Für viele Geflüchtete und Zugewanderte ist der Weg in den Arbeitsmarkt schwer. Um das zu verbessern und gleichzeitig dem Fachkräftebedarf in den "MINT-Berufen" (Mathematik, Ingenieurs- und Naturwissenschaften, Technik) entgegen zu kommen, fördert das Land ein Bildungsprojekt der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen e.V. (ZBBS) mit 330.000 Euro. Den Förderbescheid übergab Arbeits-Staatssekretärin Susanne Henckel an die Projektleiterin Gunhild Grote.
Fachkräfte und Auszubildende
"Unser Ziel ist, Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt soll Unternehmen bei der Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften sowie Auszubildenden im MINT-Bereich zu unterstützen", erläuterte Henckel. Zugleich solle es aber auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit und soziale Teilhabe dieser Menschen stärken.
MINT - für alle!
Zielgruppe sind Geflüchtete und Zugewanderte in ganz Schleswig Holstein mit Interesse an MINT-Berufen. Insbesondere Frauen und Geflüchtete aus dem ländlichen Raum sind angesprochen, eine Ausbildung, Umschulung, ein Studium oder einen Job im MINT-Bereich anzustreben. Der auf 20 Wochen angelegte Fachunterricht gliedere sich in verschiedene Module, erläuterte die Projektleiterin Grote. Dazu kämen noch Einzelcoachings und Bewerbungstrainings.
Erfolgreicher Projektträger
Bereits 2024 habe die ZBBS in einem anderen Informatik-Projekt erfolgreich die Hälfte der Teilnehmenden in Ausbildungen, Umschulungen, Studium oder Arbeit vermitteln können, sagte Henckel. "Ich bin sicher, dass auch dieses Projekt erfolgreich sein wird."
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