Mehr Arbeitsplätze für die Region: Die Firma Bio-Frost Westhof investiert rund 50 Millionen Euro und errichtet eine innovative Frosterei in Friedrichsgabekoog. Das Land unterstützt das Projekt mit 2,7 Millionen Euro. Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen übergab den Förderbescheid an die Geschäftsführung Berit Carstens-Lask und Rainer Carstens. "Diese Jobs sind für die Region äußerst wichtig. Hierdurch entstehen Beschäftigungsmöglichkeiten nicht nur für Fachkräfte, sondern auch für Geringqualifizierte, die es zunehmend schwerer haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen", sagte Madsen mit Blick auf die 24 geplanten neuen Arbeitsplätze.
Europaweit eine der größten Bio-Frostereien
Die Frosterei soll nach Angaben der Geschäftsleitung eine der größten in Europa werden – zumindest im Bio-Bereich. Madsen lobte bei seinem Besuch vor allem das Konzept einer CO2-neutralen Produktion. Der gesamte Energiebedarf der Frosterei werde aus erneuerbaren Quellen gespeist. "Die Anlage speichert überschüssigen Wind- und Sonnenstrom als thermische Energie und ermöglicht damit dessen zeitversetzte Nutzung", sagte er. Damit spiegele dieses Projekt für ihn den Kern von Schleswig-Holstein wieder: "Nachhaltig, naturnah, innovativ und auf die Zukunft ausgerichtet", sagte der Minister.
Betriebsstart Anfang 2024
Nach den Worten von Geschäftsführerin Carstens-Lask soll die Anlage Anfang 2024 in Betrieb gehen. Die 2,7 Millionen Euro Landesförderung stammen aus Mitteln der einzelbetrieblichen Investitionsförderung im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft.
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