Schleswig-Holstein hat beste Voraussetzungen, bei dem Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft eine führende Rolle zu übernehmen. Zahlreiche Akteure gestalten bereits den Wasserstoffhochlauf in Schleswig-Holstein.
Im Gegensatz zu anderen Regionen in Deutschland wird in Schleswig-Holstein eine große Menge grüner Strom aus Windenergie produziert. Diese reicht rechnerisch aus, um den eigenen Strombedarf zu decken und gleichzeitig grünen Wasserstoff für Abnehmer in Schleswig-Holstein und ggf. den Export zu produzieren. Eine Wasserstoffproduktion in Schleswig-Holstein wird nicht die Stromproduktion aus fossilen Kraftwerken erhöhen.
In Schleswig-Holstein wird zur Dekarbonisierung der Industrie grüner Wasserstoff verwendet werden. Bis 2030 werden die Wasserstoffabnehmer vor allem aus den Industrie- und Chemieparks an der Westküste sowie den Tankstellen kommunaler Verkehrsbetriebe an Logistikachsen stammen.
Förderung
Förderung
Eine Übersicht über Förderprogramme des Landes, des Bundes und der Europäischen Union gibt es im Förderwegweiser.
Die Landes-Förderrrichtlinie „Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoff-Wirtschaft ist Ende 2023 ausgelaufen und wurde im Jahr 2025 neu aufgelegt. Zweck der Förderung ist es, den Einsatz von wasserstoffgestützten Technologien in Schleswig-Holstein in verschiedenen Bereichen voranzubringen und so die Energiewende zu stärken.
Während der Laufzeit der Richtlinie (zunächst befristet bis zum 30.06.2027) erfolgen aus einem Pool verschiedener Fördergegenstände Förderaufrufe (= „Calls“). Außerhalb des Wettbewerbs können auch Studien für die Vorbereitung von Investitionen gefördert werden.
Weitere Informationen zur Förderrichtlinie finden Sie hier.
Anfang 2021 wurde bei der WTSH die Landeskoordinierungsstelle Wasserstoffwirtschaft eingerichtet. Die Landeskoordinierungsstelle ist das Bindeglied zur Wirtschaft und zentrale Beratungsstelle für Projekte und Förderung sowie übergreifende Informations- und Vermarktungseinheit mit Kompetenz- und Standortmarketing. Viele Schleswig-Holsteiner und Unternehmen im echten Norden gestalten und entwickeln bereits aktiv die Wasserstoff-Wirtschaft in Schleswig-Holstein. Die Landeskoordinierungsstelle stellt diese hier vor: Wasserstoff-Akteure Schleswig-Holstein: Porträts
Landeskompetenzzentrum Energiewendeforschung Schleswig-Holstein
Das Landeskompetenzzentrum Energiewendeforschung Schleswig‑Holstein (unter dem Dach der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH – EKSH) wurde Anfang 2025 gegründet, um die Energiewendeforschung im Land strukturiert und strategisch zu bündeln, eine landesweite Energiewendeforschungs-Roadmap zu etablieren und Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wirtschaft für die Energiewende zu vernetzen.
Im neuen Landeskompetenzzentrum Energiewendeforschung wird das Thema Wasserstoff weiterhin als wichtiges Fokusfeld behandelt – nun jedoch eingebettet in eine breitere strategische Ausrichtung, die auch die Fokusfelder Wind, Netzintegration, Leistungselektronik, Gebäude und Wärme, Mobilität sowie Gesellschaftliche Transformation umfasst.
Mit dem Landesförderfonds Energiewendeforschung (LEF) wird auch das erfolgreiche H2Fonds Format fortgeführt, um die Energiewendeforschung im Land weiter zu stärken.
Mit der Landeskoordinierungsstelle Wasserstoffwirtschaft und dem Landeskompetenzzentrum Energiewendeforschung (HY.SH) hat die Landesregierung wichtige Schnittstellen zu Wirtschaft und Forschung geschaffen.
Weitere Informationen vom Landeskompetenzzentrum Energiewendeforschung (Fokusfeld: Wasserstoff) finden Sie hier.
Ergänzende Informationen
Geplante Termine
Geplante Termine zum Thema Wasserstoff finden Sie hier.
Rückblick auf vergangene Termine
Einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen zum Thema Wasserstoff finden Sie hier.
Kontakt für den Dialog zum Wasserstoffhochlauf
Kontakt
Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur
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