis zum Jahr 2008 auch 2. stellvertretende Bürgermeisterin. Nach einer Pause von fünf Jahren gehört sie seit 2013 wieder der Stadtvertretung Fehmarn an und ist seitdem Bürgervorsteherin der Stadt.

Frau Brill hat sich in ihren verschiedenen Funktionen mit großem Engagement viel Kreativität und Erfolg für die aktuellen Belange der Stadt Fehmarn bzw. der Stadt Burg auf Fehmarn und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner eingebracht. Hervorzuheben im politischen Wirken von Frau Brill ist insbesondere ihre Arbeit in den sozialen Aufgaben der Stadt. In diesen Bereichen hat sie stets ein offenes Ohr. Insbesondere ist hier ihr Einsatz im Rahmen des jährlichen Weihnachtshilfewerks zugunsten der alten und hilfebedürftigen Personen im Stadtgebiet zu nennen.

Für ihr Wirken wurde Frau Brill im Jahr 2002 zur Ehrenstadtvertreterin der Stadt Burg auf Fehmarn und im Jahr 2008 zur Ehrenstadtvertreterin der Stadt Fehmarn ernannt.

Anke Brügmann, Poggensee

Bürgermeisterin

Frau Anke Brügmann hat sich in den vergangenen 16 Jahren engagiert für die Belange ihrer Gemeinde Poggensee eingesetzt. Seit 2003 ist sie Mitglied der Gemeindevertretung und wurde ebenfalls im Jahr 2003 - nachdem sie für einen kurzen Zeitraum als 2. stellvertretende Bürgermeisterin tätig war -  erstmalig zur Bürgermeisterin gewählt. Dieses Ehrenamt führt Frau Brügmann bis zum heutigen Tag aus. Während der letzten Jahre hat sie in verschiedenen Gremien auf Amtsebene mitgearbeitet. So ist sie seit 2008 1. Vorsitzende des Finanzausschusses und 1. stellvertretende Amtsvorsteherin des Amtes Sandesneben-Nusse. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Kindertagesstättenausschuss und 1. stellvertretende Vorsitzende des Schul-, Bau- und Finanzausschusses des Amtes Sandesneben-Nusse. Weiterhin ist sie stellvertretende Verbandsvorsteherin des Zweckverbandes Wasserversorgung Sandesneben.

Frau Brügmann ist eine sehr engagierte und aktive Bürgermeisterin. Zu den zwei wesentlichen Projekten in ihrer bisherigen Amtszeit zählen die Schaffung von Bauland durch die Erschließung des Baugebietes Karkenkamp und der Umbau und die Erweiterung des Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshauses. Die Pflasterung aller Gehwege ohne finanzielle Belastung der Anwohner und die Umgestaltung des Dorfteiches mit Fördermitteln runden das Bild von einer durch ihren Einsatz funktionierenden Gemeinde ab. Als 1. stellvertretende Amtsvorsteherin hat sie sich eine hohe Akzeptanz im Kreise aller Bürgermeister und der Verwaltung des Amtes Sandesneben-Nusse erarbeitet, da sie in der Sache immer konstruktiv verhandelt und maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung des Amtes hat.

Walter Burmester, Bröthen

Bürgermeister

Seit 29 Jahren ist Herr Walter Burmester Mitglied der Gemeindevertretung Bröthen. Mit dem Eintritt als Mandatsträger in die kommunale Selbstverwaltung wurde er 1990 in das Amt des 1. stellvertretenden Bürgermeisters gewählt. 1994 folgte die Ernennung zum Bürgermeister der Gemeinde. Dieses Amt übt er noch heute mit großem Engagement aus. Gemeindeübergreifend ist er als Mitglied im Schulverband Büchen und im Amtsausschuss des Amtes Büchen tätig.

Zu den herauszuhebenden Tätigkeiten des Herrn Burmester gehört die Entwicklung der Gemeinde. Sie ist geprägt durch viele Bauvorhaben wie zum Beispiel die Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses und die Errichtung einer Eisenbahnkreuzung auf der Bahnstrecke von Hamburg nach Berlin in der Gemarkung Bröthen. Auf Initiative von Herrn Burmester wurde ein Radweg von Bröthen nach Büchen-Dorf mit rund 100.000 Euro Eigenmitteln der Gemeinde gebaut. Im Jahr 2013 wurde der Freiwilligen Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug übergeben. Weiterhin hat Herr Burmester maßgeblich an der Aufstellung eines Bebauungsplanes mit zehn Grundstücken mitgewirkt. Im nächsten Jahr wird die Umgestaltung und Modernisierung des Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhauses fertiggestellt. Auch dieses Bauprojekt ist seinem persönlichen Einsatz zu verdanken.

Natalina di Racca-Boenigk, Pinneberg

Bürgervorsteherin

Frau di Racca-Boenigk ist seit dem Jahr 2003 durchgängig Mitglied der Ratsversammlung der Stadt Pinneberg. In dieser Zeit war sie Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen, im Schulausschuss und im Schulleiterwahlausschuss. Im Jahr 2008 ist Frau di Racca-Boenigk von der Ratsversammlung zur Bürgervorsteherin der Stadt Pinneberg gewählt worden. Dieses Amt übt sie seitdem ununterbrochen aus.

In ihrem Amt als Bürgervorsteherin nimmt Frau di Racca-Boenigk sich der Sorgen, aber auch der an sie herangetragenen Anregungen der Pinneberger Bürgerinnen und Bürgern engagiert an. Die ehrenamtlich tätigen Vereine und Verbände unterstützt sie nach Kräften. Besondere Aufmerksamkeit bei ihrer politischen Tätigkeit genießen die Kinder und Jugendlichen. So hat sie durchgesetzt, dass sowohl der Kinder- und Jugendbeirat als auch der Seniorenbeirat in jeder städtischen Gremiensitzung eigene Tagesordnungspunkte haben. Zudem begleitet sie den Kinder- und Jugendbeirat bei der Bildung eines Kinder- und Jugendparlamentes. Sie setzt sich in den Gremien insbesondere für die Sanierung und den Ausbau der Pinneberger Schulen und ein ausreichendes Ganztagsangebot für Schülerinnen und Schüler ein. Einen weiteren Schwerpunkt ihrer Tätigkeit legt sie in die Ausweitung und Verbesserung des Betreuungsangebotes im Elementar- und Hortbereich der Kindertagesstätten.

