Navigation und Service

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus : Thema: Ministerien & Behörden

Claus Ruhe Madsen

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Madsen sieht Arbeitsmarkt trotz leicht gestiegener Arbeitslosen-Zahl in robuster Verfassung

"Schleswig-Holsteins Mittelstand liefert ein solides Fundament"

Letzte Aktualisierung: 07.01.2026

KIEL. Trotz eines leichten Anstiegs der Zahl der Arbeitslosen zum Ende des letzten Jahres sieht Arbeitsminister Claus Ruhe Madsen den schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt in einer robusten Verfassung: "Denn dank unseres gut aufgestellten Mittelstands ist auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf mittlerweile über eine Million Beschäftigte gestiegen", sagte Madsen mit Blick auf die heute (7. Januar) von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen. Danach liegt die Zahl der Arbeitslosen im Land bei 94.427, das sind 1,2 Prozentpunkte (+1.091) mehr als im Vormonat und 0,2 Prozentpunkte (+142) mehr als im Dezember 2024. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,8 Prozent. 

Auch mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes in 2025 insgesamt ist Madsen zufrieden: "Viele Branchen stehen unter Druck, aber trotz konjunktureller Unsicherheiten erweisen sich unsere mehr als 120.000 kleinen und mittleren Betriebe als widerstandsfähig und flexibel", so der Minister. Die Beschäftigung sei weiterhin auf hohem Niveau, und wichtige Branchen würden zur Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft beitragen. "Gerade in industriellen Schlüsselbranchen wie der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, der maritimen Wirtschaft und dem Bereich der Erneuerbaren Energien, aber auch im Dienstleistungsbereich und im Tourismus oder im Gesundheits- und Sozialwesen entstehen neue Perspektiven für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", sagte Madsen. 

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – es handelt sich um die Oktober-Daten – ist im Vorjahresvergleich um 0,1 Prozentpunkte oder 1.400 auf 1.072.800 gestiegen. Besonders in den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen (+5.200), Immobilienwirtschaft sowie freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (+1.100) und öffentliche Verwaltung einschließlich Sozialversicherungen (+900) sind zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Beschäftigungsverluste gab es in den Bereichen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (-2.900), Verarbeitendes Gewerbe (-2.100), Handel (-1.300) sowie Arbeitnehmerüberlassung (-1.000).

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link:

Datenschutz