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Thema : Einbürgerung

Einbürgerungsbericht

Der Bericht soll einen Beitrag leisten, das Thema Einbürgerung stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu platzieren und dazu dienen, die Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein weiter zu unterstützen.

Letzte Aktualisierung: 11.02.2026

Gruppe von Menschen lachen
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Schleswig-Holstein ist seit jeher durch Zuwanderung geprägt. Dies ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft und stärkt unser Land. Wenn sich Menschen dazu entschließen, sich einbürgern zu lassen und damit volle Teilhabe an der Gestaltung unseres gemeinsamen Lebens hier erlangen wollen, begrüßen wir dies ausdrücklich.

Der Einbürgerungsbericht 2025 für das Berichtsjahr 2024 zeigt eine weiterhin dynamische Entwicklung in Schleswig-Holstein. Mit insgesamt 8.590 Einbürgerungen wurde im Jahr 2024 ein neuer Höchstwert erreicht. Damit setzt sich der seit 2021 bestehende strukturelle Aufwärtstrend fort.

Ursachen für den Anstieg der Einbürgerungszahlen

Die statistischen Auswertungen zeigen, dass der Anstieg vor allem auf langfristige Aufenthalts- und Integrationsverläufe zurückzuführen ist. Viele seit 2015 und 2016 zugewanderte Menschen erfüllen inzwischen die Voraussetzungen für eine Einbürgerung. Zusätzlich wirkte sich die Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes Mitte 2024 deutlich auf die Zahlen aus.

Auch die Geschlechterverteilung hat sich weiter angeglichen. Neue Fluchtbewegungen, insbesondere aus der Ukraine, werden künftig voraussichtlich Einfluss auf die Zusammensetzung der Eingebürgerten nehmen.

Schleswig-Holstein im Bundesvergleich

Im bundesweiten Vergleich nimmt Schleswig-Holstein weiterhin eine starke Position ein. Die Einbürgerungsquote gehört erneut zu den höchsten in Deutschland. Auch bezogen auf Menschen mit langjährigem Aufenthalt liegt die Quote deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Innerhalb des Landes bestehen weiterhin regionale Unterschiede. Während einige Regionen besonders hohe Quoten und Zuwächse verzeichnen, unterliegen andere stärkeren Schwankungen.

Hohe Anforderungen an die Verwaltung

Die weiterhin hohen Antragszahlen stellen die Einbürgerungsbehörden vor große Herausforderungen. Viele Kreise und kreisfreie Städte haben ihre personellen und organisatorischen Kapazitäten im Jahr 2024 weiter ausgebaut. Dieses Engagement trägt dazu bei, auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen verlässliche und zügige Verfahren sicherzustellen.

Die Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2024 hat die Einbürgerungspraxis bereits verändert und wird auch künftig Einfluss auf die Entwicklung nehmen. Die zugrunde liegenden Indikatoren und Bewertungsmaßstäbe werden daher kontinuierlich weiterentwickelt, um Veränderungen sachgerecht abzubilden.

Einbürgerung bleibt zentrales Zukunftsthema

Das Thema Einbürgerung bleibt für Schleswig-Holstein auch künftig von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Der Bericht liefert wichtige Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigt Perspektiven für die weitere Gestaltung der Integrations- und Einbürgerungspolitik auf.

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