Heinz Dohrendorff, Kulpin

Bürgermeister und Amtsvorsteher

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kulpin wählten Herrn Dohrendorff 1986 in die Gemeindevertretung seiner Heimatgemeinde. Bevor er im Jahre 1998 erstmals zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt wurde, hatte er in der Zeit von 1986 bis 1998 das Amt des 1. bzw. 2. stellvertretenden Bürgermeisters inne. Die Wiederwahl zum Bürgermeister erfolgte in allen weiteren Kommunalwahlperioden; dieses Ehrenamt bekleidet er somit seit 21 Jahren. Im Jahr 2013 wurde Herr Dohrendorff zum Amtsvorsteher des Amtes Lauenburgische Seen gewählt, auch dieses Amt hat er nach wie vor inne.

Herr Dohrendorff hat sich in mehr als zwei Jahrzehnten als Bürgermeister der Gemeinde Kulpin und in über sechs Jahren als Amtsvorsteher zum Wohl der Allgemeinheit in vielen Stunden maßgeblich eingesetzt. Das Amt Lauenburgische Seen mit seinen 25 Gemeinden wird vom Amtsvorsteher ehrenamtlich geleitet. Zu seinen herauszuhebenden Tätigkeiten gehören unter anderem die Realisierung eines Radweges von Ratzeburg nach Berkenthin, der durch die Gemeinde Kulpin führt, sowie die Glasfasererschließung aller Grundstücke in allen 25 Gemeinden in der Trägerschaft des Amtes.

Thomas Hansen, Sollwitt

Bürgermeister, Amtsvorsteher

Herr Thomas Hansen gehört der Gemeindevertretung Sollwitt seit 29 Jahren an. In der Zeit von 1990 bis 1994 wurde er zum 2. stellv. Bürgermeister gewählt. Seit dem Jahr 2003 ist Herr Hansen Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. Darüber hinaus bekleidet er seit 2013 das Amt des Amtsvorstehers und des Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses des Amtes Viöl. Er ist außerdem noch in verschiedenen Ausschüssen und weiteren Gremien auf Gemeinde- und Amtsebene tätig. Zusätzlich vertritt er die Interessen der Gemeinde Sollwitt im Schulverband Viöl und im Breitbandzweckverband Südliches Nordfriesland.

Herr Hansen hat sich in seiner fast 30-jährigen Zugehörigkeit zur Gemeindevertretung sehr für die Interessen und Belange der Gemeinde eingesetzt. Zu seinen besonderen Projekten gehören beispielsweise die Einführung und die spätere Modernisierung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde und die Breitbandversorgung des gesamten Umlandes. Darüber hinaus wurde in seiner Amtszeit als erste Gemeinde im Amt Viöl in der Gemeinde Sollwitt ein Gemeindewappen eingeführt. Herr Hansen machte sich erfolgreich für den Bau eines Radweges zwischen Sollwitt und Viöl sowie Sollerup stark, der heute von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinden und den Touristen als sehr wichtiger Verkehrsweg genutzt wird.

Otto Harders, Todenbüttel

Bürgermeister

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Todenbüttel wählten Herrn Harders 1986 erstmals in die Gemeindevertretung. Zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde wurde er dann im Jahr 1994 ernannt. Dieses Ehrenamt bekleidet er auch heute noch. Darüber hinaus ist Herr Harders seit 2008 Verbandsvorsteher des Schulverbandes Hanerau-Hademarschen und Todenbüttel und seit 2012 Mitglied des Hauptausschusses des Amtes Mittelholstein. In den Jahren 1998 bis 2011 war Herr Harders 2 stellvertretender Amtsvorsteher des Amtes Hohenwestedt-Land.

Ohne den Weitblick und das besonnene Verhandlungsgeschick und ohne die Beharrlichkeit von Herrn Harders wäre die kontinuierliche Entwicklung der Gemeinde Todenbüttel nicht möglich gewesen. Zu den herauszuhebenden Tätigkeiten und Projekten während seiner Mandatstätigkeit gehören unter anderem die Entwicklung, Erschließung und Vermarktung von zwei Baugebieten in der Gemeinde sowie die Erweiterung der Kindertagesstätte. Darüber hinaus war er maßgeblich an der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses und der Neuanschaffung eines zusätzlichen Löschfahrzeuges und am Wiederaufbau der Schule und der Sporthalle nach einem verheerenden Brandschaden beteiligt. Auch bei der Gründung des Amtes Mittelholstein und des Schulverbandes Hanerau-Hademarschen und Todenbüttel wirkte Herr Harders an entscheidender Stelle mit.

Christine Harksen, Aventoft

Bürgermeisterin

Im Jahre 1991 begann die politische Karriere von Frau Harksen in der kommunalen Selbstverwaltung. In diesem Jahr zog sie in die Gemeindevertretung ihrer Heimatgemeinde ein. Im Jahr 1994 war sie erste Frau im damaligen Amt Wiedingharde, die zur Bürgermeisterin gewählt wurde. Zehn Jahre, von 2003 bis 2013, stand sie außerdem dem Kulturausschuss vor. Ebenfalls seit dem Jahr 1994 ist Frau Harksen Mitglied in der Zweckverbandsversammlung des Zweckverbandes "Wasserversorgung Drei Harden" und im Schulverband Südtondern Nord.

Der Einsatz von Frau Harksen geht über die Aufgaben einer Bürgermeisterin hinaus und ist vorbildlich. Das kommunale Miteinander wurde im damaligen Amt Wiedingharde durch sie sehr stark belebt. Eine 1995 errichtete Grund- und Realschule besteht bis heute und wird in der Trägerschaft des Schulverbandes Südtondern-Nord fortgeführt. Neben dem Bau einer zentralen Abwasserbeseitigung war Frau Harksen auch entscheidend an der Umgestaltung der Alten Schule zu einem Kulturzentrum in Aventoft beteiligt. Durch die positive finanzielle Entwicklung der Gemeinde konnte im Jahr 2018 die Auszahlung eines Begrüßungsgeldes für Neugeborene in der Gemeinde beschlossen werden. Um die Attraktivität der Gemeinde auch zukünftig zu erhalten, wird in der nächsten Zeit der lang ersehnte Anschluss an ein Breitbandnetz erfolgen.

