Ob für den Kindertransport, den Wocheneinkauf oder mit dem Blumenkübel von A nach B: Lastenräder sind insbesondere in Städten eine günstige und klimaschonende Alternative zum Auto. Doch das Fahren und Lenken unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Rädern. Deshalb starten Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein und Provinzial eine Kampagne, um aufzuklären und Unfällen vorzubeugen.
Achtung beim Kindertransport!
"Der Verkehrssicherheitsbericht 2025 hat gezeigt, dass mehr Kinder bei Unfällen verletzt wurden", sagte Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen beim Auftakt der Kampagne in Kiel. "Das müssen wir dringend ändern und ich bin sehr dankbar, dass hier die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit bei Lastenfahrrädern gelenkt wird." So seien z. B. dreirädrige Einstiegsmodelle schwer zu fahren und hochgradig kippanfällig. Kopf und Oberkörper der Kinder sind dann bei einem Unfall ungeschützt - zumal nicht alle Kinder einen Helm tragen oder korrekt angegurtet sind.
Ungewohntes Handling
Aber auch grundsätzlich will das Beladen und Lenken eines Lastenrades geübt sein. Die Gefährte sind sehr lang, sodass z. B. Das Einsehen von Kreuzungen schwieriger wird. Darüber hinaus ist der Wendekreis deutlich größer und auch Begegnungen zweier Lastenräder auf Radwegen kann problematisch werden. "Ich appelliere an alle im Verkehr, immer und zu jeder Zeit vorsichtig zu sein und aufeinander zu achten", betonte Madsen.
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