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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus : Thema: Ministerien & Behörden

Claus Ruhe Madsen

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Madsen sieht Arbeitsmarkt weiter in stabiler Verfassung und appelliert: "Weiterbildung von Geringqualifizierten hilft gegen Fachkräftemangel" 

Letzte Aktualisierung: 27.02.2026

KIEL. Trotz gesenkter Konjunkturprognose des Bundes und der typischen Höhe der Februar-Arbeitslosenzahl bewertet Wirtschafts- und Arbeitsminister Claus Ruhe Madsen die Beschäftigungssituation in Schleswig-Holstein als stabil: "Die Unternehmen suchen weiter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem im Dienstleistungssektor, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Bereich der fertigungstechnischen Berufe", sagte er heute (27. Februar) zu den von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitslosenzahlen. Demnach sank die Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein im Februar um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf aktuell 100.341 Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,2 Prozent. "Dabei ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vorjahresvergleich geringfügig gestiegen und liegt aktuell mit knapp 1,062 Millionen Menschen auf stabilem Niveau", so Madsen. 

Ein besonderes Potenzial für den Arbeitsmarkt sieht der Minister bei den sogenannten Geringqualifizierten. "Dieser Begriff wird gern missverstanden, dabei meint er nur: Hier liegt kein formaler Berufsabschluss vor, was keineswegs gleichbedeutend sein muss mit geringen Fähigkeiten", so der Minister mit Blick auf jüngste Studien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Demnach seien die Kompetenzen dieser Gruppe sehr vielfältig: Nur 43 Prozent würden Helfertätigkeiten ausüben, 44 Prozent dagegen in Fachberufen und 11 Prozent sogar in Spezialisten- oder Expertenfunktionen arbeiten. Madsen: "Viele verfügen also über wertvolle Praxiserfahrung und Kompetenzen, auch ohne Zertifikat. Dieses Potenzial müssen wir gezielt durch Weiterbildung heben."

Kostenübernahmen und Freistellungen für Qualifizierungsmaßnahmen seien dabei zentrale Instrumente, um Fachkräfte im eigenen Betrieb zu entwickeln und zu binden. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen eröffne sich hier die Chance, offene Stellen aus den eigenen Reihen zu besetzen: "Vielleicht ist die passende Kandidatin oder der passende Kandidat bereits im Unternehmen und es fehlt nur noch die geeignete Qualifizierung. Unser Weiterbildungsbonus unterstützt Betriebe dabei mit einer Förderung von 60 Prozent bei beruflichen Weiterbildungen bis 5.000 Euro", betonte Madsen.

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