Edwin Holmer, Wacken

1. stellvertretender Bürgermeister

Seit Beginn der Kommunalwahlperiode im Jahre 1974 und somit seit 45 Jahren ist Herr Edwin Holmer Mitglied der Gemeindevertretung Wacken. Im Zeitraum von April 1990 bis 2008 übernahm er das Ehrenamt des 1. stellvertretenden Bürgermeisters, in das er im Jahr 2013 wiedergewählt wurde und das er bis heute innehat. In seiner langjährigen Tätigkeit hat sich Herr Holmer in verschiedenen Ausschüssen engagiert. So führte er für zwanzig Jahre den Vorsitz im Wege-, Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde. Heute ist er der Vorsitzende des Kindergartenausschusses.

Während seines Vorsitzes im Wege-, Bau- und Planungsausschusses hat sich Herr Holmer außergewöhnlich für die Expansion der Gemeinde Wacken engagiert. Bei der Suche nach geeigneten Bauflächen und Gesprächen mit den Landeigentümern sowie der Umsetzung der Erschließungsphasen nahm er als Vertreter der Gemeinde die Bauherrenaufgaben wahr. Diese Aufgabe übernahm er auch bei den Neu-, Erweiterungs- und Umbauten der gemeindeeigenen Gebäude. Hier sind beispielhaft der Neubau des Kindergartens, der Umbau der "Alten Schule" und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses zu nennen. Zurzeit liegt der Schwerpunkt von Herrn Holmers‘ Arbeit als Vorsitzender des KiTa-Ausschusses in der Verbesserung der Betreuungsbedingungen für die Kinder und für das Personal in der Kindertagesstätte der Gemeinde Wacken.

Alfred Jeske, Bosau

Bürgervorsteher (bis 2019)

Herr Jeske war 31 Jahre Mitglied der Gemeindevertretung der Gemeinde Bosau. In den Jahren von 1988 bis 2019 war er in zahlreichen Ausschüssen der Gemeinde als Mitglied tätig. In der Zeit von 1990 bis 2003 war er 1. stellvertretender Bürgervorsteher und führte in den Jahren von 1990 bis 1994 den Vorsitz des Schul-, Sport und Kulturausschusses der Gemeinde. In den Jahren von 2003 bis zum Ende seiner politischen Karriere im Jahr 2019 war Herr Jeske Bürgervorsteher seiner Heimatgemeinde.

Die kommunalpolitische Tätigkeit von Herrn Jeske war von großer Sachkenntnis, hervorragendem Engagement und seinem ausgleichenden Wesen geprägt. Er hat die Repräsentation der Gemeinde gemeinsam mit dem Bürgermeister mit außergewöhnlich hohem zeitlichen Einsatz sehr erfolgreich wahrgenommen und hat sich weit über das normale Maß hinaus eingebracht. Er hat sich in bemerkenswerter Weise um die Gemeinde Bosau und ihre Menschen verdient gemacht. Herr Jeske hat sich auch maßgeblich für die Belange und den Erhalt der acht Ortswehren der freiwilligen Feuerwehren und der Jugendwehr eingesetzt. Darüber hinaus lag ihm besonders die Unterstützung der fünfzehn Dorfschaften und der Vereine am Herzen, da diese aus seiner Sicht für eine lebenswerte Gemeinde außerordentlich wichtig sind.

Gabriele Kalinka, Dobersdorf

Bürgermeisterin (bis 2018)

Frau Gabriele Kalinka war insgesamt zwanzig Jahre Gemeindevertreterin der Gemeinde Dobersdorf. Zur Bürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde wurde sie von der Gemeindevertretung erstmals im Jahr 2000 gewählt. Dieses Ehrenamt bekleidete sie bis zum Ende ihrer politischen Karriere im Jahr 2018. In der Zeit von 2008 bis 2013 war Frau Kalinka Vorsitzende des Finanzausschusses des Amtes Selent/Schlesen und arbeitete darüber hinaus während ihrer gesamten aktiven Zeit in weiteren Gremien mit.

Frau Kalinka hat das Amt der Bürgermeisterin mit viel Leidenschaft, Engagement und Kompetenz hervorragend ausgefüllt und die Entwicklung ihrer Heimatgemeinde aktiv gestaltet. Zu ihren besonderen Verdiensten zählen unter anderem der Bau eines Radweges von Lilienthal bis Probsteierhagen, der unter großen Anstrengungen verwirklicht werden konnte, sowie der Erhalt des Freibades Lilienthal. Darüber hinaus hat sie sich für die Umstellung der Straßen- und der Bushaltestellenbeleuchtung auf LED eingesetzt, die zu einer verbesserten Verkehrssicherheit für die Fahrschüler der Gemeinde geführt hat und sie initiierte eine Partnerschaft mit der Gemeinde Dobersdorf in dem ehemaligen Oberschlesien und jetzigem Polen mit mehreren gegenseitigen Besuchen von Bürgerdelegationen.

Veronika Kolb, Epenwöhrden

2. stellvertretende Kreistagspräsidentin

Im Jahre 2003 begann die politische Karriere von Frau Kolb in der kommunalen Selbstverwaltung. In dem Jahr zog sie in den Kreistag des Kreises Dithmarschen ein. 2008 übernahm sie das Amt der 2. stellvertretenden Kreispräsidentin, das sie bis zum heutigen Tag innehat. In ihrer kommunalpolitischen Zeit war und ist sie in verschiedenen Ausschüssen tätig. Sie ist seit sechs Jahren Vorsitzende des Wahlprüfungsausschusses und seit 2018 Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses.

Frau Kolb arbeitet mit großem Interesse und Einsatzbereitschaft in den Gremien des Kreises Dithmarschen mit. Im Zusammenhang mit der Haushaltskonsolidierung des Kreises Dithmarschen machte sie Vorschläge zu nachhaltigen Einsparungen im Kreishaushalt. Neben den Finanzthemen liegen die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit noch in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Kultur. Darüber hinaus ist es Frau Kolb ein besonderes Anliegen, Diskussionen über aktuelle gesellschaftliche Themen anzuregen und dafür die Menschen sowie verschiedene Meinungen und Fachrichtungen zusammenbringen. Besonders Jugendlichen möchte sie den Zugang zur Demokratie und Kommunalpolitik vermitteln. Darüber hinaus hat sie sich große Verdienste bei dem im Jahr 2018 wiederbelebten Projekt "Jugend im Kreistag" erworben.

Helmuth Krebber, Norderstedt

Stadtvertreter (bis 2018) danach bürgerliches Mitglied

Herr Helmuth Krebber war in den Jahren von 1993 bis 2018 - somit 25 Jahre - als Stadtvertreter in der Stadtvertretung der Stadt Norderstedt tätig. Während dieser Zeit arbeitete er aktiv im Kulturausschuss, im Sozialausschuss, im Jugendausschuss, im Ausschuss für junge Menschen, im Jugendhilfeausschuss und im Kleingartenausschuss mit und hatte zeitweise den 1. stellvertretenden Vorsitz im Sozialausschuss der Stadt inne. Seit der letzten Kommunalwahl bringt Herr Krebber als bürgerliches Mitglied seine politische Erfahrung ein.

Die Schwerpunkte der politischen Arbeit von Herrn Krebber lagen in den Bereichen Soziales, Jugend und Jugendhilfe. Im Kitabereich war er maßgeblich an den Qualitätsverbesserungen und Zertifizierungen der Einrichtungen beteiligt. Insbesondere ist hier sein Engagement für den Neubau von Kitas, für die Angleichung der Gebühren der städtischen und freien Träger, für die Verbesserung der Kostenerstattung für Tagesmütter und für die Aufstockung des Personalschlüssels von 1,9 auf 2,1 hervorzuheben. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt "seinem" Stadtteil Friedrichsgabe. Hier hat er sich, mit großem Erfolg, für den Erhalt der Schulschwimmhalle und eine Verbesserung der Schulwegsicherung, weit über das normale Maß hinaus engagiert. Auch die Suche nach einem Standort für die Realisierung einer neuen Feuerwehrwache in Friedrichsgabe ist durch Herrn Krebber tatkräftig unterstützt worden.

Dr. Klaus Kruse, Kollmar

Bürgermeister (bis 2018), Gemeindevertreter

Herr Dr. Kruse setzt seit 1994 - somit 25 Jahre - durchgängig als Gemeindevertreter kommunalpolitische Akzente in Kollmar. In dieser Zeit war er in den Jahren von 2008 bis 2018, somit zehn Jahre, als Bürgermeister und in den Jahren von 2013 bis 2018 als 1. stellvertretender Verbandsvorsteher des Schulverbandes Glückstadt tätig. Zurzeit hat der das Amt des 1. stellvertretenden Bürgermeisters inne. Seit 1994 ist er Mitglied im Amtsausschuss des damaligen Amtes Herzhorn bzw. nach der Fusion im Jahr 2008 des Amtes Horst-Herzhorn.

Herr Dr. Kruse zeichnet sich in seinem Wirken dadurch aus, dass er für die Bürgerinnen und Bürger seiner Heimatgemeinde stets ein offenes Ohr hat. Während seiner 10-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Bürgermeister brachte er sich sehr für die Interessen und zum Wohle der Gemeinde Kollmar ein. Zu seinen besonderen Verdiensten gehören unter anderem der engagierte Einsatz bezüglich der Planung der A 20 mit der Elbquerung im Abschnitt zwischen der B 431 und der Landesgrenze. Außerdem galt sein Einsatz auch der Zukunft der Gemeinde mit der Erweiterung des Kindergartens. Herr Dr. Kruse war und ist Organisator und half bei der Integration von Flüchtlingen in die Gemeinde. Abschließend sei hier sein besonderes Engagement zum Erhalt des Hafens und der Badestelle Kollmar genannt.

Edda Lessing, Henstedt-Ulzburg

Gemeindevertreterin (bis 2018), 2. stellvertretende Landrätin

Frau Edda Lessing hat sich in den Jahren von 1994 bis 2018 engagiert für die Belange ihrer Gemeinde Henstedt-Ulzburg eingesetzt. In den Jahren von 1998 bis 2003 war sie 1. stellvertretende Bürgervorsteherin und in den Jahren von 2003 bis 2013 2. stellvertretende Bürgervorsteherin ihrer Heimatgemeinde. Darüber hinaus war sie während ihrer aktiven Zeit in verschiedenen Ausschüssen, auch als deren Vorsitzende auf Gemeindeebene tätig. Seit 2008 ist Frau Lessing außerdem Mitglied des Kreistages Segeberg. Im Jahr 2011 wurde sie erstmals zur 2. stellvertretenden Landrätin gewählt. Dieses Amt führt sie bis zum heutigen Tag fort.

Der Schwerpunkt von Frau Lessings ehrenamtlicher Tätigkeit auf Gemeinde- und Kreisebene liegt in der Finanz- und Wirtschaftspolitik. So hat sie insbesondere an der wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde, darunter die bauplanerische Ausweisung von Gewerbeflächen und die Förderung der kommunalen Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und an der Rekommunalisierung von Dienstleistungen mitgewirkt.

Auf Kreisebene beteiligte sie sich entscheidend an der Entwicklung und der Fortschreibung der Strategischen Ziele des Kreises Segeberg. Im Sinne der Daseinsvorsorge arbeitet sie mit großem Engagement an der flächendeckenden Digitalisierung des Kreisgebietes und setzt sich für die Umsetzung des E-Governments in der Kreisverwaltung ein.

