"Nach dem Baustopp im letzten Sommer, der nötig war, um die Standfestigkeit der benachbarten historischen Klappbrücke abzusichern, sind die Arbeiten weitgehend im Zeitplan." Das ist das Fazit von Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen nach seinem Baustellen-Besuch an der Schleibrücke Lindaunis. Die fast 100 Jahre alte Brücke soll bis 2025 durch einen Neubau ersetzt werden.
Technisch anspruchsvoll
Bei dem Projekt gibt es massive technische Herausforderungen. Die Gründungsarbeiten für den Neubau haben im letzten Sommer ein Absacken des bestehenden Bauwerks verursacht. Die Arbeiten wurden daraufhin unterbrochen, um die Brücke weiterhin klappen und so den Schiffsverkehr aufrecht erhalten zu können. In den Sommermonaten finden jetzt nur noch Bauarbeiten statt, die die Funktionstüchtigkeit der alten Brücke nicht einschränken. Um trotzdem im Zeitplan zu bleiben, muss die alte Brücke bis 2025 in den Wintermonaten jedoch immer wieder für Autos, Züge und große Schiffe gesperrt werden. Minister Madsen sieht das Gemeinschaftsprojekt von Land und Deutscher Bahn trotzdem auf einem guten Weg.
Zeitplan für Verkehrsbeschränkungen
Die Bauzeit beginnt in diesem Jahr am 15. September und läuft bis Frühjahr 2023. Madsen zeigte sich erleichtert, dass es für den Schiffsverkehr bis Mitte Oktober weiterhin vier Klappungen pro Tag gebe und auch ab November die Brücke bei Bedarf geklappt werde. Für den Kfz-Verkehr ist die Brücke ab 15. August nur noch an den Wochenenden passierbar, ab Mitte September wird sie komplett gesperrt. Zugreisende müssen künftig ihre Fahrt unterbrechen und zu Fuß über die Brücke gehen, um von dort mit dem Zug weiterzufahren.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: