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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus : Thema: Ministerien & Behörden

Claus Ruhe Madsen

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Förderprogramm "Stadt und Land" verlängert

Ob Radwege, Servicestationen oder Fahrradbügel: Schleswig-Holstein liegt unter den Top 5 in der Nutzung des Bundesprogramms "Stadt und Land". Jetzt geht es in die Verlängerung.

Letzte Aktualisierung: 02.05.2023

Frau und Mann radeln durch eine Stadt
Mit dem Förderprogramm werden unter anderem die Radwege im echten Norden auf Vordermann gebracht.

Schleswig-Holstein macht den Weg frei für bessere Radwege: Das Kabinett hat beschlossen, weiter am Bundesprogramm „Stadt und Land“ teilzunehmen. "Wir können so fest davon ausgehen, dass wir in den nächsten fünf Jahren weitere 33,9 Millionen Euro für die Radinfrastruktur in Schleswig-Holstein bekommen", sagte Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen. Gemeinden, Kreise und kreisfreie Städte können im Rahmen des Programms beim Land Zuschüsse von bis zu 75 Prozent beantragen, Projekte finanzschwacher Kommunen werden sogar zu 90 Prozent gefördert. 

Begehrte Fördermittel

Madsen geht davon aus, dass Städte, Kreise und Gemeinden weiterhin regen Gebrauch davonmachen werden: "Schon in der vergangenen Förderperiode sind die Mittel weggegangen wie warme Semmeln." Seit 2020 sind rund 42,8 Millionen Euro an Bundesmitteln für die Radinfrastruktur in den echten Norden geflossen. "Das ist für uns eine Rekordsumme", sagte Madsen. Für das kommende Jahr liegen bereits Förderanträge in Höhe von 1,6 Millionen Euro vor.

Erfolgszahlen

Durch die Bundeshilfe sind 75,7 Kilometer Radwege saniert, aus- oder umgebaut worden. Es entstanden Fahrradstraßen mit einer Gesamtlänge von 12,1 Kilometern und 126 Servicestationen, dazu wurden 6074 Fahrradbügel aufgestellt. Außerdem wurden insgesamt 14 Projekte für Beleuchtung, die Gestaltung von Fahrradknotenpunkten, Beschilderungen und Fahrradparkhäuser gefördert.

Noch viel Arbeit

Dennoch bleiben laut Madsen viele Aufgaben. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub hatte jüngst nach einer Umfrage die schlechte Situation der Radwege im Norden im Vergleich zu anderen Ländern kritisiert. "Seit dem Beschluss der Radstrategie im Jahr 2020 holen wir aber immer mehr auf", sagte Madsen und verwies darauf, dass die Sanierung der 13 Radfernwege demnächst mit Landesmitteln unterstützt werden solle. Dazu stelle das Land unabhängig von den Finanzhilfen des Bundes jährlich 20 Millionen Euro zur Verfügung, um Radwege an Landesstraßen zu sanieren und Lücken im Wegenetz zu schließen.

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