Klaus Lorenzen, Kropp

Bürgervorsteher

Herr Klaus Lorenzen setzt seit 1988 - und somit insgesamt 31 Jahre -  durchgängig als Gemeindevertreter kommunalpolitische Akzente in der Gemeinde Kropp. In dieser Zeit hat er nahezu in jedem Ausschuss der Gemeinde mitgearbeitet. Seit 1994 ist er Mitglied des Amtsausschusses des Amtes Kropp-Stapelholm. In den Jahren von 1994 bis 1997 hatte er das Amt des 1. stellvertretenden Bürgermeisters und in den Jahren von 1997 bis 2003 das Amt des 1. stellvertretenden Bürgervorstehers inne. Seit dem Jahr 2003 ist Herr Lorenzen Bürgervorsteher seiner Heimatgemeinde Kropp.

Herr Lorenzen ist seit Beginn der Partnerschaft mit der polnischen Gemeinde Orzysz im Jahr 2002 unermüdlicher Motor und Organisator der gegenseitigen Treffen. Gerade im Bereich der Jugend sorgt er dafür, dass jährliche Austausche die Partnerschaft beleben. Darüber hinaus initiierte er gemeinsam mit dem Diakonieverein Kropp maßgeblich das Integrationsprojekt "Kropp für alle" und begleitet es bis heute. Das Projekt erfährt seit seinem Start eine überregionale Aufmerksamkeit. Außerdem pflegt Herr Lorenzen den Kontakt zu den Soldatinnen und Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 "Immelmann" mit der "Kai-Uwe-von-Hassel-Kaserne" in Kropp. Diese enge Verbundenheit zeigt sich durch die Teilnahme an verschiedenen Projekten wie zum Beispiel die Weihnachtspaket-Aktionen für im Ausland stationierte Soldatinnen und Soldaten.

Rainer Moll, Kappeln

Ehrenamtlicher Bürgermeister (bis 1996)

Stadtvertreter

Die ehrenamtliche Mandatstätigkeit von Herrn Moll begann im Jahre 1978 mit der Wahl in die Gemeindevertretung der Gemeinde Gelting. Ab diesem Jahr war er für insgesamt acht Jahre 1. stellvertretender Bürgermeister, bevor er im Jahr 1986 zum Bürgermeister von Gelting ernannt wurde. Dieses Ehrenamt führte er zehn Jahre aus. In der Zeit von 1994 bis 1996 war er ebenfalls Mitglied des Kreistages Schleswig-Flensburg. Seit 1998 ist Herr Moll Stadtvertreter in der Stadt Kappeln. In der Zeit von 2002 bis 2003 war er Stellvertreter des hauptamtlichen Bürgermeisters. Im Anschluss daran hatte er bis 2018 das Amt des 2. stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt inne.

In seiner Zeit als Bürgermeister der Gemeinde Gelting kam es insbesondere durch den Einsatz von Herrn Moll dazu, dass die Geltinger Birk seither nicht vollständig der Ostsee überlassen, sondern kontrolliert überflutet wird. Die damalige Entwicklung dieses Projektes kann man heute in der Integrierten Station Geltinger Birk anhand eines von Herrn Moll gesprochenen Audio-Guides verfolgen. Nach einer langen politischen Diskussion konnte 1991 aufgrund der Überzeugungsarbeit von Herrn Moll die Planung der Sportanalage "Birk-Halle" in Angriff genommen werden. In seiner Zeit als Stadtvertreter der Stadt Kappeln hat er insbesondere bei den Städtebaulichen Verträgen der Ferienanlage Port Olpenitz - dem heutigen Ostseeresort Olpenitz - mitgewirkt. Diese Verträge sind noch heute gültig und das Gelände entwickelt sich zu einer der größten Ferienanlagen in Schleswig-Holstein.

Birgit Nicklaus, Böhnhusen

Bürgermeisterin

Im Jahre 1994 begann die politische Karriere von Frau Nicklaus in der kommunalen Selbstverwaltung. In dem Jahr zog sie in die Gemeindevertretung ihrer Heimatgemeinde ein. Ebenfalls im Jahr 1994 übernahm sie das Amt der 2. stellv. Bürgermeisterin bevor sie im Jahr 2008 zur Bürgermeisterin der Gemeinde Böhnhusen gewählt wurde. 

Frau Nicklaus hat sich über die Jahre um das Gemeinwesen in der Gemeinde Böhnhusen verdient gemacht. Zu den herauszuhebenden Tätigkeiten und Projekten während ihrer Mandatstätigkeit gehört die Umstellung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde auf LED-Technik. Außerdem wurden die Gehwege saniert und neue Bauplätze geschaffen. Ein weiteres Engagement gilt der Freiwilligen Feuerwehr. Die Mitgliederzahlen sind entgegen des allgemeinen Trends ständig gestiegen und die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges wurde unkompliziert gemeinsam mit der Wehr umgesetzt. In Böhnhusen gibt es Maßnahmen zur Beruhigung des Straßenverkehrs, für die sich Frau Nicklaus ebenfalls stark gemacht hat. Durch ihre ausgleichende Art versteht sie es, zwischen verschiedenen Interessen in der Gemeinde zu vermitteln. Bei der mit der Gemeinde Flintbek erstellten gemeinsamen Kindertagesstätten-Planung im Jahr 2013 war Frau Nicklaus die treibende Kraft.

Karl Richard Nissen, Sprakebüll

Bürgermeister

Herr Nissen gehört der Gemeindevertretung Sprakebüll seit 37 Jahren an. Bereits im Jahr 1994 wurde er zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde ernannt und seitdem ist er auch Vorsitzender des Finanzausschusses der Gemeinde. In der Zeit von 2008 bis 2013 war er der 1. stellvertretende Amtsvorsteher des Amtes Südtondern.

Herr Nissen hat es verstanden, in der Gemeinde das Zusammengehörigkeitsgefühl auf eine besondere, ihm eigene Art zu fördern und eine intakte Dorfgemeinschaft auf- und auszubauen. So wurden in seiner Amtszeit als Bürgermeister beispielsweise ein Saal für 120 Personen an eine bestehende Gaststätte angebaut, um einen Begegnungsort für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde zu schaffen. Weiterhin wurden drei Baugebiete ausgewiesen und es konnte aufgrund der guten finanziellen Ausstattung der Gemeinde eine Erschließung mit Fahrradwegen in alle Richtungen realisiert werden. In die Amtszeit von Herrn Nissen fällt außerdem auch der Neubau und die zwischenzeitliche Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, wie auch die Errichtung von zwei gemeindeeigenen Windparks. Durch die dadurch gewonnenen Einnahmen ist die Gemeinde finanziell gut aufgestellt.

Karl-Heinz Reiche, Dingen

Bürgermeister (bis 2018)

Herr Reiche ist seit dem Jahr 1998 Mitglied der Gemeindevertretung Dingen. Von Beginn an war er bis 2018, somit zwanzig Jahre, Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. Von 2003 bis 2008 vertrat er seine Gemeinde in der Schulverbandsversammlung des Schulverbandes St. Michaelisdonn und Umgebung. Ebenfalls 20 Jahre war Herr Reiche Vertreter der Gemeinde in der Gesellschafterversammlung der Abwasserentsorgung St. Michaelisdonn, Averlak, Dingen und Eddelak. Seit 2018 ist er Mitglied im Finanzausschuss sowie im Bau- und Wegeausschuss seiner Gemeinde.

Am 11.06.2018 wurde Herr Reiche zum Ehrenbürgermeister der Gemeinde Dingen ernannt.

In seiner zwanzigjährigen Amtszeit als Bürgermeister hat Karl-Heinz Reiche mit Beharrlichkeit, Kooperationsbereitschaft und Weitsicht viel bewegt für die Zukunftsfähigkeit seiner Gemeinde und der Region, den Zusammenhalt und die Infrastruktur. So hat er mit dafür gesorgt, dass alle Straßen in der Gemeinde Dingen saniert wurden. Auch hat er den Bürgerwindpark mitgestaltet und verwaltet. Herr Reiche hat die Bürgerstiftung und die Jugend-, Kultur- und Aktivitätsstätte der Gemeinde Dingen ins Leben gerufen. Dank seines Engagements kooperierten die Gemeinden Dingen und Eddelak im Bereich des Bauhofs. Auch verfügt die Gemeinde Dingen dank seines Engagements bereits über ein Glasfasernetz.

Bernd Reimers, Westerhorn

Bürgermeister, Amtsvorsteher

Herr Bernd Reimers gehört der Gemeindevertretung Westerhorn seit 21 Jahren an. In diesen Jahren war er in verschiedenen Gremien auf Gemeinde- und Amtsebene tätig - unter anderem auch als Vorsitzender des Umweltausschusses der Gemeinde. Seit dem Jahr 2003 ist Herr Reimers Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. Im Jahr 2008 wurde er zum Amtsvorsteher des Amtes Hörnerkirchen gewählt. In beide Ämter wurde Herr Reimers in den letzten Wahlperioden wiedergewählt, so dass er diese bis zum heutigen Tag fortführt.

Die Entwicklung der Gemeinde Westerhorn und auch des Amtes Hörnerkirchen ist durch die Ideen und die Gestaltungskraft von Herrn Reimers geprägt. So wurde von ihm unter anderem die Park-and-Ride Anlage "Dörpspark" mit initiiert. Durch seinen intensiven Einsatz konnte der mittlerweile abgeschlossenen Breitbandausbau im Amtsbereich realisiert werden. Seine Gemeinde galt in diesem Zusammenhang als Vorreiter seit dem Projektstart im Jahr 2013. Darüber hinaus qualifizierte sich die Gemeinde im Jahr 2018 auch aufgrund des Engagements von Bürgermeister Reimers mit der Runderneuerung des Bahnhofsviertels für die Teilnahme am landesweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Es ist maßgeblich dem Einsatz des Amtsvorstehers Reimers zu verdanken, dass das Schulgebäude der Grundschule in Brande-Hörnerkirchen saniert werden konnte.

Prof. Dr. Hans-Hermann Sass, Hemdingen

Bürgermeister

In dem Jahr 1996 zog Herr Prof. Sass – nachdem er bereits von 1986 bis 1990 in der Gemeinde Langeln Gemeindevertreter und 2. stellvertretender Bürgermeister war – in die Gemeindevertretung der Gemeinde Hemdingen ein und wurde dort gleich zum Bürgermeister gewählt. 12 Jahre war er Mitglied im Finanz- und Personalausschuss des Amtes Rantzau und seit 2013 arbeitet er im Hauptausschuss des Amtes mit. Seit 1996 vertritt er die Belange der Gemeinde Hemdingen in dem seinerzeitigen Abwasserzweckverband Pinneberg; seit 2018 gehört er als Mitglied dem Hauptausschuss und dem Finanzausschuss des Abwasserzweckverbandes Südholstein an.

Dem Einsatz von Herrn Prof. Sass in der Gemeinde sind in der Vergangenheit viele Projekte zuzuschreiben. Hier seien nur einige Projekte genannt: Breitbandversorgung für das gesamte Dorf, Schaffung neuer Baugebiete, Ausweisung von Gewerbegebieten, Erweiterung des Kindergartens und Schaffung der betreuten Grundschule. Außerdem setzte er sich sehr für die Versorgung der Flüchtlinge in der Gemeinde Hemdingen und darüber hinaus im Bereich des Amtes Rantzau ein. Aktuell wird unter seiner Federführung ein Ortskernentwicklungskonzept erstellt. Zusätzlich begleitet Herr Prof. Sass den Neubau eines Gebäudes für den weiter wachsenden Kindergarten als Gemeindeoberhaupt.

Hans-Jürgen Scheiwe, Kaltenkirchen

Bürgervorsteher

Die ehrenamtliche Mandatstätigkeit von Herrn Scheiwe begann im Jahre 1994 mit der Wahl in die Stadtvertretung der Stadt Kaltenkirchen, der er bis zum heutigen Tage angehört. In dieser Zeit war er in den politischen Gremien seiner Heimatstadt als Mitglied, als stellvertretender Ausschussvorsitzender und als Vorsitzender des Sozial- und Gleichstellungsausschusses sowie des Jugend-, Sport- und Bildungsausschusses tätig. Für die Jahre 2003 bis 2008 wurde er zum 2. stellvertretenden Bürgervorsteher und für die Jahre von 2008 bis 2013 zum 1. stellvertretenden Bürgervorsteher gewählt. Seit dem Jahr 2017 ist Herr Scheiwe Bürgervorsteher der Stadt Kaltenkirchen. In den Jahren von 2003 bis 2018 war er Mitglied des Kreistages des Kreises Segeberg.

Herr Scheiwe hat an einer Vielzahl von Beschlüssen zu wichtigen Infrastrukturmaßnahmen für Kaltenkirchen mitgewirkt und die Entwicklung des Ortes von einem Unterzentrum zu einem Mittelzentrum mitgestaltet. Unter anderem stellte er als Mitglied im Arbeitsausschuss Kaltenkirchen/Kisdorf die Weichen für die weitere Zusammenarbeit und den Abschluss öffentlich-rechtlicher Verträge mit der Gemeinde Kisdorf. Als Vorsitzender des Jugend-, Sport- und Bildungsausschusses und insbesondere als Vertreter der Stadt Kaltenkirchen im Schulverband Kaltenkirchen förderte er eine intensivere schulische Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden. Als Bürgervorsteher gelang es Herrn Scheiwe, die Pflege der Städtepartnerschaften wieder zu intensivieren und den Gedankenaustausch zwischen den Partnerstädten in Dänemark, Polen und Deutschland zu fördern.

Lutz Schlünsen, Stoltenberg

Bürgermeister, Kreistagsmitglied

Herr Lutz Schlünsen begann im Jahr 1990 als damals jüngster Gemeindevertreter in Schleswig-Holstein seine politische Karriere in der Gemeinde Stoltenberg. In dem Jahr 2012 wurde er erstmals zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde gewählt. Zurzeit ist er darüber hinaus Verbandsvorsteher des Schulverbandes Probstei und Mitglied des Kreistages Plön, hier steht er seit 2018 dem Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Tourismus vor.

Herr Schlünsen zeichnet sich dadurch aus, dass er auf die Menschen in seiner Region zugeht und sich mit viel Vitalität und Schwung für ihre Anliegen einsetzt. Sein ganz besonderes Augenmerk gilt der guten Zusammenarbeit mit den Vereinen und Verbänden im Ort. Die Verbesserung des Kinderbetreuungsangebotes wurde von ihm entscheidend mitgestaltet. Hier seien insbesondere die Umwandlung der Spielstube zur Kindertagesstätte, die Entwicklung eines Konzeptes mit selbständigen Tagesmüttern und die flexiblen Öffnungszeiten der Kindertagesstätte genannt. In seiner Funktion als Schulverbandsvorsteher beteiligt er sich maßgeblich an dem Neubau einer Sporthalle und der Erneuerung des Grundschulpausenhofes; auch ist er bei der Umsetzung der Digitalisierung des größten Schulkomplexes im Kreis Plön mit großem Engagement beteiligt. Auf Kreisebene hat Herr Schlünsen sich unter anderem für die Verbesserung des ÖPNV eingesetzt und mit dafür gesorgt, dass die Abschaffung der Elternbeiträge im Bereich der Schülerbeförderung beschlossen wurde.

Gabriele Schopenhauer, Lübeck

Stadtpräsidentin

Die ehrenamtliche Mandatstätigkeit von Frau Gabriele Schopenhauer begann im Jahre 1998 mit dem Eintritt in die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck. Seit dieser Zeit ist bzw. war sie in vielen politischen Gremien ihrer Heimatstadt als Mitglied oder als stellvertretende Ausschussvorsitzende tätig. Seit dem Jahr 2008 ist Frau Schopenhauer die oberste Repräsentantin der Hansestadt Lübeck und hat als Stadtpräsidentin den Vorsitz in der Bürgerschaft inne.

Frau Schopenhauer engagiert sich seit mehr als zwanzig Jahren ehrenamtlich für ihre Heimatstadt Lübeck. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind mit der Jugend- und Bildungspolitik und den Bereichen des Tourismus, der Kultur und der Wirtschaft weit gefächert. Sie war unter anderem maßgeblich daran beteiligt die Stadt Lübeck als erste Fair-Trade-Stadt in Schleswig-Holstein anerkennen zu lassen, das Stadtentwicklungskonzept 2030 zu entwerfen und interkulturelle Projekte zu begleiten. Darüber hinaus ist sie Jury-Mitglied für die Vergabe des Thomas-Mann-Preises und beteiligt sich an Ausstellungen regionaler Künstlerinnen und Künstler im Rathaus. Zusätzlich plante sie mehrere Veranstaltungen zur Demokratieentwicklung. Sie moderiert Prozesse in komplexen Verfahren, erarbeitet und formuliert Kompromisse und unterstützt maßgeblich bei der Vorbereitung der Beschlüsse.

Hans-Hermann Schütt, Wakendorf II

Bürgermeister (bis 2018)

Herr Schütt setzte in der Zeit von 1986 bis zum Ende seiner kommunalpolitischen Kariere im Jahr 2018 als Gemeindevertreter durchgängig Akzente in der Gemeinde Wakendorf II. Im Jahr 2003 wurde er erstmals zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde gewählt. Dieses Amt führte Herr Schütt bis zum Ende seiner politischen Karriere im Jahr 2018 fort. Weiterhin war er in den Jahren von 1994 bis 2003 als 2. stellvertretender Bürgermeister und in verschiedenen Ausschüssen tätig, unter anderem als Vorsitzender des Finanzausschusses. Auch prägte er die Arbeit des Kultur-, Sozial-, Schul- und Sportausschusses der Gemeinde. Im Jahr 2008 wurde er für fünf Jahre zum 1. stellvertretenden Amtsvorsteher des Amtes Kisdorf gewählt.

Zu den besonderen Projekten während der ehrenamtlichen Tätigkeit von Herrn Schütt gehörten unter anderem die Sanierung des Sport- und Kulturzentrums in der Gemeinde aus Fördermitteln des Konjunkturpaketes und die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges zur Verbesserung des Brandschutzes. Es war ihm ein Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger seiner Gemeinde zur Teilnahme an den Wettbewerben "Unser Dorf hat Zukunft" zu motivieren. Zur Verbesserung der Infrastruktur setzte er sich für die Sanierung der öffentlichen Wasserversorgungsanlage ein.

Hans-Joachim Schütt, Barnitz

Bürgermeister

Herr Schütt gehört seit 1998 bis heute der Gemeindevertretung der Gemeinde Barnitz an. Im Jahr 2000 wurde er zum Bürgermeister seiner Gemeinde gewählt. In diesem Amt fungiert er seit 19 Jahren bis zum heutigen Tag. In seiner langjährigen Tätigkeit hat sich Herr Schütt außerdem als 2. stellvertretender Amtsvorsteher des Amtes Nordstormarn in den Jahren von 2003 bis 2008 und als 1. stellvertretender Amtsdirektor in den Jahren von 2013 bis 2018 engagiert. Von 2008 bis 2014 war Herr Schütt 1. stellvertretender Verbandsvorsteher des Schulverbandes Reinfeld.

Zu den Verdiensten während der ehrenamtlichen Tätigkeit von Bürgermeister Schütt gehört unter anderem die Neustrukturierung der Gemeindefinanzen während seiner ersten Amtszeit. Außerdem wurden durch das gezielte Einwerben von Fördermitteln die Ortswehren der Gemeinde zeitgemäß ausgestattet und er setzte sich für die Umstellung der Straßenbeleuchtung der Gemeinde auf LED-Technik ein. In der Zeit der Zuwanderung übernahm Herr Schütt als 1. stellvertretender Amtsdirektor die Leitung der Verwaltung in Vertretung für den ausgefallenen Amtsinhaber. Neben seiner eigenen großen beruflichen Belastung und der des ehrenamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Barnitz, stellte er sich dieser Herausforderung eineinhalb Jahre lang.

Doris Schulz, Nienwohld

2. stellvertretende Bürgermeisterin

Frau Doris Schulz wurde 1993 erstmalig Mitglied der Gemeindevertretung Nienwohld und gehörte dem Gremium zunächst 15 Jahre bis zum Jahr 2008 an. Sie war in den Jahren von 2000 bis 2003 die 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde und wurde anschließend für fünf Jahre zur Bürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde gewählt. Nach einer vierjährigen Unterbrechung ist Frau Schulz seit dem Jahr 2012 erneut Mitglied der Gemeindevertretung. In den Jahren 2013 und 2018 wurde sie zur 2. stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt. Dieses Amt bekleidet sie auch heute noch.

In die Amtszeit von Frau Schulz als Bürgermeisterin fiel die Ausrichtung der 750-Jahr-Feier der Gemeinde. Es ist maßgeblich ihr zu verdanken, dass die Feierlichkeiten und das damit eingeführte Gemeindewappen für Nienwohld eine identitätsstiftende Wirkung hat. Frau Schulz hat sich als Bürgermeisterin weiterhin für den Beitritt der Gemeinde in die "AktivRegion Alsterland" eingesetzt und konnte somit erreichen, dass die neue Fest- und Veranstaltungswiese der Gemeinde zu 55 Prozent aus Mitteln der AktivRegion gefördert wurde. Außerdem konnte während der Amtszeit von Frau Schulz im Zusammenhang mit dem anstehenden Kiesabbau im Gemeindegebiet auch die Errichtung des lang erwünschten Fuß- und Radweges entlang der Kreisstraße nach Bargfeld-Stegen realisiert werden, der erheblich zur Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern auf dieser Strecke beiträgt.

Torsten Schumacher, Husum

Stadtverordneter

Herr Torsten Schumacher begann seine kommunalpolitische Karriere als Stadtverordneter des Stadtverordnetenkollegiums der Stadt Husum im Jahr 1998. Seit dieser Zeit war er in zahlreichen politischen Gremien der Stadt aktiv. Seit dem Jahr 2003 ist er Mitglied des Hautpausschusses, dessen Vorsitz er in den Jahren von 2013 bis 2018 inne hatte. Für die laufende Wahlperiode ist Herr Schumacher zum Vorsitzenden des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport gewählt worden. Seit 2013 ist er darüber hinaus auch Mitglied des Kreistages des Kreises Nordfriesland.

Herr Schumacher legt sein kommunalpolitisches Wirken insbesondere auf die Bereiche Soziales und Jugend sowie Schule, Kultur und Sport. Seit Beginn seiner kommunalpolitischen Arbeit hat sich die Schullandschaft und der Bereich Soziales erheblich verändert. In diesen Zeitraum fallen der Aufbau einer Ganztagsschule, die Ganztagsbetreuung, die Schulverpflegung und die Schaffung von Kita-Plätzen. All diese Themen hat sich Herr Schumacher zu Eigen gemacht und diese immer sehr lösungsorientiert begleitet. Ebenso hat Herr Schumacher sich stark gemacht für den Erhalt des Kinder- und Jugendforums der Stadt Husum; zusätzlich widmete er seine Aufmerksamkeit und seine Zeit auch der Ausweitung der Schulsozialarbeit.

Joachim Wagner, Oststeinbek

Kreistagsabgeordneter, 1. stellvertretender Landrat

Herr Joachim Wagner wurde im Jahre 1994 in den Kreistag des Kreises Stormarn gewählt, dem er bis zum heutigen Tag angehört. Er war während seiner langjährigen Tätigkeit unter anderem Mitglied im Bildungsausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr. Eine herausgehobene Funktion bekleidet Herr Wagner seit dem Jahr 1998. Seit diesem Jahr ist er erster Kreisrat und somit 1. stellvertretender Landrat des Kreises Stormarn.

Herr Wagner setzt sich sehr für die Belange der Oststeinbeker Einwohnerinnen und Einwohner in der Kommunalpolitik ein. In dieser Zeit nahm er über seine politische Arbeit maßgeblich Einfluss auf die wirtschaftliche Situation Oststeinbeks. Er verfügt über eine hohe Wirtschaftskompetenz und handelt stets nach dem "ABS-Prinzip": Arbeitsplätze, Bildung, Schuldenabbau. Das führte zu dem Ergebnis, dass der Kreis heute schuldenfrei ist, eine hohe Wirtschaftskraft besitzt und mit einem vielfältigen kulturellen Angebot aufwarten kann. Zur Verbesserung der Infrastruktur besetzt er wichtige Themen wie zum Beispiel die Sanierung und den Ausbau der B404 und die Erweiterung der Anschlussstelle Stapelfeld an der A1.

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